Hier kommt der neue JUPPSLETTER!!! Warum ich jetzt gerne eine junge schwarze Frau wäre

BRIEF AN DIE LESER:INNEN.
Leserbriefe verkehrt. Reise-Stories.de-Chefredakteur Jupp Suttner dreht den Spieß um – und schreibt BRIEFE AN DIE LESER:INNEN.
Heute zum Beispiel folgenden:

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Ausgabe 34

 

  1. Mai.2021

 

Liebe Leser/innen,

 

natürlich wäre ich jetzt lieber eine junge, schwarze, reine Frau. Denn dann hätte ich noch das ganze Leben vor mir. Aber ich bin stattdessen ein alter, weißer, dreckiger Mann. Der Sozialstatus eines Dirty Old White Man entspricht in etwa jenem eines Kindesschänders.

 

Der Nachteil, ein DOWM zu sein, besitzt allerdings den Vorteil:

 

Ich kann mir alles erlauben. Denn tiefer kann ich im Image der junggesellschaftlichen Einschätzung ja nicht mehr sinken als 72, weiß, männlich und somit dreckig zu sein. Mir kann nichts mehr passieren. Und ich kann zum Beispiel ungeniert sagen:

 

Der BR hat diesen April den Titel Mainstream-Quoten-Schleim-Sender des Monats errungen!

 

Indem er die Helmut Schleich-Sendung mit dem Blackfacing-Kabarett-Sketch zwar erst einmal ausstrahlte – dann aber nach ZuschauerInnen-ProtestInnen aus dem Programm nahm, also Cancel Culture in Reinkultur betrieb, um der political correctness zu entsprechen.

 

Wer mit der Angelegenheit nicht vertraut ist:

 

Schleich hatte eine Kunstfigur namens Maxwell Straß kreiert und sein Gesicht für diese Rolle schwarz bemalt (Blackfacing) – denn es handelte sich bei Maxwell um einen fiktiven afrikanischen Sohn von Franz Josef Strauß, der als Staatschef des ebenfalls fiktiven Staats Mbongalo der deutschen Bundesregierung Pandemie-Ratschläge erteilte.

 

Der gesamte Auftritt hatte NULL,NULL mit Rassismus zu schaffen, sondern zeigte lediglich auf satirische Art auf, wie sich die berühmten Afrika-Verbindungen von FJS heute auswirken könnten. WENN jemand beleidigt hätte sein können, dann die Familie Strauß. Deren 1988 verstorbener Patriarch Franz Josef ja zu Lebzeiten emsig dafür sorgte, dass der BR den Ruf eines Schwarz(!)senders erhielt, weil er der CSU geradezu hörig ergeben war.

 

Diese Parteienverneigung vor der Christlich Sozialen Union ist beim Bayerischen Rundfunk inzwischen zwar längst nicht mehr vorhanden – doch jetzt sinkt man vor der unchristlich sozialen Medienstimmung in die Knie.

 

 

Auf der Leserbriefseite der Süddeutschen Zeitung (siehe Foto) ging es rund wegen Helmut Schleichs Auftritt und anschließender Absetzung seines Maxwell Strauß.

 

Ich persönlich habe übrigens mein ganzes Leben lang kein Blackfacing betrieben – weder als einer der Drei Heiligen Könige noch im Karneval. Was aber nur Zufall war. Es hätte auch mich erwischen können. Denn Mitte der sechziger Jahre stand beim Faschingsball des Männer Schwimm Vereins München im St. Wolfgangs-Heim in Haidhausen für zwei gleichaltrige, also etwa 16jährige, MSV-Youngster und mich die Frage an:

 

Wer macht den Missionar?

 

Die Wahl fiel auf mich. Die beiden Spezln hingegen verkleideten und bemalten sich als Bewohner Afrikas. Und als die Maskenpräsentation lief – stürmten wir zu dritt in den Saal: Die beiden trugen eine Stange über ihren Schultern und an dieser Stange hing an Seilen festgezurrt ich – weißer Anzug (weil wir keine Priesterkutte besaßen), Dschungelschuhe, Tropenhut. Gefangen, auf dem Weg zum Kochtopf.

 

Wir errangen bei der späteren Maskenprämierung übrigens den 1. Preis – heute würden wir für eine derartige Darstellung in besagtem Kochtopf auf Facebook und Twitter bei 100 000 ° geröstet werden.

 

Aber ich schwöre:

 

Es waren völlig unschuldige Gedanken unsererseits damals.

 

Wir betrachteten es in erster Linie als Spaß, zu karikieren, was wir im katholischen Religionsunterricht (in dem wir bei Versagen noch auf kantigen Holzscheiten, die der Pfarrer von St. Augustin in die Schule mitgebracht hatte, zu knien gezwungen waren) eingetrichtert bekamen: Vorsicht vor den nichtgläubigen Wilden dort unten! Und das kurz nach dem Krieg mit den Nazi-Gräueln – den WAHREN Wilden.

 

Als weitaus weniger unschuldig betrachte ich hingegen, was die Münchner Polizei in den 90ern stets mit Maikl praktizierte. Maikl war den Todeswirrnissen der Kriege in Sierra Leone und Liberia entkommen, war ein Freund unseres Hauses in der Münchner Lerchenau und besuchte uns häufig nach der Arbeit. Mit jenem Fahrrad, das wir ihm geliehen hatten. Und jedes, jedes Mal wieder wurde er von den Nordschwabinger Uniformierten angehalten und musste kundtun, dass dieses Rad NICHT gestohlen sei. Und jedes, jedes Mal wieder riefen sie bei uns an, ob das denn auch stimme. Wir kannten uns inzwischen von den Telefonaten her alle bereits sehr, sehr gut, die weißen Bullen und wir.

 

DAS war tatsächlicher Rassismus. Ausgeübt von der hiesigen Polizei. Das Blackfacing des Helmut Schleich hingegen – ist garantiert KEIN Rassismus.

 

Zumindest nicht aus meiner Sicht.

 

Den für diese Meinung zu erwartenden Shitstorm lasse ich lässig und in aller Ruhe an mir vorüberziehen – während ich in der Hängematte liege, um nach einigen Jahrzehnten wieder mal Hemingway und Bukowski zu lesen.

 

Diese alten Drecksäcke.

 

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PS: Natürlich lasse ich auch die Gegenseite zu Wort kommen – bittesehr:

 

https://www.youtube.com/watch?v=3hTq8ITI8VU

 

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Mein heutiger LESE-TIPP…

 

… kann natürlich nur (siehe obiges BlaBla) lauten:

 

AUFZEICHNUNGEN EINES DIRTY OLD MAN

 

von Charles Bukowski

 

Buk lebte von 1920 bis 1994 und auf Englisch heißt das Werk

 

Notes on a Dirty Old Man

 

Es erschien 1969 und Bukowski selbst schrieb laut S. Fischer-Verlage (bei dem das Taschenbuch, 12 Euro, erschienen ist) folgendes als eine Art Vorwort dazu:

 

»Ich habe hier Kolumnen aus annähernd 14 Monaten zusammengestellt. Ich hoffe, dass Ihnen das Zeug was sagt. Wenn Sie mir Geld schicken wollen, in Ordnung. Wenn Sie mich dafür hassen wollen, auch in Ordnung.«

 

 

 

Formularende

 

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Mein heutiger Musik-Tipp

 

… bezieht sich natürlich gleichfalls auf das BlaBla zum Thema alter Mann. Und lautet deshalb:

 

Ol‘ Man River

 

Ich weiß, ich weiß – dieser OL(D) MAN ist kein MANN, sondern ein Fluss. Und zwar nicht die kleine, wilde Mangfall, die durch meinen Wohnort zischt – sondern ein Strom: der große, riesige, ruhige Mississippi. Der in dem Lied als alter Mann bezeichnet wird, den nichts schert, sondern der unberührt dahintreibt – obwohl an seinen Ufern Rassismus und Ausbeutung herrschen.

 

Das wunderbare OL‘ MAN RIVER stammt aus dem allerersten Musical der Musikgeschichte, Showboat (1929). Und keine aller OMR-Aufnahmen berührt mich persönlich derart stark wie jene von

 

Paul Robeson:

 

https://www.youtube.com/watch?v=eh9WayN7R-s

 

4:09 Minuten aus dem Jahre 1936 in Schwarzweiß, die man sich nicht nur anHÖREN, sondern auch anSEHEN sollte in ihrer erst resignierenden Traurigkeit und am Ende dem hoffnungsfrohen Lächeln.

 

Falls der Link nicht funktioniert, dann einfach via

 

Youtube.com

 

bei „Suchen“ eingeben:

 

ol man river robeson

 

Und falls ihr den Original-Text und die deutsche Übersetzung davon euch zu Gemüte führen wollt:

 

ENGLISCH (die rechts danebenstehende deutsche übersetzung müsst ihr ignorieren, so miserabel ist sie):

 

https://songtext-ubersetzung.com/l/z/1559933/the-temptations/ol-man-river/

 

DEUTSCH:

 

https://www.songtexte.com/uebersetzung/paul-robeson/ol-man-river-deutsch-33d6e485.html

 

 

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GESAGT:

 

„Ein Anschlag auf die Presse ist immer ein Anschlag auf die Wahrheit.“

 

Der britische Robinson Cruose-Verfasser Daniel Dafoe im Jahre 1711 – passend zum „Internationalen Tag der Pressefreiheit“, der am vorgestrigen Montag, 3. 5. 2021, weltweit zelebriert wurde. (Na ja – nicht ganz weltweit natürlich…)

 

 

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SpoooooorT

!!!

 

 

Ihr überlegt euch, endlich zu joggen zu beginnen? Eine GUTE Idee!

 

Denn:

 

„Vogel fliegt, Fisch schwimmt – und der Mensch läuft“ (Zitat Zatopek).

 

 

Emil Zátopek war ein berühmter Mann. Sie nannten ihn die tschechische Lokomotive. Weil er so fürchterlich schnaufte bei seinen Rennen und alles so gequält und schwerfällig an ihm wirkte. Markenzeichen: schief gelegter Kopf mit heraushängender Zunge. Trotz dieser kafkaesken Missachtung jeglicher Eleganz wurde er vierfacher Olympiasieger von 5 000 m bis zum Marathonlauf und stellte 18 Weltrekorde auf – den letzten übrigens vor etwa 70 Jahren. Später wurde er ein kleiner Sport-Philosoph und erkannte: „Fisch schwimmt, Vogel fliegt – Mensch läuft.“

 

Schön wär’s, Emil, da im Himmel droben (seit 21. November 2000). Doch der Mensch läuft nicht, sondern sitzt. Im Gefängnis – womit NICHT Corona gemeint ist. Sondern das grundsätzliche Gefangensein der Zivilisation. Der Alltag – auch außerhalb der Pandemie – offeriert dem Menschen keine Bewegung mehr, sondern verführt zu Fastfood, Fernsehen, Faulheit.

 

Bis es ihm irgendwann reicht, dem Mensch. Und er sich eine Bewegung sucht – Sport!

 

Aber welchen?

 

Für die meisten keine Frage: Emils Sport – Joggen! Wozu ich nur gratulieren kann, denn: Joggen besitzt etliche fabelhafte Vorteile gegenüber anderen Sportarten:

 

  • Ihr könnt es völlig alleine ausüben.

 

  • Ihr könnt es zu jeder Tages- und Nachtzeit machen (sobald die Ausgangssperren aufgehoben sind).

 

  • Ihr könnt es direkt vor der Haustür praktizieren oder am fernsten Fleck der Welt, im Urlaub oder auf Geschäftsreise, sobald man wieder richtig reisen kann.

 

  • Jogging ist eminent preiswert: Schuhe, ein paar Textilien – und keinen einzigen Cent für die Ausübung dann!

 

  • Joggen ist natürlich auch noch gesund: 3 x 20 Minuten pro Woche – mehr müssen nicht sein, um euer Herz, den Kreislauf und das Immunsystem fabelhaft zu stärken und zu stabilisieren.

 

  • Und schließlich sorgen Jogging-Runs für absolute Wohlfühl-Seelen-Hochs: Nach dem Lauf unter die Dusche – und ihr werdet anschließend eine körperliche und geistige Fitness empfinden, die euch das Gefühl verleiht, ihr hättet eben eine Art Frisch-Kur absolviert! (Habt ihr ja auch.)

 

Und die Schäden an Bänder, Sehnen, Knochen und Gelenken, wie strenge Kritiker ständig behaupten? Können natürlich auftreten – wenn ihr die Sache übertreibt. Aber mit orthopädisch gutem Schuhwerk, angemessener Kilometer-Dosierung und dem richtigen Untergrund – werdet ihr garantiert keinerlei Probleme bekommen. Dafür jede Menge an Lebens-Energie. Und vor allem: Freude!

 

Freut euch also auf diese Freude – und lauft los! Solltet ihre dabei einen Teich passieren – grüßt den schwimmenden Fisch. Winkt den fliegenden Vögeln über euch zu. Und denkt bisweilen an Emil. Versucht dabei etwas weniger heftig zu schnaufen – und zu lächeln statt zu stöhnen. Nicht dass man euch eines Tages „die Lokomotive“ nennt.

 

Und falls ihr wissen wollt, WIE man am besten mit Jogging beginnt – erfahrt ihr nächste Woche in diesem JUPPSLETTER an dieser Stelle…  : – )

 

 

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Mein heutiger Koch-Tipp…

 

… war bei der Münchner Abendzeitung DER TIPP DES TAGES. Und zwar auf der prominetnten Seite 2 (!!!) Passiert ist dieser Glücksfall genau heute vor 2 Monaten – ein Jubiläum also. Danke AZ!

 

 

 

 

 

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Fuuusssball !!!

 

 

Finale dahoam 2012 – FC Bayern gegen FC Chelsea. 83. Minute: 1:0 für den FCB. 88. Minute: Erster Eckball der Partie für Chelsea. Dessen David Luiz raunt Bastian Schweinsteiger zu: „And now – goal!“ And behält recht. Ausgleich, Verlängerung, Bayern-Niederlage im 11er-Schießen.

 

Doch jetzt vielleicht die Revanche? 2. Mai 2021, Champions League-Halbfinal-Rückspiel der Chelsea-Frauen gegen die FC Bayern-Kickerinnen in London. Die Münchnerinnen hatten das Hinspiel 2:1 gewonnen, lagen nun in London 1:2 hinten, benötigten nur ein einziges Tor, um das Finale gegen den FC Barcelona zu erreichen – und erhielten einen Eckball. In der letzten Minute der regulären Spielzeit.

 

Ich sprang von meinem Fernsehsessel in die Höhe und brüllte:

 

„Änd nau – goooaaaal!!!!!!“

 

Es wurde KEIN goal. Verlängerung, zwei weitere Chelsea-Girls-Treffer, 1:4, aus für den FCB.

 

Wobei ich an jenem letzten Sonntag als Kick- und auch Tennis-Freak ja vor einem heftigen TV-Problem stand. Denn um 13.30 Uhr begannen zeitgleich zwei Übertragungen, die mich brennend interessierten:

 

Auf Sport 1 besagtes Bayerinnen-Match. Und im BR das ATP-BMW Open-Tennis-Finale Struff vs. Bassilaschwili auf der Anlage des TTC Iphitos in München. Das eine Event ansehen und das andere aufnehmen, funktioniert bei mir bei ausgerechnet diesen beiden Sendern aus technischen Gründen nicht.

 

Ich hatte also eine Entscheidung zu fällen.

 

Und entschied mich für die Bayern-Ladies – in der unchristlichen Hoffnung, dass es bei Iphitos regnen möge, so dass die Tennis-Partie auf später sich verschieben müsse.

 

Zugegeben – wenn nicht der FCB bei Chelsea angetreten wäre, sondern der VfL Wolfsburg: dann hätte ich Tennis geguckt. Aber so…

 

Und was soll ich sagen – ich erlebte trotz der FCB-Niederlage ein SUPER Spiel! Blitzschnell, technisch und taktisch hochstehend, dramatisch!

 

Im Gegensatz zum Hinspiel, als die Münchnerinnen 2:1 gesiegt hatten. Das war ein 90minütiges Kick & Rush-Gewurstel gewesen, das weder dem Chelsea- noch dem FCB-Niveau entsprach.

 

Trotzdem wurde jene Hinspiel-Partie in höchsten Tönen gelobt. Dass der übertragende Fernsehsender in Hymnen verfiel, darf nicht verwundern. Er hat die Rechte gekauft, erwarb also ein Produkt. Und will die erworbene Ware natürlich nicht schlecht reden, sondern hievt es in höchste Höhen, um das Produkt namens Rückspiel dann gut verkaufen zu können.

 

Verstehe ich durchaus – Business is Business. Aber dass auch seriöse Tageszeitungen nicht schrieben, dass es ein Gurkenspiel war – erstaunte mich doch sehr. Entweder lag es daran, dass die Tatsache des Bayern-SIEGES alles übertünchte, was auf dem Spielfeld geschah. Oder aber es war eine Art Fürsorge – statt Objektivität. Gewissermaßen Welpenschutz für den Frauenfußball. Und derlei haben die teilweise klasse kickenden Damen absolut nicht verdient! Die vertragen die Wahrheit schon!

Und eine Rücksichtnahme jener Couleur hat auch nichts mehr mit JOURNALismus, wie ich ihn verstehe, zu tun, sondern eher mit passiv praktizierten AKTIVismus. Ein Problem, mit dem sich bekanntlich seit Monaten die Redaktion der New York Times herumschlägt:

 

Die „Alten“ dort verstehen Journalismus als objektive old school – die „Jungen“ hingegen möchten etwas bewegen mit ihren Texten. Aber ist das dann im Grunde nicht schon eher PR? (Und mag die Sache, die beschrieben wird, einen noch so guten Zweck erfüllen!)

 

Wie dem auch sei – nach dem Fussball-Aus in London dachte ich voller Optimismus:

 

And now – Ass!

 

Und schaltete zu Tennis um. Doch das Ass von Struff fehlte im entscheidenden Moment genau so wie das Goal den FC Bayern-Frauen gefehlt hatte.

 

ZWEI Niederlagen also für mich an EINEM Tag!

 

Da half nur eines:

 

And now – a Weißbier!

 

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GoooooLF !!!

 

Golf bietet viele Facetten. Eine besonders charmante:

Model Conny (siehe oben) fotografiert 2015 auf Mauritius.

Von mir natürlich : – ) – Copyright Jupp Suttner

 

Eine weitere Golf-Facette:

 

Wie man überhaupt zu diesem Spiel kommt:

 

HEILIGE BIG BERTHA – STEH‘ MIR BEI!

 

 

Früher pilgerte man nach Altötting. Heute aber nach Augusta oder St. Andrews. Und unter jenen Heerscharen, die da – so er gerade nicht verletzt oder verunfallt ist – beim Tiger mit hatschen und latschen, glauben Zahllose intensiver an die Heilige Big Bertha, die Schutzpatronin des Abschlages, als an die Heilige Maria. Denn Golf ist irrsinnig wichtig geworden. Die ganze Welt golft. Inklusive ganz Deutschland.

 

Ganz Deutschland?

 

Nein – ein Widerborstling am Rande der chicen Gesellschaft verweigerte sich: ich!

 

“Golf? Nein danke – habe noch Sex.“

 

Spielte lieber Tennis. Und gab blasiert von mir:

 

“Golf lasse ich aus – wenn, dann springe ich gleich zu Polo über…”

 

Ich war mir meiner Sache sicher.

 

Doch dann erhielt ich ein Schnupper-Wochenende geschenkt. Keine Entrinnens-Chance. Und am Tag nach jenem happy Weekend erstand ich eine Ausrüstung. Ein einziger gelungener Schlag hatte genügt, mich mit dem Golf-Virus zu infizieren. Der Schlag war wie ein Einstiegs-Joint.

 

Das war im Juni vor 26 Jahren. Seitdem gebe ich mir diesen Zeit killenden Selig- und Süchtigmacher. Und liebe ihn.

 

Ich werde deshalb diesen Sommer eine Gedenkminute einlegen.

 

Auf dem Green.

 

Um der Heiligen Big Bertha zu danken.

 

Und der Maria natürlich auch.

 

 

Für NichtgolferInnen:

 

Big Bertha ist der Name eines Schlägers, mit dem man den Ball besonders weit schlagen kann.

 

Für GolferInnen:

 

Diese Kolumne erscheint nun wöchentlich.

 

 

 

 

 

 

 

Mein heutiger REISE-Tipp:

 

BESUCHT DOCH MAL OTTO !

 

Das Plakat dürfte so alt sein wie die Münchner U-Bahn. Doch jedes Mal, wenn ich es sehe, muss ich wieder lächeln. Seit X Jahren. Es zeigt einen Affen, der eine Banane an sein Ohr hält – als sei sie ein Telefonhörer. Mit wem er wohl spricht? Keine Frage: mit allen Münchnern. Und allen München-Touristen. Man möge ihn doch bitte besuchen. Im Tierpark Hellabrunn.

 

Denn für jenen, 1911 gegründet, wirbt er. Dabei sind es doch in Corona-freien Jahren ohnehin rund 2,7 Millionen Menschen, die da an 365 Wochen nach Untergiesing-Harlaching pilgern. Zu einer der wunderbarsten Münchner Institutionen.

 

Und zu einer der faszinierendsten. Denn „Hellabrunn“ (der echte Münchner stellt niemals das Wort Tierpark vornean) sorgt nicht nur für die unbeschwerte Fröhlichkeit, wie vor allem Familien sie sich von einem Ausflug in die Welt der drolligen Affen und possierlichen Jungtiere versprechen. Sondern Hellabrunn war zugleich der erste Tierpark der Welt, der (1928) in einen „Geo-Zoo“ umgestaltet wurde: die Aufenthaltsbereiche der rund 18 500 Tiere sind geographisch geordnet!

 

Noch darf man zwar in München aus Pandemiegründen nicht touristisch übernachten – aber Hellabrunn ist auch bei etwas weiterer An- und abends wieder Abreise einen (Tages-)Ausflug wert – alleine schon der Lage im Landschaftsschutzgebiet der Isarauen wegen.

 

„Glanzstücke in Hellabrunn“, schrieb ich vor einigen Jahren im TOP MAGAZIN MÜNCHEN, „sind zweifelsohne das alte Elefantenhaus (1914 erbaut, drei Jahre nach Gründung des Tierparks), das neue Urwaldhaus mit Dschungel-Atmosphäre für Gorillas und Schimpansen, das Katzen-Dschungelzelt mit Löwen und Jaguaren, das Aquarium mit Piranhafütterung, das Polarium mit Eisbären, Pinguinen und Robben, das Glashaus mit Riesenschildkröten, eine 18 Meter hohe 5 000-qm-Vogelfreiflugvoliere – und für Kinder der Streichelzoo.“

 

Momentaner Super-Star in Hellabrunn ist natürlich Otto, das Elefanten-Baby – zum Knuddeln, der Kleine! (Foto-Copyright: Tierpark Hellabrunn)

 

 

Da wg. Corona derzeit etwas eingeschränkter Betrieb herrscht, kann ich natürlich nicht garantieren, ob ihr das dann auch alles sehen könnt.

 

Das gleiche gilt für besagte geographische Ordnung. Aber ihr könnt ja vielleicht dennoch versuchen, euch zu prüfen: Die Familie Pinselohrschwein, die Nyala-Antilope mit ihrem Mini, besagter Otto und die Küken bei den Flamingo-Beinen – wisst ihr, auf welchen Kontinenten all’ diese Tier-Arten leben? Falls nicht: in Hellabrunn erfahrt ihr es.

 

Also – nichts wie raus!

 

Oder rein – ins Netz.

 

Denn auf der Seite www.zoo-munich.de gibt es alle Infos, die ihr für eine Visite benötigt. Zum Beispiel, dass momentan ein Corona-Test nötig ist und Tickets nur online erhältlich sind.

 

Aber ihr könnt natürlich auch den Affen anrufen – meinen Freund vom Plakat. Er weiß garantiert Bescheid.

 

 

 

Weitere Reise-Tipps für München, Oberbayern und Bayern: www.einfach-muenchen.de , www.oberbayern.de , www.bayern.by

 

 

Zu eurer Info: Für die Veröffentlichung obigen Tipps erhalte ich: 0,00 Euro. Warum ich trotzdem diesen Text schrieb? Weil ich sie einfach SUPER  finde, diese  Möglichkeit, einen schönen Ausflug damit zu verbinden, die Tierwelt kennen zu lernen – und dies einfach euch mitzuteilen wünschte  : – )

 

Weitere Reise-Tipps von mir und vielen, vielen anderen Journalist/inn/en findet ihr hier:

 

www.Reise-Stories.de , www.Ski-Stories.de , www.Golf-Stories.com , www.Tennis-Stories.de , www.Sport-Stories.de , www.Fussball-Stories.de

 

 

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Servus bis nächste Woche – euer Jupp

 

 

PS: Falls ihr jemand kennt, von der/dem ihr glaubt, die/der könnte sich für den JUPPSLETTER interessieren – dann leitet ihn einfach weiter. Und falls jene/r Empfänger/in auch künftig den kostenlosen JUPPSLETTER erhalten will, soll sie/er einfach eine Mail schreiben an mail@juppsuttner.info Einfach ein JA als Betreff genügt – weiterer Text ist nicht nötig…

 

 

Copyright: Jupp Suttner

 

All rights reserved

 

Der JUPPSLETTER ist zwar kein offizieller Newsletter im gewerblichen Sinne, sondern lediglich eine private Rund-Mail an ausgewählte Freunde, Verwandte, Bekannte und Persönlichkeiten, aber dennoch sei hier vorsichtshalber aufgeführt ein

 

IMPRESSUM:

 

Verantwortlich für den Inhalt des JUPPSLETTERS:

 

Jupp Suttner
Klosterweg 14
83629 Weyarn/Bayern
Tel. 08020-908 450
Mobil 0172-83 21 648
E-Mail JSuttner@aol.com
Fax: Nicht mehr vorhanden

www.facebook.com/jupp.suttner

Instagram: suttnerjupp

Twitter: JuppSuttner

 

ACHTUNG: Falls jemand keinen JUPPSLETTER mehr erhalten möchte, dann bitte einfach an JSuttner@aol.com schreiben: 

 

JUPPSLETTER – NEIN DANKE!

 

 

JUPP SUTTNER

Chefredakteur der
Online-Magazine

www.Reise-Stories.de

www.Sport-Stories.de

www.Ski-Stories.de

www.Fussball-Stories.de

www.Golf-Stories.com

Freelance Journalist
und Autor für die
Print-Objekte:

CENTURION

SERVUS

PLATINUM

Süddeutsche Zeitung

(Magazin “golf spielen”)

DSV-Magazin Ski & Berge

(einst “aktiv”)

TOP MAGAZIN MÜNCHEN

Die Presse (Wien)

und andere wie etwa:

SPORT-FAXX
(Pool von 79 Regional-
Tageszeitungen in

D, Ö, CH, It und Lux)

 

 

PS: Und zum guten Schluss hier noch ein bisschen Werbung für mich – mit meinem…

 

WUNSCH

KONZERT

 

 

 

Dies Rubrik meint:

 

Ihr sagt, über was ich schreiben soll – und ich schreibe.

 

Weshalb Journalisten auch gerne LOHNSCHREIBER genannt werden.

 

Euren Wünschen, über was ich schreiben soll, sind keine thematischen Grenzen gesetzt:

 

Wollt ihr, dass ich über ein menschliches Schicksal oder die erfolgreiche dramatische Mäuse-Jagd einer Katze schreibe?

 

Wollt ihr, dass ich einen BRENNINGER zum Thema FC Bayern schreibe oder eine Glosse über Lothar Matthäus?

 

Wollt ihr, dass ich eine erotische Szene nach euren Vorgaben (2 Mann und eine Frau, oder Begegnung im Zug etc. pp. : – )))) schreibe?

 

Wollt ihr, dass ich eurer Leben beschreibe – oder eure größte Tat aller Zeiten?

 

Teilt es mir einfach mit.

 

Natürlich könnt ihr die Rubrik WUNSCHKONZERT auch

 

VERSCHENKEN!

 

Beispiel:

 

Lieber Jupp, am 30. Februar wird mein Onkel Fritz 112 Jahre und ich möchte ihm gerne auf diesem Wege gratulieren. Bitte schreib‘ was über Onkel Fritz!

 

Oder:

 

Lieber Jupp,

 

am 31. Februar feiern meine Frau und ich Silberne Hochzeit und ich möchte meiner Frau an diesem Tag etwas ganz Besonderes zu Füßen legen – einen Text, der NUR FÜR SIE geschrieben ist. Jupp, übernimm!

 

Oder:

 

Lieber Jupp,

 

am 32. Februar wird unsere Firma 100 Jahre alt. Dazu möchten wir neben den üblichen Jubel-Arien noch einen etwas ANDEREN Text haben. Kannst Du das für uns machen?

 

Ich kann.

 

Und komme nun auf den eingangs erwähnten Begriff LOHNSCHREIBER zurück. Also – der Preis richtet sich nach der Länge des Textes, den ihr bestellt:

 

 

1 Buchseite (etwa 25 Zeilen zu je 60 Zeichen = 1.500 Zeichen)

   kostet 100 Euro.

 

2 Buchseiten (etwa 50 Zeilen zu je 60 Zeichen = 3.000 Zeichen)

   kosten 200 Euro.

 

Und so weiter. Jede Seite kostet ganz einfach 100 Euro.

 

 

Dafür bekommt ihr:

 

 

Das Erscheinen des Textes im JUPPSLETTER

 

Das Erscheinen des Textes auf FACEBOOK

 

Hinweise auf den Text auf Instagram und Twitter.

 

Und:

 

Ihr könnt mit dem Text anschießend machen, was IHR wollt:

 

Die .pdf-Datei, die ihr bekommt, an jeden Menschen dieser Welt verschicken. Natürlich auch an eure Kunden, falls ihr ein Business betreibt.

 

Den Text via der .doc-Datei, die ihr bekommt, auf Büttenpapier oder Metallfolie oder auf was auch immer ausdrucken und einrahmen (und der/dem Beschenkten so überreichen).

 

Den Text in eurer Familienchronik oder Vereinszeitschrift oder Firmen-Jubiläumsausgabe bringen. – sowie natürlich in allen sozialen Medien, die euch gefallen.

 

Kurzum: Ihr könnt nach dem Erscheinen im JUPPSLETTER unbegrenzt ALLES mit dem Text machen – wie es euch gefällt.

 

Hoffe, euch gefällt das…

 

Falls ja:

 

Einfach schreiben an

 

mail@juppsuttner.info

 

und die Telefonnummer angeben, damit ich zur näheren Besprechung zurückrufen kann.

 

Ihr habt natürlich die Auswahl, ob ihr als BESTELLER/IN oder BESCHENKER/IN erwähnt werden wollt (am Anfang oder Ende des Textes) – oder ob ihr lieber UNERKANNT bleiben wollt.

 

Aber das müsst ihr nicht VORHER festlegen, sondern diese Entscheidung könnt ihr treffen, wenn ich den Text fertig habe und ihn euch zum Fakten-Check und zur Freigabe vorlege.

 

Ach ja, bevor ich es vergesse: Pro Seite könnt ihr auch gerne 1 Foto eurer Wahl, das ihr mir mailt, kostenlos mitveröffentlichen. Das macht dann NOCH mehr her…  : – )

 

Und damit ihr sehen könnt, wie groß 1 Seite ist:

 

 

WUNSCHKONZERT

 

 

Dies ist ein Blindtext des Juppsletters-Wunschkozerts. Alpha Beta Gamma, der Jupp, der hod an hamma. Dies ist ein Blindtext des Juppsletters-Wunschkonzerts. Alpha Beta Gamma, der Jupp, der hod an Hamma. Dies ist ein Blindtext des Juppsletters-Wunschkozerts. Alpha Beta Gamma, der Jupp, der hod an hamma. Dies ist ein Blindtext des

 

Juppsletters-Wunschkonzerts. Alpha Beta Gamma, der Jupp, der hod an Hamma. Dies ist ein Blindtext des Juppsletters-Wunschkozerts. Alpha Beta Gamma, der Jupp, der hod an hamma. Dies ist ein Blindtext des Juppsletters-Wunschkonzerts. Alpha Beta Gamma, der Jupp, der hod an Hamma. Dies ist ein Blindtext des Juppsletters-Wunschkozerts. Alpha

 

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PS:

 

Heutzutage wird der Begriff LOHNSCHREIBER/IN in erster Linie für Journalist/inn/en verwendet. Der Ursprung war jedoch ein ganz, ganz anderer – wie dieser Wikipedia-Eintrag über eine LohnschreiberIN von einst beweist:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Clara_H%C3%A4tzlerin

 

 

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Geschrieben von
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