BRIEF AN DIE LESER:INNEN.
Leserbriefe verkehrt. Reise-Stories.de-Chefredakteur Jupp Suttner dreht den Spieß um – und schreibt BRIEFE AN DIE LESER:INNEN.
Heute zum Beispiel folgenden:

_________________________________________________________________________

 

Ausgabe 46

 

  1. Dezember 2021

 

 

Liebe Leserinnen

und Leser!

 

 

Wir eilen zum Ausgang. Vorbei an den Künstlerinnen und Künstlern, die an der Bar lehnen. Vorbei, vorbei zur Garderobe. Doch spontan kehre ich um. Es geht nicht anders. Und verneige mich vor der Star-Schar. „Danke für diesen Abend – ihr wart einfach großartig!“ Es ist mir ein Bedürfnis, der Crew dies mitzuteilen. Wobei mir natürlich klar ist, dass sie es bevorzugen würden, statt meiner Verneigung lieber eine Runde spendiert zu bekommen. Da löst sich Galina aus der Crew und tritt an mich heran. Galina (siehe Foto)

 

…war heute der Publikumsliebling der Show, sie hat durch das Programm geführt – auf ulkigste, fröhlichste, verschmitzteste und ironischste Art.

 

Und nun steht sie dicht vor mir, breitet die Arme aus und sagt ziemlich leise: „Wollen wir uns küssen?“

Was mich sofort an Margot Werner erinnert. Die Salzburger Chansonette trat im Münchner Circus Krone auf, vor rund 30 Jahren. Und ich saß in der 1. Reihe. Irgendwann begann sie mit ihrem berühmtesten Lied

„So ein Mann, so ein Mann“

und startete zugleich eine Suche. Bis sie ihn fand, diesen Mann: mich. Nicht ein Riesen-Mannsbild, das sie sich da auserkoren hatte, sondern einer der Sorte U-Einssiebzig. Sie setzte sich in ihrer gesamten Ü-1,80 m-Ballett-Statur und ihrer wallenden flammendroten Haarpracht auf meinen Schoß und sang weiter:

„…zieht mich unwahrscheinlich an.

Dieser Wuchs, diese Kraft,

weckt in mir die Leidenschaft…“

https://www.youtube.com/watch?v=m0bs_rMqaNg&list=RDm0bs_rMqaNg&start_radio=1

Ich wusste natürlich, dass die Werner mich veräppelte. TOTAL veräppelte. Das Publikum gluckste. Die Riesin und der Zwerg, die Schöne und das Biestchen. Aber ich genoss es trotzdem. Denn wann zum Teufel schließlich hat man schon mal einen Welt-Star auf den Oberschenkeln thronen? Die Oberschenkel und alles Dazugehörige genossen es jedenfalls SEHR.

Und jetzt also, Jahrzehnte später, Galina mit ihrer Frage: „Wollen wir uns küssen?“ Der Abend, durch den Galina gerade gemeinsam mit ihrem Mann Sonny Hayes conferenciert hatte, trug den Namen „Dinnershow“ und stieg im Teatrino-Royal Palast auf Nürnbergs ehemaligem Pferdemarkt. Und steigt immer noch. Jeden Freitag und Samstag, solange Corona es noch zulässt. Beeilt euch deshalb mit einer Visite, kann ich nur raten – es lohnt sich absolut!

 

 

Das Prinzip der Show ist einfach: Vier Star-Köche (wie sie aussehen, sehrt ihr auf dem Foto des Zelts) kochen 4 Gänge – und dazwischen treten Künstler/innen und Sänger/innen aus verschiedensten Nationen auf. Das Quartett der Meister an den Herden und ihre vier Gänge:

 

AUFTAKT

von

TiMO HINKELMANN

 

Chicken Hinkelstone I Rock Gemüse I Kichererbse I Pankocrunch

 

 

„Kochrocker und bekanntes TV-Gesicht mit eigenem Restaurant „Quartier Lounge“ in Herford“, heißt es auf der Teatrino-Website. „Mit seiner persönlichen Produktlinie „Chicken Schmiede“ kreiert er köstliche und feurige Gerichte für den Einzelhandel und in seinem Kochbuch „All about Chicken“ verrät er würzige Rezeptideen für jeden Geschmack. Sein verrückter Youtube-Kanal Kochschmiede ist beliebt bei Fans und Followern.“

www.quartierlounge.com

 

INTERMEZZO

von

HEIKO ANTONIEWICZ

Wolfsbarsch I Pastinake I Zweierlei Püree I Holzkohlesenf I Lorbeerfond

 

 

Als „Sternekoch, Ideengeber, Visionär, Kreateur, Entdecker und Kochbuchautor“, beschreibt ihn die Teatrino-Site. „Er entwickelt Food-Konzepte und gibt der gesamten Gastronomiebranche Impulse, bevor sie Trend werden. Mit einer eigenen Produktlinie und zahlreichen Kochbüchern ist Heiko Antoniewicz aus der Medienwelt nicht mehr wegzudenken. Seine Kochbücher reichen von Molekularküche über Umami und Flavour Pairing bis hin zu Sous-Vide und dem vegetarischen Green Glamour.“

www.antoniewicz.org

 

KRÖNUNG

von

BENEDIKT FAUST

Semerrolle vom Kalb I Serviettenknödel I Blumenkohlsalat
Curry Kartoffelstampf I Pulled Pork I Trüffelschaum

 

 

„Umtriebiger Sternekoch, kreativer Kochkünstler und unterhaltsamer Entertainer“, so die Website von Teatrino. „Mit seinem eigenen TV-Format bei Galileo auf Pro7 (vom Desaster zum Master) hilft er Kochanfängern kulinarisch auf die Sprünge. Als Markenbotschafter für zahlreiche Produkte ist er zudem sowohl im Teleshoppingbereich als auch bundesweit live aktiv. In seinem Kochbuch „Sterneküche kann jeder“ finden Genießer und Feinschmecker köstliche Rezeptideen.“

www.benediktfaust.de

 

FINALE

von

JUAN AMADOR:

Brick in the Wall

 

 

„Erster und einziger 3-Sterne-Koch Österreichs mit spanischen Wurzeln und einmaliger Genusskünstler der Avantgarde-Küche“ laut Teatrino-Website. „Bereits 10 Mal wurde sein Gourmetrestaurant Amador mit 3 Michelin Sternen ausgezeichnet. Ein Kochkünstler, der handwerkliche Präzision schätzt – eine Stilikone, die sich auf das Minimum konzentriert, um das Maximum zu erreichen. Der Wahl-Wiener ist beliebter Koch-Coach beim TV-Format „Grill den Henssler“ und gefährlicher Gegner bei Tim Mälzers „Kitchen Impossible“.“

www.restaurant-amador.com

 

Nichts Neues, das Prinzip dieser Show – derlei gibt es saisonal immer wieder mal, nicht nur in Deutschland. Aber auf alle Fälle neu für Nürnberg. Hier lebte ich fünf Jahre lang in den 70ern und sah damals auf den Städtischen Bühnen bestimmt auch den Faust. Heute freilich sehe ich ihn nicht: Faust (siehe oben) ist zwar der Cheforganisator des kulinarischen Bereichs im Teatrino – aber an diesem Abend nicht zugegen. Wie die drei anderen auch nicht.

„Wir waren alle bei der Premiere vor Ort“, erzählt Benedikt Faust in einem Telefonat einige Tage nach UNSEREM vor-Ort, „ansonsten erscheint immer mal wieder der eine oder andere von uns.“

Und wer kocht dann anstelle der Stars?

„Unsere Idee war, vier Gerichte zu kreieren, die unterschiedlich sein sollten.“ Und als dies ausgebrütet war, „wurde neun Tage lang mit einem festen Team geübt und trainiert – und dieses Team ist jetzt immer vor Ort.“

Und dieses Team ist GUT! Die Speisen an unserem Abend gerieten – WUNDERVOLL! Wie auch deren Präsentation: Zu jedem Gang trat die Kellner/innen-Riege aus künstlichem Nebel hervor, wie…

 

… um zu demonstrieren: ‚Jetzt tritt auf – das WIRKLICH Wichtige des Events! The food is the star!“

Das Conferencier-Duo stammt aus England – die Köche dankenswerterweise nicht – lieber englischer Humor als englisches Essen. „Hallo ihr Pastinaken“, schmachtet Galina, „teilt doch mit mir das Laken!“

Einfach grandios:

Der Schmachtfetzen-Sänger Fortunato Lucano, bei dessem Che Sera die Menschen an den Tischen sich ohne Aufforderung, wie von selbst, umfassen und sanft schunkeln vor lauter Sehnsucht nach Süden und dem Früher.

Das Breathe Love-Artisten-Duo Maria und Serhii mit ihrer Seilnummer.

Die rumänischen Brothers Kalashnyk mit Hand-in-Hand-Akrbatik.

Die finnische Jongleuse Pipsi Ilpala.

Und etliche andere (siehe nachfolgende Fotos) sowie…

 

 

 

 

… sowie natürlich:

Der phantasievoll geschminkte Soul&Funk-Mitreißer David A. Tobin aus den USA, der bereits in Broadway-Shows aufgetreten ist und den man hier auf youtube sehen/hören kann:

https://www.youtube.com/watch?v=6zTyytQHhD0

 

 

Was einen weiteren Reiz der Akrobatik ausmacht – sie geben ihr Bestes so nahe bei euch (wenn ihr einen guten Tisch habt), dass ihr vielleicht erstmals in eurem Leben seht, wie die Arme bei Kraftakten zittern und ihr mitzittert – bitte NICHT zusammenbrechen, DURCH-HAL-TEN! – und ihr den Schweiß perlen entdeckt und euch wieder mal – aber so eindringlich wie noch nie – bewusst wird, dass dies alles Höchstleistungssport mit Höchstpensumtraining ist.

 

Faszinierte und zugleich bangende Zuschauerin: ‚Hoffentlich geht

 alles gut! Möge de Übung gelingen…‘

 

Und dann singt auch noch Opa Berger – aus der Berger-Familie, welche für den künstlerischen Teil des Teatrino zuständig ist und das gesamte Management des Teatrino besorgt. Er setzt sich erfreulicherweise NICHT auf meinen Schoß wie einst Margot Werner – welche im Sommer 2012 aus dem dritten Stock des Münchner Klinikums Bogenhausen sprang und ihrem Leben ein Ende setzte. Ach wäre sie doch auf meinem Schoß geblieben.

Und Galina? „Natürlich“, sage ich zu ihr, „natürlich küssen wir uns.“ Und wir schließen uns in die Arme. Und ebenso natürlich wird es kein Liebes-, sondern ein Was-für-ein-schöner-Abend-schönes-Leben-Freude-Kuss.  Denn was bleibt schon anderes übrig – mit Maske.

 

****************************************************

 

Was ihr noch wissen solltet:

 

Wir hätten auch die Varianten…

 

VEGETARISCH

 

Auftakt
Avocado I Grapefruit I Ingwer I Erdnuss I Tomate

Intermezzo
Serviettenknödel I Pastinake I Zweierlei Püree I Holzkohlesenf I Lorbeerfond

Krönung
Vegetarischer Raviolo I Blumenkohlvariation I Passionsfrucht I Baharat I Arganöl

Finale
Brick in the Wall

 

…ODER…

Kinde

KINDER

 

Chicken picken
Chickenspitze I Mais I Kichererbse

Captain – Iglu
Kabeljau I Brösel I Dill I Mango I Blumenkohl

König aus Wien
Schnitzel I Kartoffel-Karotten Stampf

Süßer Michel
Milchreis & Apfel

… auswählen können.

 

Tickets:

 

MANEGE DELUXE • ab 135 €

Die Kategorie „Manege Deluxe“ garantiert freie Sicht auf das Geschehen ohne jegliche Sichteinschränkungen,
die es auf Grund der historischen Bauart im Royal Palast geben kann.

RANG SUPERIOR • ab 120 €

Hier sitzt ihr leicht erhöht direkt rund um die Manege an 4er und 2er-Tischen. Leichte Sichteinschränkungen durch Zeltsäulen sind teilweise möglich.

LOGE PREMIUM • ab 130 €

„Die Premium Logen mit Tischen für 6 oder 2 Personen verführen durch gemütlich erhöhtes Sitzen im äußeren Logenring“, so die Webiste. „Genießen Sie die Vorstellung aus einer etwas „erhabenen“ Position. Wie auch bei Rang Superior kann es hier teilweise zu leichten Sichteinschränkungen kommen.“

Infos und Buchung: www.Teatrino.org

Und wie wird es dort weitergehen? Benedikt Faust:

„Es passen ungefähr 220 bis 350 Leute rein. Dürfen weniger als 60 kommen, dann herrscht zu wenig Stimmung und es ist zu überlegen, ob wir nicht zusperren und Ende Februar, wo die Show eigentlich enden sollte, dann verlängern.“

Außerdem steht ein Weiterzug nach Kroatien im Plan – doch alles hängt momentan in der Luft. Wie die Akrobaten. Ohne Netz und doppeltem Boden.

 

________________________________________________________________

 

 

 

GESAGT:

 

„Wampen sind in Giesing nicht mehr gefragt,

sondern große Eier…“

Sportchef Matthias Kerber in der Münchner Abendzeitung über das Löwen-Mölders-Drama des TSV 1860.

 

——————————————————————————————————–

 

 

e-m@il for me

 

 

Natürlich erhalte ich nach jeder JUPPSLETTER-Veröffentlichung etliche E-Mails, die mich voller Nickeligkeit niedermachen oder aber auch in höchsten Tönen loben. Heute einige Zuschriften zum JUPPSLETTER der letzten Woche mit dem Thema „Heute hätte ich meinen 50. Hochzeitstag“:

 

Danke für die schöne Geschichte, lieber Jupp. Auf Evi und die Ungarn!

Liebe Grüße
Tom

*****************************************************************

Lieber Jupp,

 

eine schöne Geschichte, die mich nicht nur zum Schmunzeln. sondern auch zum Nachdenken angeregt hat. Ja – wenn alles gut gegangen wäre…

 

Mit 50 kann ich nicht mithalten, aber ich hätte ich in diesem Herbst meinen 46. Hochzeitstag gefeiert. Hätte, hätte, Fahrraddingbums…

 

Zu lustig übrigens Deine Langhaarbilder mit Innenrolle aus der Zeit.

 

Alles Liebe Bernd

**************************************************************************************************

 

 

Was für eine Geschichte! Ich habe sie von vorne bis hinten gelesen (was etwas heisst bei mir) und nichts bereut!

 

Du siehst aus wie ein Rockstar, schreibst preisverdächtig und spielst Golf wie Lilly Palmer. Die Nichtehefrau von Arnold.

 

Womit nicht des Schwarzen Egger (s) gemeint ist.

 

Liebe Grüße

 

Ralf

 

***********************************************************************

 

Lieber Jupp !

 

Eine super Geschichte von der Edelfeder ,  wie es nur das Leben schreiben kann ?.

 

Rein optisch hast nicht viel verloren.

 

Schönen 3.Advent und liebe Grüße an alle.

Thomas 

 

************************************************************************

 

Hi!

 

Die G’schicht mit dem Jahrestag war super. Und für mich auch rührend.

 

Servus, Zoltan

 

*****************************************************************************************

 

Ach Jupp, so schön, Worte, Sätze von Dir zu lesen. Sie zaubern Lächeln ins Gesicht und machen gute Laune.

Du bist hinreißend als Bräutigam.

 

Fühl dich fest umarmt!

 

F.

 

*****************************************************************************************

 

Lieber Jupp,

 

heute Früh in der Badewanne habe ich Deinen Juppsletter gelesen. War köstlich. Ein wunderbarer Tagesbeginn. Hoffentlich gewinnst Du mit der Geschichte über Deine erste Hochzeit den ausgeschriebenen Preis der Abendzeitung, mit dem Dir eine Riesenhochzeit ausgerichtet wird…

 

Liebe Grüße, Rosi

 

Liebe Rosi, mir hat zwar eine ungarische Wahrsagerin vor etwa 55 Jahren prophezeit, dass ich 3 x heiraten werde in meinem Leben – aber ich finde, zwei Mal genügt…   : – ))))))

 

Servus, Jupp

 

Für alle, die mir etwas mitzuteilen wünschen – nur zu! Freu‘ mich darauf! Und bitte möglichst immer dazuschreiben, ob die Mail von euch an dieser Stelle hier mit vollem Namen oder nur einer Initiale erscheinen darf/soll. DANKE! mail@juppsuttner.info

 

 

 

_____________________________________________________________

 

 

 

 

 

 

DER BRENNINGER erschien erstmals in der Münchner Abendzeitung Anfang Oktober 2012 – und ab 2014 zusätzlich auch auf Reise-Stories.de . Im JUPPSLETTER nun werde ich jeweils einen „Brenninger von einst“ veröffentlichen. So wie er damals erschien – als p.c. noch ein Fremdwort war. Heute einen vom 8. Dezember 2012. Für alle, die noch nie vom BRENNINGER gehört haben und ihn nicht kennen:

 

 

Der Brenninger ist 47 Jahre jung, 1,77 m groß, bisweilen bis zu 80 kg schwer und ein typischer Freizeitsportler. Er ist auch oftmals auf Reisen. Was er unterwegs und zu Hause erlebt, hat Jupp Suttner für euch niedergeschrieben. Wobei schon allein am Alter ersichtlich ist, dass der Autor NICHT der Brenninger ist. Wer genau hinter B. steckt – wer weiß das schon…

 

 

DAS DRAMA DER ERSTEN SKI-ABFAHRT

 

Letztes Jahr hatte er drei Espressi benötigt. Brenninger wählte, so er mehrere Espressos orderte, stets die italienische Grammatik, das berühmte Mehrzahl-i – um zu beweisen, dass er fremdsprachlich nicht auf der Brennsupp’n daher geschwommen war. Und dieses Mal würde er vermutlich auch wieder drei benötigen. Um sich in sie zu wagen – in die erste Ski-Abfahrt der Saison.

 

Die Espressi waren nichts anderes als billige Zeitschinderei. Brenninger betonte stets, es sei einfach wichtig, wenn man mit der Gondel vom Tal unten nach ganz oben auf 3000 m Gletscher-Höhe schieße, erst einmal eine Anpassungs-Phase zu zelebrieren. Das sei wie bei den australischen Ureinwohnern, die doch auch immer behaupten würden, wenn sie mit dem Flugzeug irgendwo landeten, ihr Selbst sei noch völlig anderswo.

 

Doch die medizinischen Aspekte und die Aborigines waren dem Brenninger eigentlich völlig egal. Es ging lediglich darum, den Moment der ersten Abfahrt des neuen Winters hinaus zu zögern. Denn es war Brenninger einfach mulmig davor – seit seiner Kindheit bereits. Er war bereits damals nicht der Typ gewesen, der sich Hurra-artig in etwas stürzte.

 

Was er aber natürlich niemals zu gab, sondern genau beim ersten Stockschub der Saison stets einen brachialen Jodler vom Stapel ließ, der von seiner Riesen-Lebenslust in diesem Moment künden sollte. In Wirklichkeit jedoch für nichts anderes stand als ein Überspielen der Nervosität – ein Jodler zur Blendung aller neben ihm stehenden  Familienmitglieder.

 

Dann der erste Schwung, der zweite Schwung, der dritte – und schon wieder ein Jodler! Und was für einer! Doch dieses Mal handelte es sich um keinen gefakten – sondern einem echten! Einem aus der Tiefe des Herzens kommenden! Denn – es ging ja noch super, das Skifahren! Waaaas für ein Glück! Juuuhuuuuu!!!!

 

So war es auch letztes Jahr gewesen. Und Brenninger hatte es nicht vergessen. Aber das Bauchgrummeln würde auch dieses Mal wieder da sein. Und ihn drei Espressi trinken lassen, um die ganze Sache hinaus zu zögern. Doch heuer, schwor sich Brenninger, würde er es anders machen! Und lieber ein Bier bestellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

         Luis der Blogger – und seine Welt der Tiere

 

Servus – ich bin der Luis. Ich heiße so, weil mein Frauchen Formel 1-verrückt ist. Mein Vorgänger hieß Nicki – zu Ehren von Niki Lauda. Und mich nannte sie Luis – zu Ehren von Lewis Hamilton. Wie jener rase ich gelegentlich durch die Wohnung und fliege dabei manchmal – im Gegensatz zu Lewis – aus der Kurve.

 

Und weil ein Formel 1-Hund wie ich auch ein Social Media-Leben benötigt, werde ich künftig an dieser Stelle mich äußern. Keine Angst – nicht über mein Leben. Wen interessiert schon meine Schlafeslust und meine Verdauung. Außerdem bin ich kastriert. Sondern:

 

Ich werde einfach ein wenig über die Welt der Tiere an dieser Stelle berichten. Warum das nicht Jupp selbst erledigt? Weil er der Meinung ist, dass dieses Baby-Foto (Copyright: Privat) von mir einen verdammt hohen Aufmerksamkeitswert und eine Unmenge an Klicks bringt, was aber wiederum mir nichts bringt, denn Klicks kann man nicht fressen. Höchstens, die Klicks werden so viele, dass ein Tierfutterhersteller meine Kolumne hier sponsert.

 

Dann will ich künftig nur noch Filets der zartesten Art – sonst belle ich beim Tierschutzverein an! So. Jetzt wisst ihr das Wichtigste. Und nun das Allerwichtigste – was ich heute berichten will. Nämlich:

 

Schenkt doch zu Weihnachten

etwas vom Tierpark Hellabrunn!

 

Damit meine ich zwar keine Bären, Tiger oder Elefanten, welche den Christbaum gefährden könnten. Sondern: Vorverkaufskarten und Jahreskartengutscheine für den Tierpark Hellabrunn! Jene seien, so die Tierpark-Pressestelle, „eine wunderbare Idee, um außergewöhnliche und unnachahmliche Tiererlebnisse in den Isarauen Münchens zu verschenken – eben einmalig oder sogar für 365 Tage ab Einlösung des Gutscheins. In ihren unterschiedlichen Kategorien können die Vorverkaufskarten und Jahreskartengutscheine über ein Bestellformular (gegen Vorkasse und mit postalischem Versand) oder digital zum Selberdrucken über den Online-Shop des Tierparks geordert werden. Einfach auf die Internetadresse www.hellabrunn.de/gutscheine klicken, die Auswahl treffen und losshoppen.“

 

Besucher des Tierparks hätten zudem die Möglichkeit, den „Hellabrunn Tierparkkalender 2022“ exklusiv in beiden Zoo-Shops des Tierparks zu erstehen. „Für nur 10 Euro hat man Hellabrunn mit wunderschönen Tiermotiven über das ganze Jahr in den vier Wänden.“

 

Ebenso ermuntert Vorstand und Tierparkdirektor Rasem Baban zum Kauf: „Auch 2021 war in wirtschaftlicher Hinsicht wieder ein sehr schwieriges Jahr für den Tierpark Hellabrunn – die Corona-Pandemie hatte uns im Hinblick auf die Schließungszeiten und betrieblichen Einschränkungen wieder voll im Griff. Umso mehr freuen wir uns, wenn unsere Freunde und Fans gerade in diesen Tagen an uns denken und uns mit dem Kauf von Jahreskartengutscheinen oder Vorverkaufskarten unterstützen! Sinnvoller kann man das alljährliche Budget für Weihnachtsgeschenke kaum anlegen: Naturnahe Tiererlebnisse bei einer dem Artenschutz und der Umweltbildung verpflichteten Organisation vor der eigenen Haustür zu überschaubaren Preisen – quasi ein Win-Win-Win-Deal.“

 

Wichtig noch: Besucher werden gebeten, beim Einlass die behördlich erlassene 2G Plus-Regel sowie die FFP2-Maskenpflicht in allen Tierparkbereichen zu beachten.

Alle Infos detailliert unter www.hellabrunn.de/corona

 

Servus – euer Blogger Luis

 

__________________________________________________________

 

 

GoooooLF !!!

 

Golf bietet viele Facetten. Eine besonders wunderbare:

Dass dieses Spiel auch in der kalten Jahreszeit aktuell ist – weil es soooo viele Möglichkeiten bietet, Golf-Freaks etwas zu Weihnachten zu schenken! Ein meines Erachtens ganz besonders fröhliches Präsent ist dieses Buch (siehe Foto) zum Thema Kindergolf! Am besten gleich einen kleinen Putter unter den Baum dazu – und dann können die Feiertage über ausgesprochen spannende Matches zwischen Eltern und Kids ausgetragen werden: Wer verliert, muss den Müll runterbringen! Und wer als Kind siegt – darf sich von den Eltern etwas wünschen, was es sich schon immer gewünscht hat! Zum Beispiel einen Monat lang nicht das Zimmer aufräumen zu müssen…

 

 

Aber natürlich kann man im Winter auch im Freien Golfen, wie dieser Igel beweist. Er ist der tierische Lehrer und Maulwurf und Schnecke erfahren, wie es um die verschiedensten Schlagarten steht – in dem Buch

 

GOLFEN kinderleicht

 

„Der Titel ist Programm“, sagt die Autorin Karin Windorfer, „und zugleich Widerspruch in sich.“

 

Denn:

 

„Dass Golfen nicht kinderleicht ist, weiß jeder, der schon einmal das Spiel mit dem kleinen Ball versucht hat. Komplexe Bewegungsabläufe, unendlich viele Positionen, aus denen der Ball auf ständig wechselnde Ziele geschlagen werden soll, wobei kleinste Abweichungen im Bewegungsablauf die Flugbahn des Balles erheblich beeinflussen, und dann noch die Psyche, die so oft dazwischenfunkt – das ist der Grund, warum Golfanfänger auch Rabbits genannt werden, weil ihr Weg über den Platz einem Haken schlagenden Hasen gleicht.“

 

Dieses Buch über die Technik des perfekten Schwungs und rund um alles, was das Golfen ausmacht, zeigt aber, dass Golfen tatsächlich kinderleicht sein kann.

 

Es erscheint nun in der bereits 2. Überarbeitung, die Windorfer und der Golf-Autor Thomas Kreuzer vornahmen. Im kleineren handlichen Format und auf fast 190 Seiten mit über 200 anschaulichen und witzigen Zeichnungen von Bern Wiedemann wird klar, dass alles auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten beruht – die durch besagte Zeichnungen verinnerlicht werden. Psychologische Tricks, Hintergrundinformationen und konkrete Übungsanleitungen, in lustiger und lockerer Form verpackt, sorgen für eine Verfestigung des Gelernten im Unterbewussten.

 

„Damit wird Golfen wirklich kinderleicht“, so der alte Hase Kreuzer. Und zwar nicht nur für Kinder und Golfanfänger, sondern auch noch – für so manch alten Hasen wie ihn…

 

An dem Buch des Gloor-Verlags in Starnberg wirkten übrigens auch die Golf-Profis Alex Cejka und Patrick Kopp mit. Preis: 19,90 Euro in Deutschland, 20,40 Euro in Österreich.

 

_______________________________________

 

 

 

Mein heutiger REISE-Tipp:

 

IN OLANG/SÜDTIROL:

 

3 SKI-TAGE ZAHLEN –

UND EINEN 4. GESCHENKT BEKOMMEN!

 

 

Eigentlich soll der Lockdown in Österreich ab kommenden Sonntag, 12.12.21, aufgehoben sein. Aber ob dies dann tatsächlich der Fall sein wird und ob überall – steht in den Sternen. Die Wiener Politiker wollen weiter lockdowneln – die Tiroler rigoros alles öffnen. Und die Frage ist ja auch: Hat Österreich am kommenden Sonntag überhaupt noch den gleichen Bundeskanzler – oder schon wieder einen neuen? Einfach abwarten, was die Eja… äh Evaluierungs-Kommission entscheidet.

 

Einfach nach Österreich düsen, tagsüber Skifahren und abends wieder nach Deutschland zischen, ist ja möglich – die Lifte laufen und dürfen benutzt werden. Doch touristische Übernachtungen sind verboten. Wer also Skifahren mit Übernachten verbinden und ganz auf Nummer Sicher gehen will, dass dies nächste Woche tatsächlich möglich ist – sollte Österreich nur durchqueren und jenseits des Brenners in SÜDTIROL carven und wedeln. Dort steht die Corona-Ampel zwar nicht mehr auf Grün, aber auch noch nicht auf Rot, sondern verharrt in Gelb (Stand heute). Und da sind Skischwünge und Hotelübernachtungen möglich.

 

Ganz besonders lohnt sich momentan ein Trip zum Kronplatz bei Bruneck – denn dort erhält man bis zum 22. Dezember noch das Package Dolomiti Super Première 4=3. Was bedeutet:

 

Bei einem Aufenthalt ab vier Tagen gibt es einen Skiurlaubstag gratis! Also: Hotelaufenthalt sowie Skipass Kronplatz oder Dolomiti Superski), 20% Preisnachlass auf den Verleih der Skiausrüstung und 15% Ermäßigung auf die Skikursstunden der teilnehmenden Skischulen.

 

Dann könnt ihr dort auch gleich die Neuheiten testen:

„Seit dem Sommer“, teilt die Touristik-Akentur mk mit, „ist die neue Kabinenbahn Olang 1+2 in Fahrt, das größte jemals realisierte Projekt am Kronplatz. Allein wegen der visionären Berg- und Talstationen in Grau-, Weiß- und Silbertönen mit wellenförmig geschwungenen Dächern lohnt sich eine Fahrt. Sie wurden von Hamburgs renommiertem Architekten Cornelius Schlotthauer entworfen. Mit 10er-Gondeln geht es nun noch schneller bergwärts. Elf Minuten bis zum Gipfel auf 2.275 Metern.“

Der Kronplatz (Plan de Conores) wurde 2021 von den „Skiresort“-Testern zum dritten Mal in Folge als Fünf-Sterne-Skigebiet ausgezeichnet. „Dazu tragen neben den topmodernen Bahnen und Liften“, so mk, „auch die 119 Pistenkilometer in allen Schwierigkeitsgraden bei. Neben easy Slopes für Familien sind darunter auch sonnige und baumfreie Carverpisten, Snow- und Funparks sowie „The Black Five“, die tiefschwarzen Challenges Sylvester, Herrnegg, Pre da Peres, Erta und Piculin.“

 

Infos:

 

www.olang.com

www.olang12.com

www.kronplatz.com

www.dolomitisuperski.com

www.suedtirol.info

www.enit.de

https://www.skiresort.de/skigebiet/kronplatz-plan-de-corones/

 Zu eurer Info: Für die Veröffentlichung obigen Tipps erhalte ich 0,00 Euro. Warum ich trotzdem diesen Text schrieb? Weil ich sie einfach SUPER finde, diese Möglichkeit, 1 Tag geschenkt zu bekommen!

 

Weitere Reise-Tipps von mir und vielen, vielen anderen Journalist/inn/en findet ihr hier:

 

www.Reise-Stories.de , www.Ski-Stories.de , www.Golf-Stories.com , www.Tennis-Stories.de , www.Sport-Stories.de , www.Fussball-Stories.de

 

 

 

Servus bis nächste Woche – euer Jupp

 

 

PS: Falls ihr jemand kennt, von der/dem ihr glaubt, die/der könnte sich für den JUPPSLETTER interessieren – dann leitet ihn einfach weiter. Und falls jene/r Empfänger/in auch künftig den kostenlosen JUPPSLETTER erhalten will, soll sie/er einfach eine Mail schreiben an mail@juppsuttner.info Einfach ein JA als Betreff genügt – weiterer Text ist nicht nötig…

 

 

Copyright: Jupp Suttner

 

All rights reserved

 

Der JUPPSLETTER ist zwar kein offizieller Newsletter im gewerblichen Sinne, sondern lediglich eine private Rund-Mail an ausgewählte Freunde, Verwandte, Bekannte und Persönlichkeiten, aber dennoch sei hier vorsichtshalber aufgeführt ein

 

IMPRESSUM:

 

Verantwortlich für den Inhalt des JUPPSLETTERS:

 

Jupp Suttner
Klosterweg 14
83629 Weyarn/Bayern
Tel. 08020-908 450
Mobil 0172-83 21 648
E-Mail JSuttner@aol.com
Fax: Nicht mehr vorhanden

www.facebook.com/jupp.suttner

Instagram: suttnerjupp

Twitter: JuppSuttner

 

ACHTUNG: Falls jemand keinen JUPPSLETTER mehr erhalten möchte, dann bitte einfach an JSuttner@aol.com schreiben: 

 

JUPPSLETTER – NEIN DANKE!

 

 

JUPP SUTTNER

Chefredakteur der
Online-Magazine

www.Reise-Stories.de

www.Sport-Stories.de

www.Ski-Stories.de

www.Fussball-Stories.de

www.Golf-Stories.com

Freelance Journalist
und Autor für die
Print-Objekte:

CENTURION

SERVUS

PLATINUM

Süddeutsche Zeitung

(Magazin „golf spielen“)

DSV-Magazin Ski & Berge

(einst „aktiv“)

TOP MAGAZIN MÜNCHEN

Die Presse (Wien)

und andere wie etwa:

SPORT-FAXX
(Pool von 79 Regional-
Tageszeitungen in

D, Ö, CH, It und Lux)

 

 

 

MEHR STORIES

Von der gemütlichen Seenrunde bis zum Flow Country Trail. Genussbiken rund um den Millstätter See wird hier groß geschrieben. Der ... Weiterlesen

„We are family“ lautet das Motto, das einem bereits im Bahnhof der Stadt beim „Nachwuchs-Festival“ begegnet, vermutlich auch auf dem ... Weiterlesen

Mehr entdecken aus:

Zurück zu:

INTERESSANT FÜR SIE

Tipp_Restaurant_Hotel_finden

Entdecken Sie als Local oder auf Reisen die besten Restaurants, Bars, Hotels, Kultur-Highlights oder Freizeitaktivitäten nur zu Ihren Wunschregionen!

Ich stimme den Datenschutzbedingungen zu.