Hier kommt der neue JUPPSLETTER – Wenn FreundschaftsPlus-6 fast zum “6 wie in der Ehe” mutiert

BRIEF AN DIE LESER:INNEN.
Leserbriefe verkehrt. Reise-Stories.de-Chefredakteur Jupp Suttner dreht den Spieß um – und schreibt BRIEFE AN DIE LESER:INNEN.
Heute zum Beispiel folgenden:

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Liebe Leser / innen!

 

jetzt gibt es den ersten Corona-Toten in meiner Verwandtschaft. Zoli verstarb letzte Woche mit 77 im Krankenhaus von Székesfehérvár in Ungarn. Die Stadt hieß früher Stuhlweißenburg und liegt grob beschrieben zwischen Budapest und dem Balaton.

 

Nun war Zoli zwar kein Bruder, Onkel, Schwager oder Cousin etc. von mir. Wir waren nicht „blutsverwandt“, wie dieser Zusammengehörigkeitsgrad seit der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts durchaus martialisch bezeichnet wird. Aber Zoli (eine Verniedlichung von Zoltan, deutsch ausgesprochen Soltan) war der nette und immer hilfsbereite Lebensgefährte meiner ersten Schwiegermutter. Und damit für mich WIE ein Verwandter. Er gehörte gewissermaßen zum Bestand.

 

Und damit komme ich zu einer ehemaligen FreundschaftsPlus-Freundin, die vor vielen, vielen, vielen Monden mal klagte:

 

„Vor lauter Arbeitsstress habe ich jetzt ein Jahr lang keine Zeit gehabt, mich um eine richtige Beziehung zu kümmern! Nicht einmal zu Sex hat es in diesem Jahr gereicht!“

 

Ich, empört: „Und was war mit UNS? Wir haben uns alle zwei Monate getroffen und hatten dabei IMMER Sex! Zählt das etwa nicht?“.

 

Sie, abwinkend: „Ach, das ist was anderes. Du bist für mich Bestand. Das ist wie Familie…“

 

An jenem Tag hörte ich das Wort „Bestand“ in Zusammenhang mit Familie zum ersten Mal. Und versuchte es ins Lächerliche zu ziehen:

 

„Also Inzest.“

 

„Nein“, blickte sie mir ernst in die Augen, „aber man weiß halt schon ganz genau, wie alles abläuft. Und jeder Handgriff sitzt, so dass es garantiert immer klappt.“

 

„Du meinst fast wie verheiratet?“

 

„Genau. Es ist perfekt – aber es fehlt einfach das Neue, das Prickelnde! Wie gesagt – Bestand…“

 

Sorry, lieber Zoli, dass ich ausgerechnet an Deinem Todestag wegen eines einzigen Wortes an S. erinnert wurde (die inzwischen übrigens verheiratet ist, was die Chancen steigen lässt, dass es zwischen uns wieder prickelnd wird.) Aber Wörter lösen eben Assoziationen aus.

 

Ich denke jedenfalls furchtbar gerne, ewig mechanikernder Zoli, an unsere Plattenseer Kartenspiel-Runden und an unsere gemeinsamen Sonntagmittag-Essen, köstlich zubereitet von Judith und begleitet von ungarischer Volksmusik aus dem Radio, zurück – sowie natürlich an unsere spannenden Reisen mit Deinem Shiguli, einer russischen ( Жигули ) Lizenz-Version des Fiat 124. Unauslöschlich im Gedächtnis vor allem der Trip nach Rumänien mit seinen auch des nachts unbeleuchteten Pferdefuhrwerken, wovon wir eines schließlich touchierten und wegen der Autoreparatur unser Visum plötzlich um ein paar Stunden abgelaufen war, was zwar für mächtig Ärger an Ceausescus Grenzen sorgte. Aber andererseits verband. Und für ein gutes Gefühl sorgte. Sondern seinerzeit bewusst machte: Das ist nicht WIE Familie. Sondern das IST Familie.

 

Auch wenn sie keinen ewiglichen „Bestand“ haben würde.

 

Aber das ahnte damals noch niemand.

 

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Mein heutiger LESE-TIPP

 

Jede/r von euch hat „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann gelesen. Wer noch nicht – UNBEDINGT nachholen! Und im Anschluss daran gleich sich zu Gemüte führen:

 

DER GEOMETER

 

von Helmut Wenninger

 

Untertitel:

 

„Vermessung der Welt im Wandel“

 

Dabei steht nicht das Treiben des Mathematikers Gauß und des Naturforschers Alexander von Humboldt im Mittelpunkt wie bei Kehlmann – sondern das Vermessungsleben eben dieses Helmut Wenninger. Und ich verspreche euch:

 

Es ist ein SPANNENDES Leben!

 

Und vor allem ist es das WAHRE Leben eines Vermessers.

 

Wer sich also entweder für alle Aspekte dieser Wissenschaft interessiert oder sogar in Erwägung zieht, beruflich selbst in diese Richtung einzusteigen:

 

UNBEDINGT vorher den Wenninger lesen!

 

Dessen erster Satz in seinem Buch lautet:

 

„Als ich diesen Beruf ergriff, konnte ich nicht ahnen, dass er einmal die Welt komplett verändern würde.“

 

Stichworte: Navigationssysteme, selbstfahrende Autos, Drohnen, Entfernungsmesser beim Golfen „und das ganze sonstige 3D-Zeugs“, wie Wenninger sagt. Ohne Vermesser ginge nichts.

 

Natürlich kommen auch fröhliche Passagen in dem Werk vor – auch wenn eine Beschreibung dieser Art „wir Ingenieure nicht gelernt haben“, so der Dipl.-Ing. Vermessung und Geoinformation. Und beweist im Anschluss gleich das Gegenteil mit einem Statement allerfeinsten Humors:

 

„“Dafür nehmen wir uns aber sehr wichtig, weshalb einer unserer Leitsprüche lautet:

 

‚Wer die Welt verstehen will, muss sie vermessen!‘

 

Und wir nennen uns auch gern

 

‚Die Herren der Koordinaten‘.“

 

Einer, der die Welt auch immer vermisst – allerdings mehr von der philosophischen als von der geometrischen Seite her – ist der Münchner Verleger und Herausgeber Bruno Feichtmeyer. Er schrieb über das Buch des Münchners Wenninger im Online-Magazin Reise-Stories.de :

 

„Heute möchten wir Ihnen das neue Buch unseres sehr geschätzten Fachkollegen Helmut Wenninger aus der Vermessungsbranche vorstellen. Wenn Sie sich dabei im ersten Moment fragen, wie das Vermessen von Daten und die Reise- und Freizeit-Branche zusammenpassen – dann denken Sie nur mal an Google. Die unzähligen Anwendungsmöglichkeiten wurden im Lauf der Zeit immer weiter revolutioniert. Heutzutage finden Sie kaum noch etwas, das ohne die Grundlagen der Vermessungstechnik funktioniert.

Mit dem Buch verbunden sind viele Erinnerungen an tolle Erlebnisse, interessante Menschen und Techniken, die er in den Jahren “erfinden” und kennenlernen durfte. Man erfährt, warum er in der Sahara mit seinem ersten Flying Surveyor abgestürzt ist und wie er über den KGB an die Daten für den ersten Satellitenatlas von Deutschland gekommen ist.

Darüber hinaus hilft es seinem zweiten Steckenpferd, das Geomuseum, in eine Form zu bringen, die ihm Gelegenheit gibt, diesen tollen Beruf auch anderen gegenüber gerecht darzustellen. Und erzählt:

“Ich freue mich auf Ihren, wenn auch nur virtuellen oder vielleicht sogar physischen Besuch im Museum (wenn es wieder erlaubt ist). Wenn Sie das Buch dort im Shop bestellen, geht ein großer Anteil an das Museum.“

Soweit Feichtmeyer.

Man kann das Buch auch direkt im Shop des Tredition Verlages bestellen oder bei der örtlichen Buchhandlung oder bei Amazon. Das Werk (knapp 200 Seiten mit vielen Farb- und SW-Fotos, 19,90 Euro als Hardcover) ist auch als Softcover (12,90 Euro) und als Ebook (5,99 Euro) erhältlich.

Infos zum Museum: 

https://www.wenninger-geo-museum.com/news-%C3%BCber-uns/f%C3%BChrung-buchen/

Zur Person: 

Wir fragten Helmut Wenninger, „Was haben Sie in Ihrem Beruf eigentlich alles geleistet?“. Seine Antwort:

„Seit über 30 Jahren befasse ich mich mit Vermessung, Geoinformatik und Geoinformation. Als Geschäftsführer und leitender Entwickler war ich in zahlreichen Projekten federführend beteiligt. Dabei waren meine Schwerpunkte nicht nur die Entwicklung zahlreicher neuer Vermessungstechniken, sondern auch eine umfassende Umstellung der Vermessungstechnik in innovative Geoinformatik.

Großprojekte wie das erste Navigationssystem auf PC Notebooktechnik (1989), der Satellitenatlas Deutschland 1994, das erste deutschlandweite Überschwemmungszonierungssystem ZÜRS, die Digitalisierung des bayerischen Grundstückskatasters oder das Wetterwarnsystem Wetterscout 2003 waren Meilensteine in der Geoinformatik. Seit über 30 Jahren betreuen wir das System CADdy sowohl in der Applikationsentwicklung wie im Datenmanagement.

Weiter Meilenstein in meiner Vita war der Vorsitz im Landesverband Bayern im Verband deutscher Vermessungingenieure mit dem Ziel, die Geoinformatik im Umfeld der klassischen Vermessung zu etablieren.“

Weitere Wenninger-Meriten:

Ehrenlandesvorsitzender
Verband Vermessung und Geoinformation VDV
24 Jahre Landesvorsitzender Bayern / aktuell Ehrenvorsitzender
Leitung des Landesverbandes, Vertretung der Interessen der freiberuflichen Vermessungingenieure gegenüber Staatlichen Institutionen und anderen Berufsgruppen
Sicherung und Ausweitung der Aufgaben der Vermessungsbranche

Formularende

 

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Mein heutiger Musik-Tipp

 

Der letzte Sonntag war der erste Sonntag nach Ostern. Jener heißt „Der weiße Sonntag“ – weil in christlichen Urzeiten von jenen in jener Nacht Getauften weiße Gewänder getragen wurden. In der Katholischen Kirche gilt der Weiße Sonntag als Tag der Erstkommunion.

 

Da ich jedoch bereits vor 53 Jahren aus der Röm.-Kath. ausgetreten bin, bedeutet der Weiße Sonntag nicht Hingabe zum Weißen für mich, sondern:

 

ABSCHIED vom Weißen!

 

Denn es ist meist jener Tag im Jahr, an dem ich meine alpine Ski-Saison beende. Und zwar mit einer Zeremonie – zu vollziehen auf der letzten Abfahrt. Ganz gemütlich hinabschwingen – und dabei den Song Put Your Head On My Shoulder, abgewandelt in Put Your SKI On My Shoulder, in Gedanken und in echt singen und summen und brummen. 2016 vollzog sich dieser Last Run in Obertauern im Salzburger Land so, wie ich es in einem ABGEFAHREN auf Ski-Stories.de beschrieb:

 

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Dann geht’s Richtung Tal. Einen Genuss-Schwung nach dem anderen legen wir hin, keine Eile mehr, sondern nur noch sanftes Schweben. Singen in Gedanken nach der Melodie von Paul Ankas „Put Your Head On My shoulder“ ein ebenso sentimentales „Put Your Ski On My Shoulder“, schwingen zwischendrin ab, um sich noch einmal so richtig die weiße Welt an zu geben.

 

Und fahren weiter – ein paar Schwünge für des Reporters vor einigen Jahren verstorbenen Firm-Paten Adi (geboren 1933, deshalb der anrüchige Name), mit dem der SdZ (Schreiber dieser Zeilen) vor vierzig Jahren das Inferno-Rennen in Mürren bestritt.

 

Ein paar Schwünge für den gleichfalls bereits beerdigten Papa des Reporters, der immer so viele Naturfreunde-Riesenslaloms gewonnen hatte und dem Sohn bis zuletzt davonfuhr.

 

Ein paar Schwünge für die Tante Betty, weil die den Schnee zu Lebzeiten auch immer so geliebt hatte.

 

Und natürlich ein paar ganz besonders schöne Schwünge für die Irene, die Ex, die das Skifahren zwar nie gemocht, aber es immer erduldet hat, wenn der Reporter Richtung Berge davonfuhr.

 

Vielleicht cruisen die vier da oben oder sogar direkt neben uns ja mit. IN uns sowieso.

 

Und ein paar Schwünge schließlich auf eine lustige Zukunft, die es immer und immer und immer wieder geben wird.

 

Auf die Unbändigkeit des Skispaßes.

 

Auf die Lust an Schnee und Après und Juchhe.

 

Dann sind wir unten. Schauen theatralisch wie der Trenker Luis nach oben. Schnaufen durch. Und grüßen:

 

Servus Winter!

 

Guad warst!

 

Und im Novemba – seng ma uns wieda…

 

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Was ich natürlich auch jetzt, 2021, hoffe. Und mir deshalb letzten Sonntag voller Kitschrührung aus dem Jahre 1959 Paul Ankas Put Your „SKI“ On My Shoulder anhörte:

 

https://www.youtube.com/watch?v=U7PxBc_rCGk

 

 

1:42 Minuten zum Nichtdrandenken, was in Wirklichkeit für ein Scheißschiwinter (Danke, Herr Söder!) der von 2020/21 war. 1:42 Minuten – zum Augenschließen und zum Sich-die-Schwünge-einfach-vorstellen…

 

Falls der Link nicht funktioniert, dann einfach via

 

Youtube.com

 

bei „Suchen“ eingeben:

 

anka shoulder

 

 

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GESAGT:

 

„Das Virus hat sich mit einem Falschen angelegt. Aber ihr da draußen nehmt euch in Acht, haltet euch an die Regeln. Denn: Ihr seid nicht Zlatan.“

 

Der selbsternannte schwedische Fußball-Gott Zlatan Ibrahimovic (39, derzeit AC Mailand), nachdem er seine Corona-Erkrankung überstanden hatte.

 

 

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SpoooooorT

!!!*

 

Die 10 größten

Champions League-Momente

des letzten Jahrzehnts

für 1860-Fans

 

  1. Das verlorene Finale Dahoam des FC Bayern 2012 (im Elfmeterschießen 3:4 gegen den FC Chelsea)

 

  1. Das verlorene Finale des FCB 2010 gegen Inter Mailand (0:2)

 

  1. Das 1:3 des FCB gegen FC Liverpool 2019 (Aus im 1/8-Finale)

 

  1. Das 2:3 des FCB gegen Inter Mailand 2011 (Aus im 1/8-Finale)

 

  1. Das 2:4 des FCB gegen Real Madrid 2017 (Aus im ¼-Finale)

 

  1. Das 2:3 des FCB gegen PSG 2021 (Aus im ¼-Finale)

 

  1. Das 0:4 des FCB gegen Real Madrid 2014 (Aus im Halbfinale)

 

  1. Das 0:3 des FCB gegen FC Barcelona 2015 (Aus im ½-Finale)

 

  1. Das 1:2 des FCB gegen Real Madrid 2018 (Aus im ½-Finale)

 

  1. Das 0:1 des FCB gegen Atletico Madrid 2016 (Aus im ½-Finale)

 

 

Die 2 größten

Champions League-Desaster

des letzten Jahrzehnts

für 1860-Fans

 

  1. Das 2020 vom FC Bayern mit 1:0 gewonnene Finale 2020 gegen Paris Saint-Germain

 

  1. Das vom FC Bayern mit 2:1 gewonnene Finale 2013 gegen Borussia Dortmund

 

*  Diese Rubrik.existiert deshalb, weil etliche Leser/innen mir mitteilten, es würde sie langweilen, wenn in meinem BLABLA zu Beginn des JUPPSLETTERS zu viel Sport ins Spiel käme. Also versuche ich, künftig im BLABLA das Thema Sport nur ganz nebenbei zu streifen bzw. ganz zu vermeiden – und stattdessen in der Rubrik SPORT über Sport zu berichten. Wer sich nicht für Sport interessiert – kann das dann ja leicht überspringen…  : – )

 

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Mein heutiger Koch-Tipp…

 

… ist, etwas gegen den Hunger in der Welt zu tun. Ich habe euch deshalb gebeten, mir bis 31. März mitzuteilen, an welche Organisation die 2 Euro, die ich von jedem meiner verkauften Kochbücher spenden werde, gehen sollen. Das Resultat:

 

Die meisten Stimmen erhielt die Welthungerhilfe – ist halt am bekanntesten von allen Organisationen.

 

Und sie bekommt deshalb den Spendenerlös des 1. Quartals 2021.

 

Des weiteren wurden benannt:

 

 

Unicef

 

Miserior

 

Kinderhilfswerk

 

Plan

 

Share the Meal

 

The Life to share

 

Und last but not least the

 

Bahnhofsmission München

 

 

Wollte natürlich auch noch selbst ein wenig recherchieren und habe deshalb bei Youtube eingegeben:

 

Hilfe gegen Hunger

 

Gesellschaftsperverses Resultat:

 

Von den ersten 15 Nennungen war nur eine einzige (an 10. Stelle) dem Hunger in der Welt gewidmet.

 

Alle 14 anderen dienten dazu, den Hunger im Rahmen einer Abmagerungskur zu bekämpfen.

 

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Mein heutiger REISE-Tipp

 

Besucht doch mal das Münchner Paradies!

 

Momentan ist München von einer Inzidenz über 100 geplagt – so dass nicht viele Vergnügungen auf Menschen warten, welche die Stadt im Moment besuchen wollen. Einer jener raren Lichtpunkte ist der Englische Garten – ein Paradies von 3,7 qkm Größe. Damit ist er bigger als jeder englische Garten – und übertrifft sogar noch den New Yorker Central Park um 0,3 qkm.

 

Doch die wahre Größe des Englischen Gartens von München ergibt sich nicht aus seiner Länge und Breite – sondern aus seiner Tiefe: der Philosophie, die ihm zugrunde liegt. Nämlich: der erste „Volksgarten“ der europäischen Geschichte zu sein – der erste Pracht-Park des Kontinents, der damals, 1789, nicht dem Adel und sonstigen hohen Herrschaften vorbehalten sein, sondern dem gesamten Volk zur Verfügung stehen sollte.

 

Erlassen hatte dieses Dekret Erzherzog Carl Theodor. Doch die Idee stammte von dem in Massachusetts geborenen bayerischen Kriegsminister Benjamin Thompson, der bereits 1777 derartige Pläne angeregt hatte. Später wurde ihm der Titel Reichsgraf von Rumford verliehen und ein Münchner Platz nach ihm benannt. (Generationen von Schulkindern wurden übrigens von ihren Heimatkunde-Lehrern mit der kalauernden Frage malträtiert, warum der Rumfordplatz denn Rumfordplatz heiße. Antwort, haha: „Weil dort die Straßenbahn rum ford…“)

 

Ein Volkspark für alle – welch’ wunderbarer Gedanke! Der Schwetzinger Hofgärtner Friedrich Ludwig Sckell realisierte ihn in kürzester Zeit und 1792 wurde der „Theodors Park“ (wie er anfangs hieß) den Münchner Menschen übergeben. Wobei sich bis heute an der Philosophie dieser Anlage nichts geändert hat: die „grüne Lunge Münchens“ ist nach wie vor die Begegnungsstätte aller Menschen:

 

Alte Hippies, junge Banker, reiche Witwen, arme Studenten, nackte FKK-Freaks, hochgeschlossene Nonnen, hastende Jogger, stramme Nordic Walkerinnen, gemütliche Radler, trabende Reiterinnen, dösende Träumer, kiffende Kerle, lesende Mädchen, schmusende Pärchen – nichts-nichts-nichts an Menschen, was es nicht gibt im Englischen Garten.

 

Wahrlich ein Paradies – nicht nur für unsere schwedische Stewardess. Ein Paradies mit 78 km Wegen, fast 9 km verträumten Bächen, mehr als hundert entzückenden Brücken, Brückchen und Stegen – und ein Paradies nicht nur für den Menschen: rund vier Dutzend brütende Vogel-Arten gibt es im Englischen Garten! Und einige wagemutige Surfer, die auf dem Eisbach – gleich neben dem Haus der Kunst und dem P 1 – die Welle reiten.

 

Was man ganz unbedingt sehen muss im Englischen Garten:

 

Den Chinesischen Turm – 25 Meter hoch, 1789/90 aus Holz errichtet. Reizend für nostalgische Eltern: ein dazu platziertes Kinderkarussell im Biedermeier-Stil – für die Zeit NACH der Pandemie. Und grandios für alle, wenn auch derzeit leer: der 7 000-Plätze-Biergarten zu Füßen des Turms.

 

Den Kleinhesseloher See mit drei kleinen Inseln sowie dem „Seehaus“ – einem direkt am Wasser gelegenen romantischen Restaurant und Biergarten, in dem nicht nur Promis wie etliche Spieler des FC Bayern verkehren, sondern jedermensch es sich gut gehen lassen kann.

 

Den Monopteros – einen 1836 von Baumeister Leo von Klenze errichteten Rundtempel in griechischem Stil: einfach traumhaft, vor oder zwischen den Säulen zu sitzen und in den Tag zu träumen oder in die Sterne zu gucken.

 

Das Japanische Teehaus – wurde 1972 anlässlich der Olympischen Spiele in München kreiert, als Hommage an die Städtepartnerschaft mit Sapporo, der Winterspiele-Stadt jenes ’72er-Jahres. Im Teehaus fand vor Corona regelmäßig das Ritual einer japanischen Teezeremonie statt.

 

Außerdem gibt es natürlich noch die Hirschau zu besichtigen und das Rumfordhaus und die Frisbeespieler und die Baseball-Teams, wenn Mannschaftsvergnügen wieder zugelassen ist, und… und… und… und deshalb ist mein Reise-Tipp dieser Woche:

 

Besucht doch mal den Englischen Garten in München! Sobald die Pandemie es zulässt.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Infos: https://www.schloesser.bayern.de/deutsch/garten/objekte/mu_engl.htm , www.muenchen.de , www.oberbayern.de , www.bayern.by

 

 

Zu eurer Info: Für die Veröffentlichung obigen Tipps erhalte ich: 0,00 Euro. Warum ich trotzdem diesen Text schrieb? Weil ich sie einfach toll finde, diese Möglichkeit, innerhalb einer Großstadt ein Paradies erleben zu können – und dies einfach euch mitzuteilen wünschte  : – )

 

Weitere Reise-Tipps von mir und vielen, vielen anderen Journalist/inn/en findet ihr hier:

 

www.Reise-Stories.de , www.Ski-Stories.de , www.Golf-Stories.com , www.Tennis-Stories.de , www.Sport-Stories.de , www.Fussball-Stories.de

 

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Servus und eine schöne Woche

wünscht euch der Jupp

 

PS: Falls ihr jemand kennt, von der/dem ihr glaubt, die/der könnte sich für den JUPPSLETTER interessieren – dann leitet ihn einfach weiter. Und falls jene/r Empfänger/in auch künftig den kostenlosen JUPPSLETTER erhalten will, soll sie/er einfach eine Mail schreiben an mail@juppsuttner.info Einfach ein JA als Betreff genügt – weiterer Text ist nicht nötig…

 

 

Copyright: Jupp Suttner

 

All rights reserved

 

Der JUPPSLETTER ist zwar kein offizieller Newsletter im gewerblichen Sinne, sondern lediglich eine private Rund-Mail an ausgewählte Freunde, Verwandte, Bekannte und Persönlichkeiten, aber dennoch sei hier vorsichtshalber aufgeführt ein

 

IMPRESSUM:

 

Verantwortlich für den Inhalt des JUPPSLETTERS:

 

Jupp Suttner
Klosterweg 14
83629 Weyarn/Bayern
Tel. 08020-908 450
Mobil 0172-83 21 648
E-Mail JSuttner@aol.com
Fax: Nicht mehr vorhanden

www.facebook.com/jupp.suttner

Instagram: suttnerjupp

Twitter: JuppSuttner

 

 

JUPP SUTTNER

Chefredakteur der
Online-Magazine

www.Reise-Stories.de

www.Sport-Stories.de

www.Ski-Stories.de

www.Fussball-Stories.de

www.Golf-Stories.com

Freelance Journalist
und Autor für die
Print-Objekte:

CENTURION

SERVUS

PLATINUM

Süddeutsche Zeitung

(Magazin “golf spielen”)

DSV-Magazin Ski & Berge

(einst “aktiv”)

TOP MAGAZIN MÜNCHEN

Die Presse (Wien)

und andere wie etwa:

SPORT-FAXX
(Pool von 79 Regional-
Tageszeitungen in

D, Ö, CH, It und Lux)

 

 

PS: Und zum guten Schluss hier noch ein bisschen Werbung für mich – mit meinem…

 

WUNSCH

KONZERT

 

 

 

Dies Rubrik meint:

 

Ihr sagt, über was ich schreiben soll – und ich schreibe.

 

Weshalb Journalisten auch gerne LOHNSCHREIBER genannt werden.

 

Euren Wünschen, über was ich schreiben soll, sind keine thematischen Grenzen gesetzt:

 

Wollt ihr, dass ich über ein menschliches Schicksal oder die erfolgreiche dramatische Mäuse-Jagd einer Katze schreibe?

 

Wollt ihr, dass ich einen BRENNINGER zum Thema FC Bayern schreibe oder eine Glosse über Lothar Matthäus?

 

Wollt ihr, dass ich eine erotische Szene nach euren Vorgaben (2 Mann und eine Frau, oder Begegnung im Zug etc. pp. : – )))) schreibe?

 

Wollt ihr, dass ich eurer Leben beschreibe – oder eure größte Tat aller Zeiten?

 

Teilt es mir einfach mit.

 

Natürlich könnt ihr die Rubrik WUNSCHKONZERT auch

 

VERSCHENKEN!

 

Beispiel:

 

Lieber Jupp, am 30. Februar wird mein Onkel Fritz 112 Jahre und ich möchte ihm gerne auf diesem Wege gratulieren. Bitte schreib‘ was über Onkel Fritz!

 

Oder:

 

Lieber Jupp,

 

am 31. Februar feiern meine Frau und ich Silberne Hochzeit und ich möchte meiner Frau an diesem Tag etwas ganz Besonderes zu Füßen legen – einen Text, der NUR FÜR SIE geschrieben ist. Jupp, übernimm!

 

Oder:

 

Lieber Jupp,

 

am 32. Februar wird unsere Firma 100 Jahre alt. Dazu möchten wir neben den üblichen Jubel-Arien noch einen etwas ANDEREN Text haben. Kannst Du das für uns machen?

 

Ich kann.

 

Und komme nun auf den eingangs erwähnten Begriff LOHNSCHREIBER zurück. Also – der Preis richtet sich nach der Länge des Textes, den ihr bestellt:

 

 

1 Buchseite (etwa 25 Zeilen zu je 60 Zeichen = 1.500 Zeichen)

   kostet 100 Euro.

 

2 Buchseiten (etwa 50 Zeilen zu je 60 Zeichen = 3.000 Zeichen)

   kosten 200 Euro.

 

Und so weiter. Jede Seite kostet ganz einfach 100 Euro.

 

 

Dafür bekommt ihr:

 

 

Das Erscheinen des Textes im JUPPSLETTER

 

Das Erscheinen des Textes auf FACEBOOK

 

Hinweise auf den Text auf Instagram und Twitter.

 

Und:

 

Ihr könnt mit dem Text anschießend machen, was IHR wollt:

 

Die .pdf-Datei, die ihr bekommt, an jeden Menschen dieser Welt verschicken. Natürlich auch an eure Kunden, falls ihr ein Business betreibt.

 

Den Text via der .doc-Datei, die ihr bekommt, auf Büttenpapier oder Metallfolie oder auf was auch immer ausdrucken und einrahmen (und der/dem Beschenkten so überreichen).

 

Den Text in eurer Familienchronik oder Vereinszeitschrift oder Firmen-Jubiläumsausgabe bringen. – sowie natürlich in allen sozialen Medien, die euch gefallen.

 

Kurzum: Ihr könnt nach dem Erscheinen im JUPPSLETTER unbegrenzt ALLES mit dem Text machen – wie es euch gefällt.

 

Hoffe, euch gefällt das…

 

Falls ja:

 

Einfach schreiben an

 

mail@juppsuttner.info

 

und die Telefonnummer angeben, damit ich zur näheren Besprechung zurückrufen kann.

 

Ihr habt natürlich die Auswahl, ob ihr als BESTELLER/IN oder BESCHENKER/IN erwähnt werden wollt (am Anfang oder Ende des Textes) – oder ob ihr lieber UNERKANNT bleiben wollt.

 

Aber das müsst ihr nicht VORHER festlegen, sondern diese Entscheidung könnt ihr treffen, wenn ich den Text fertig habe und ihn euch zum Fakten-Check und zur Freigabe vorlege.

 

Ach ja, bevor ich es vergesse: Pro Seite könnt ihr auch gerne 1 Foto eurer Wahl, das ihr mir mailt, kostenlos mitveröffentlichen. Das macht dann NOCH mehr her…  : – )

 

Und damit ihr sehen könnt, wie groß 1 Seite ist:

 

 

WUNSCHKONZERT

 

 

Dies ist ein Blindtext des Juppsletters-Wunschkozerts. Alpha Beta Gamma, der Jupp, der hod an hamma. Dies ist ein Blindtext des Juppsletters-Wunschkonzerts. Alpha Beta Gamma, der Jupp, der hod an Hamma. Dies ist ein Blindtext des Juppsletters-Wunschkozerts. Alpha Beta Gamma, der Jupp, der hod an hamma. Dies ist ein Blindtext des

 

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PS:

 

Heutzutage wird der Begriff LOHNSCHREIBER/IN in erster Linie für Journalist/inn/en verwendet. Der Ursprung war jedoch ein ganz, ganz anderer – wie dieser Wikipedia-Eintrag über eine LohnschreiberIN von einst beweist:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Clara_H%C3%A4tzlerin

 

 

 

 

Geschrieben von
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