14.06.2026: Die Kellerei Nals Margreid in Südtirol verbindet Architektur und Weinbau auf einzigartige Weise. Erfahren Sie mehr über die innovative Gestaltung und die Bedeutung für die Region.
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NEWS: Kellerei Nals Margreid
Die Kellerei Nals Margreid in Südtirol ist ein Paradebeispiel dafür, wie Architektur und Weinbau harmonisch miteinander verschmelzen können. In einer Region, die für ihre atemberaubende Landschaft und ihre Weintradition bekannt ist, bietet die Kellerei nicht nur Einblicke in die Weinproduktion, sondern auch in die architektonische Gestaltung, die den Produktionsprozess unterstützt. Diese Verbindung macht die Kellerei zu einem interessanten Ziel für Weinliebhaber und Architekturinteressierte gleichermaßen.
Das Wichtigste zum Thema Kellerei Nals Margreid:
Die Kellerei Nals Margreid wurde zwischen 2011 und 2020 realisiert.
Das Projekt nutzt das Gravitationsprinzip zur Weinverarbeitung.
Die Architektur integriert historische Gebäude in das moderne Konzept.
Die Kellerei erhielt 2012 eine Auszeichnung bei der Architekturbiennale von Venedig.
Pigmentierter Beton mit lokalem Porphyr-Zuschlag wird verwendet.
PRESSEMITTEILUNG
"Visuelle Kontinuität, Transparenz und die Verbindung zum Territorium: Die Kellerei Nals Margreid als integraler Bestandteil des Narrativs zur Weinverarbeitung. Die Kellerei Nals Margreid wurde konzipiert, um den Wein in jeder Phase seiner Entwicklung bestmöglich zu begleiten und hierbei einen kontinuierlichen Dialog zwischen Arbeit, Landschaft und Gastfreundschaft zu ermöglichen. Bereits beim Betreten durchquert der Blick Arbeitsräume und Bereiche, die den Besucher zu einem Teil des Prozesses werden lassen und die tägliche Beziehung zum Wein, die Präzision der Produktion und die Identität des Südtiroler Territoriums sichtbar machen. Nals (BZ), 11. Juni 2026 – In Südtirol, wo das Zusammenspiel von Landschaft, Weinbau und Architektur durch Ausgewogenheit und Kontinuität geprägt wird, steht die Kellerei Nals Margreid beispielhaft für die gelungene Verbindung von Produktion, Territorium und gestalterischer Vision. Zwischen 2011 und 2020 nach einem Entwurf des Architekten Markus Scherer realisiert, entstand die Anlage aus einem bereits 2007 gestarteten Entwicklungsprozess mit dem Ziel, sämtliche Produktionsbereiche des Unternehmens an einem Standort zu vereinen und eine stimmige Beziehung zwischen Funktionalität, Landschaft und Gastlichkeit zu schaffen. Das Projekt versteht die Kellerei nicht nur als Produktionsstätte, sondern als integriertes System, in dem Architektur, Arbeit und Territorium in einem kontinuierlichen Dialog stehen. Von der Organisation der Produktionsabläufe über die Materialwahl bis hin zur Sanierung historischer Gebäude und deren Einbindung in die natürliche Umgebung trägt jedes Element dazu bei, eine klare und nachvollziehbare Identität zu schaffen.
Materialien, Landschaft und Wiedergewinnung des Bestandes Neben der funktionalen Dimension widmet das Projekt besondere Aufmerksamkeit der Beziehung zur Landschaft und zum kulturellen Gedächtnis des Ortes. Die Baukörper folgen dem natürlichen Geländeverlauf und fügen sich durch die sorgsame Auswahl der Materialien harmonisch in die umliegende Landschaft ein und nehmen so auf das umliegende Territorium Bezug. Pigmentierter Beton mit lokalem Porphyr-Zuschlag greift die typischen Farbtöne der Gegend zwischen Bozen und Meran auf, die im Zusammenspiel mit Holz und Glas zu einer essenziellen und dem Kontext angemessenen Architektursprache beitragen. Von zentraler Bedeutung war auch die Sanierung und Wiedergewinnung des historischen Ansitzes von Campi, der als Teil des architektonischen Gedächtnisses des Ortes in das zeitgenössische Gesamtkonzept integriert wurde, ohne dessen ursprünglichen Charakter zu verändern. Eine Entscheidung, die es ermöglicht hat, Kontinuität zwischen Erinnerung und Innovation zu bewahren und die vorhandenen historischen Elemente mit neuen baulichen Strukturen in Einklang zu bringen. Das Projekt versteht sich als ständiger Dialog zwischen historischer Architektur und neuen Nutzungen für den Empfang, Verkostung und Weinverkauf und bewahrt gleichzeitig die Lesbarkeit der historischen Schichtung sowie die Identität des Ortes. Im Laufe der Jahre hat das architektonische Konzept der Kellerei verschiedene Auszeichnungen für seine Fähigkeit erhalten, zeitgenössische Architektur, Produktionsfunktionalität und landschaftliche Einbindung miteinander zu verbinden. Im Jahr 2012 war die Struktur eine Protagonistin der Architekturbiennale von Venedig im Rahmen des internationalen Wettbewerbs „Die Kathedralen des Weins“ und erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Interior Design. Ein Projekt, das im Laufe der Zeit zu einem konkreten Beispiel dafür geworden ist, wie Architektur dazu beitragen kann, die produktive und kulturelle Identität eines Territoriums durch Ausgewogenheit, Kohärenz und die Beziehung zur Landschaft sichtbar zu machen.
Architektur und Produktionsprozess
Der Kern des Projekts liegt in der Beziehung zwischen Architektur und Produktionsprozess. Bereits in den ersten Entwurfsphasen wurde die Anlage aufbauend auf dem Gravitationsprinzip entwickelt, welches die Schwerkraft während der Verarbeitung der Trauben nutzt und mechanische Bewegungen vermeidet. Die Struktur wurde somit als eine Art „Maschine“ gesehen, welche an die winzertechnischen Anforderungen des Weingutes und die täglichen Arbeitsabläufe in der Kellerei angepasst ist. Die Organisation der Räume folgt auf natürliche Weise dem Produktionsablauf, von der Anlieferung der Trauben bis zur Abfüllung. Der Vinifikation-turm stellt das technische Herz des Gebäudes dar, während der zentrale Weinhof zum operativen und kommunikativen Zentrum der Kellerei wird: ein offener Platz für manuelle Tätigkeiten zur Weinverarbeitung sowie für den Empfang der Besucher*innen und den Einblick in wesentliche Bereiche der Weinproduktion. Auch der oberirdische, mit Eichenholz verkleidete Barriquekeller entstand aus einer funktionalen und sensorischen Überlegung heraus und stellt eine im traditionellen Weinbau eher ungewöhnliche Lösung dar. Transparenz ist ein weiteres zentrales Element des Projekts: verglaste Flächen, Fassadenöffnungen und visuelle Verbindungen ermöglichen es den Besucher*innen, direkt mit der Produktionsarbeit in Kontakt zu treten, wodurch die Kellerei zu einem offenen und frei zugänglichen Ort wird. Bereits vom Eingang aus kann der Blick unterschiedliche Produktionsbereiche bis zu den Weinkellern durchqueren und schafft so eine visuelle Kontinuität, welche die Besucher*innen als Teil des Prozesses selbst durch den Weinkeller begleitet. Ein architektonischer Ansatz, der den Wunsch widerspiegelt, eine „offene Kellerei“ zu schaffen, die Arbeit, Präzision in der Herstellung und den täglichen Umgang mit dem Wein auf transparente Weise sichtbar macht." Materialien und Landschaft
Die Kellerei Nals Margreid ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein Symbol für die harmonische Verbindung von Tradition und Innovation. Besucher können hier die einzigartige Atmosphäre erleben, die durch die sorgfältige Integration von Architektur und Landschaft entsteht. Diese Kellerei ist ein Muss für jeden, der die Schönheit und den Geschmack Südtirols entdecken möchte. Nals Margreid bietet eine faszinierende Reise durch die Welt des Weins und der Architektur. DETAILS ZUr NEWS
Kellerei Nals Margreid: Ein architektonisches Meisterwerk in Südtirol
Die Kellerei Nals Margreid vereint Tradition und Innovation in einer einzigartigen Architektur, die Besucher in die Welt des Weins eintauchen lässt.
- Zugspitzstraße 140, D-85591 Vaterstetten
- Individuell je nach Reise
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