13 Tipps um den Herbst in Kärnten zu entdecken

Zu einer ganz besonderen kulinarischen Reise durch Kärnten inspiriert der neue Slow Food Kärnten Guide. Foto: Edward Groeger

Die wärmende Herbstsonne auf der Haut spüren und sich am milden Klima an den noch warmen Badeseen erfreuen. Über sanfte Almen zum Gipfel wandern und beim Rückweg Richtung Tal in einer gemütlichen Hütte einkehren. In die Pedale treten bis die Sonne untergeht und anschließend beim Wellnessen entspannen.

Text: Kärnten Werbung
Redigiert von Gerhard Fuhrmann

Gemütlich auf einer Seeterrasse sitzen und sich durch die schmackhafte Kärntner Alpen Adria Küche kosten. Was für wunderbare Vorstellungen, die letzten warmen Tage zu verbringen!

1.            Die Kärntner Berge per pedes entdecken: Wandern
Vier Tagesetappen und 55 paradiesische Kilometer: „Via Paradiso“. Wandern am neuen „Via Paradiso“ am Millstätter See bedeutet, in eine malerische See- und Berglandschaft einzutauchen. Bereits mit dem ersten Sonnenstrahl kann es losgehen. Auf sanften Wald- und Mooswegen und im Einklang mit der Natur. Immer wieder ist ein Blick auf den Millstätter See zu erhaschen, und immer wieder aus neuer Perspektive. Dazwischen locken naturbelassene Uferpfade, Logenplätze und ein Sprung in den auch im Herbst noch warmen Millstätter See. Die vielen Seeterrassen laden ein, den Tag erholsam bei Sonnenuntergang ausklingen zu lassen.
Fünf plus drei neue Tagesetappen: Nockberge Trail. Er ist Österreichs erster online buchbare Ganzjahrestrail und begeistert im Winter als Skitour und im Sommer und Herbst als Wanderroute. Seit heuer mit drei neuen Etappen, die von  Zu den Highlights entlang des rund 125 Kilometer langen WBad Kleinkirchheim bis nach Seeboden am Millstätter See führenden Weitwanderweges zählen der Unesco Biosphärenpark Nockberge, die Möglichkeit zahlreiche Gipfel zu besteigen, Komforthotels und freundliche Hütten sowie schier grenzenlose Ausblicke. Infos: https://nockberge-trail.com

43 Etappen und 750 Kilometer lang ist der Alpe Adria Trail. Foto: Kärnten Werbung/Fanz Gerdl

Es müssen nicht alle 43 Etappen und 750 Kilometer sein: Alpe Adria Trail. Er führt vom Gletscher des Großglockners bis an die Obere Adria und lässt sich hervorragend auch in einzelnen Tagesetappen erobern. Individuell geschnürte Angebote für alle Weitwanderwege, auch mit Gepäcktransport und Bahnhof-Shuttle, bietet das Trail Service.
Wer das Wandern lieber langsam angehen und sich von der Landschaft inspirieren lassen möchte, findet mit den Kärntner Slow Trails genau das richtige. Die entspannten Wanderwege in der Nähe der Seen sind maximal zehn Kilometer lang und mit nicht mehr als 300 Höhenmetern angelegt. Jeder der elf Slow Trails hat seinen eigenen Charakter, seine eigene Geschichte – mal mystisch verwunschen, mal mit architektonisch spannenden Elementen, mal mit umwerfenden Weitblicken.

2.             Den Kärntner Herbst mit dem Rad erkunden
Eine neue Radtour in Österreichs südlichstem Bundesland ist die „Große Kärnten Seen-Schleife“. Die 340 Kilometer lange Runde gleicht einer liegenden Acht und führt abwechselnd an zehn Seen und entlang den Flussufern von Gail und Drau zu idyllischen Aussichtsplätzen. Infos: www.kaernten.at/seenschleife/

Zu den besonders beliebten Radrouten in Kärnten zählt der Drauradweg. Foto: Kärnten Werbung/Franz Gerdl

Zu den besonders beliebten Radrouten in Kärnten zählt der Drauradweg, der in sechs gemütlichen Tagesetappen Kärnten von West nach Ost, entlang des Hauptflusses Drau, durchquert. Infos: www.drauradweg.com/de.
Wer grenzenlos Radfahren möchte, dem empfiehlt sich der Alpe Adria Radweg. Von Salzburg beginnend quer durch Kärnten und mit Grado in Italien als Ziel. Pauschalangebote (u.a. inklusive Übernachtungen, Gepäcktransfer, Reiseunterlagen, Servicehotlinie) gibt es bei Alps2Adria und Kärnten Radreisen. Infos zum kärntenweiten Radverleih (Motto: „Ausborgen wo man will, zurückgeben wo man will!“) gibt es bei „Kärnten rent e-bike“

3.            Besondere Erlebnisse zu Wasser: Badeseen mit Mehrwert, die im Herbst noch      angenehme Temperaturen haben
Hin und wieder sollte man die Welt mit neuen Augen sehen! Oder anders gesagt: Zum Schwimmen und Planschen allein sind Kärntens warme Badeseen viel zu schade. Wie wäre es mit einer Stand-up-Paddle Tour am Wörthersee? Wer’s lieber ruhiger angehen möchte, wird den Wörthersee vielleicht als Yoga-Hotspot mit internationaler Community lieben. Schon vom Genussfloß am Weissensee gehört? Dabei werden besondere Naturerlebnisse mit heimischer Kulinarik verbunden. Das Paddeln in den Everglades am  Faaker See oder das Buchtenwandern per Ruderboot am Millstätter See bringen hingegen Romantiker zum Schwärmen.

4.             Badehäuser und Thermen: Herbst-Wellness in Kärnten
Für Erholungssuchende wartet in Kärnten eine breite Palette an Wohlfühl- und Entspannungs-möglichkeiten. Heilendes Thermalwasser, Abwehrkräfte stärkende Saunen und Badehäuser mit traumhaften Ausblicken auf die Kärntner Berge- und Seenlandschaft lassen den Alltagsstress vergessen. Bis spät in den Herbst hinein ist Schwimmen in den Kärntner Seen noch gut möglich und sind die Temperaturen doch mal zu kalt, schaffen beheizte Seebäder bei diversen Hotels für eine wohlige Wassertemperatur. Nicht nur die beheizten Seebäder, sondern auch zahlreiche Wellnesshotels mit tollen Spa-Bereichen und See-Saunen direkt am See laden zum Entspannen ein.
In der Region Bad Kleinkirchheim stehen gleich zwei Thermen zum Entspannen zur Auswahl. Das Thermal Römerbad bietet auf 12.000 Quadratmetern Platz, um Körper und Geist zu verwöhnen. Auf drei Ebenen warten mehr als zehn verschiedene Saunen. In der Therme St. Kathrein finden Familien die größte Indoor-Wasserfläche Kärntens und die längste Rutsche aller Kärntner Thermen.
Täglich fließen am Fuße des Dobratsch rund zehn Millionen Liter Thermalwasser mit einer Quelltemperatur von 29,9 Grad in die großzügig angelegten Thermalschwimmbecken der Kärnten Therme in Villach (www.kaerntentherme.com/). Sie gilt als die modernste Erlebniswelt im Süden Österreichs: Mit Wettrutschen in der Wasserwelt, Sportbecken, Kinderbereich und großzügigen SPA-Angeboten.
Ganzjährigen Badegenuss bietet das 1. Kärnten Badehaus mit Seenwellness am Millstätter See (www.badehaus-millstaettersee.at/). Direkt am Wasser gelegen bietet das Badehaus einen einzigartigen Blick auf die traumhafte Naturkulisse und die umliegende Bergwelt. In den verschiedenen Saunakabinen, dem Tepidarium, dem Soledampfbad und dem 35 Grad warmen Wasser des 60 Quadratmeter großen Infinity-Pools kann der „Seensucht“ auch an kalten Tagen gefrönt werden.

Werzer’s Badehaus in Pörtschach am Wörthersee ist auch für externe Gäste möglich. Foto: Kärnten Werbung/Michael Stabentheiner

Auch im Werzer’s Badehaus in Pörtschach am Wörthersee lassen sich die Herbsttage am See besonders angenehm erleben (https://badehaus.werzers.at/de/). Sowohl für die hoteleigenen Gäste wie auch für Day Spa Besucher täglich geöffnet.

5.             Den Kärntner Herbst Kulinarisch entdecken
Aus 1 mach 2:  Neue Slow Food Travel Region. Im Osten von Kärnten blüht das Lavanttal als neue, zweite Slow Food Travel Region Kärntens auf. Hier geht es bei Genussexpeditionen mit dem Rad, per Bus oder auf eigene Faust zu den Produzenten, vorbei an Obst- und Weingärten. Das Spektrum reicht vom Dexter-Rinderbauer über den GeNUSShof der Familie Kienzel bis zum Austernpilzhof Deinsberger und Weinhof vlg. Ritter. Mit dem berühmten Stift St. Paul im Lavanttal oder einer Wanderung auf der Saualpe kommen auch kulturelle Ausflugsziele und das Naturerleben nicht zu kurz. Die weltweit erste Slow Food Travel Region erstreckt sich vom Gail- und Lesachtal bis zum Weissensee. Infos: www.kaernten.at/kulinarik

Zu einer ganz besonderen kulinarischen Reise durch Kärnten inspiriert der neue Slow Food Kärnten Guide. Foto: Edward Groeger

110 Restaurants und ganz viele Schnecken: „Kärnten Slow Food Guide“. Zu einer ganz besonderen kulinarischen Reise durch Kärnten inspiriert der neue Slow Food Kärnten Guide. Er lässt hinter die Kulissen nachhaltiger Kreislaufwirtschaft blicken und holt Betriebe und Produzenten vor den Vorhang, die auf heimische Produkte setzen. Die Schnecke ist das internationale Symbol von Slow Food und spiegelt im Guide die gelebte Regionalität in der Anzahl der Schnecken wider. Über die höchste Auszeichnung, fünf Schnecken, dürfen sich sechs Betriebe freuen. Der Guide listet nicht nur Restaurants sondern auch Buschenschenken, Almhütten, Hofläden und Genuss-Shops auf. Das 240 Seiten umfassende Werk ist kostenlos auf www.kaernten.at/slowfoodguide als App zu laden, direkt in den Kärntner Tourismusbüros abzuholen oder unter +43 463 3000 telefonisch zu bestellen.

6.             5 Sterne oder doch eine der vielen Alternativen: Kärntens besondere Unterkünfte.
Egal ob Luxus-Hotel, Urlaub am Bauernhof, Chalet, Privatvermieter oder Campingplatz. Bei der Auswahl der Unterkünfte in Kärnten bleiben keine Wünsche offen. Zu den ganz besonderen zählen eine Bootshaus Suite am Millstätter See, ein Baumhaus in Althofen, Biwaks am Millstätter See, eine Sunset-Suite am Wörthersee, Erdhäuser am Weissensee oder eine Hochzeiterhütte in den Nockbergen.

Zu Kärntens besonderen Unterkünften zählt das Baumhaus in Althofen

In herzlicher Atmosphäre schläft sich’s eben besonders gut. Wie auf den Kärntner Urlaubsbauernhöfen. Erwachsene schätzen die Authentizität und Unkompliziertheit der freundlichen Gastgeber, Kinder finden rund um Hof und Stall jede Menge Abenteuer und Gelegenheiten, sich mit Tieren anzufreunden: Hühner füttern, Hasen streicheln, Kühe melken. Am Frühstückstisch steht kuhwarme Milch und hausgemachte Marmelade und wenn die Herbstsonne langsam hinter den Bergrücken verschwindet gibt’s Steckerlbrot vom Lagerfeuer. Das ist Urlaub, so naturnah und unverfälscht wie kaum wo.

7.            Mountainbike & Flow Country Trails
Die längste Mountainbike Strecke Europas (15 Kilometer) befindet sich in Bad Kleinkirchheim. Außerdem stehen Mountainbikern in Kärnten nicht weniger als 3000 legalisierte Mountainbike-Kilometer u.a. in Südkärnten, in den Gailtaler und Karnischen Alpen oder in der Region Villach zur Verfügung.

Mit der „Flow Trail Card“ können rund 30 Flow Trails in fünf Mountainbike-Hotspot genutzt werden. Foto: Kärnten Werbung/Franz Gerdl

Österreichweit einzigartig und neu seit 2020 ist das Angebot „Flow Trails Kärnten“: Eine Bikecard, mit welcher der perfekte Urlaub – von der nachhaltigen Anreise über Gepäcktransport, Unterkünfte und Shuttledienst – garantiert ist. Mit der „Flow Trail Card“ können rund 30 Flow Trails in fünf Mountainbike-Hotspots (Bikeparks Nassfeld, Weissensee, Turracher Höhe, Bad Kleinkirchheim, Petzen) von Mai bis Oktober genutzt werden.

8.             Paddeln: Entdeckungsreise auf 12 Flussetappen: Draupaddelweg
Kärntens längster und größter Fluss, die Drau, durchzieht Österreichs südlichstes Bundesland wie ein geschwungenes, grünes Band. Neben den Radfahrern zeigen sich auch immer mehr Paddler im Kajak oder Kanadier sowie Stand-Up-Paddler vom Naherholungsfluss begeistert. 2021, im vierten Jahr des Drau Paddelweges, werden buchbare Pakete für vier Abschnitte mit zwölf Etappen angeboten.

Für den Drau Paddelweg werden buchbare Pakete für vier Abschnitte mit zwölf Etappen angeboten. Foto: Kärnten Werbung/Michael Stabentheiner

Zurück zum bzw. zu den Startpunkten der einzelnen Abschnitte geht es einfach und schnell mit dem angebotenen Shuttle-Dienst des mobilen Drau Paddel Centers oder im Oberen Drautal ganz einfach mit der Bahn. Wer möchte, kann auch auf eigene Faust Rad oder Zug nutzen. Gut kombinieren lässt sich der Draupaddelweg mit Radausflügen, Wanderungen, Fischen, Golf oder Drachenfliegen. Infos: https://draupaddelweg.com/

9.             Alpenstraßen: 48 Kilometer und 36 Kehren: Großglockner Hochalpenstraße
Sie zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Österreichs und verbindet die beiden Bundesländer Kärnten und Salzburg. Doch sie ist nicht die einzige Panoramastraße Kärntens, die ihre Besucher begeistert.

Die Großglockner Hochalpenstraße verbindet die beiden Bundesländer Kärnten und Salzburg

Auch Nockalmstraße, Villacher Alpenstraße, Malta Hochalmstraße und Goldeck Panoramastraße sind für Naturliebhaber und Wanderer immer einen Ausflug wert.

10.          Golf- und Tennisschläger schwingen
In Kärnten geht die Golfsaison auf vielen der zwölf Plätzen bis spät in den Herbst hinein. Zudem gilt aktuell die Aktion „2 für 1“, bei der die zweite Person gratis spielt.

Der Golfplatz in Bad Kleinkirchheim gehört mit zum Angebot der Alpe-Adria-Golf Card, Foto: Golfland Kärnten/Arno sen. Gruber

Eigentlicher Hit in Sachen Golf ist aber die grenzüberschreitende Alpe-Adria-Golf Card, bei der rund 20 der schönsten Plätze in Kärnten, Slowenien und Italien zum einheitlichen Preis bespielt werden können. Wer in Kärnten doch lieber seine Tennisleidenschaft ausleben möchte, wird ebenfalls nicht enttäuscht. Viele Tennisanlagen sind bis spät in den Herbst bespielbar.

11.          Kultur
Nicht in Zahlen fassen lässt sich das vielfältige und umfassende Kulturangebot in Österreichs südlichstem Bundesland. Erinnernd an einen Schmelztiegel dreier Kulturkreise präsentiert sich das Angebot an Bühne und Theater, Ausstellungen und Museen, Musikfestivals und Galerien, Literatur und Kulturinitiativen. Zu jenen, die bis spät in den Herbst geöffnet haben zählen u. a. Taggenbrunner Festspiele, Stadttheater Klagenfurt, Museum Liaunig (größte Privatsammlung zeitgenössischer Kunst in Österreich). Außergewöhnliche Erlebnisse garantieren die Künstlerstadt Gmünd mit Picasso-Ausstellung, ein Besuch der Burg Hochosterwitz oder ein Abstecher ins Heinrich Harrer Museum in Hüttenberg.

12.          Kärntens Städte entdecken
Ein Urlaub im sonnigen Süden Österreichs steht für Wandern, Biken, Baden in warmen Badeseen und Kulinarik.

Klagenfurt, Kärntens Landeshauptstadt, ist immer einen Bexuch wert. Foto: Kärnten Werbung/Steinthaler

Echte Geheimtipps sind Kärntens Städte: Klagenfurt am Wörthersee mit imposanter Altstadt und großem Kulturangebot, Villach mit mediterraner Lebensart und lebendigem Brauchtum, das mittelalterliche Friesach mit Burgbau, die Büchsenmacherstadt Ferlach mit dem Jagdmuseum oder Bleiburg mit dem Werner-Berg-Museum.

13.          Kärnten Card: Mehr als 100 Sehenswürdigkeiten gratis besuchen
Museen, Bergbahnen, Erlebnisbäder, Schifffahrt, Panoramastraßen, Freizeit- und Erlebnisangebote.

Der Pyramidenkogel am Wörthersee gehört zu den Sehenswürdigkeiten Kärntens. Foto: Kärnten Werbung/Tine Steinthaler

Mit der Kärnten Card profitieren Herbsturlauber gleich doppelt: Denn in der Nachsaison  bis zum 1. November ist die Karte für eine Woche bereits um 45 Euro für Erwachsene und um 22 Euro für Kinder erhältlich (www.kaerntencard.at). Außerdem bieten zahlreiche regionale Erlebniskarten ebenso tolle „Zugaben“ und Inklusivleistungen für Herbsturlaube an.

Weitere Infos:
www.kaernten.at
www.austria.info

 

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