Rostocker TRIHotel: Wenn Künstler das Romantikmenü würzen

Das TRIHotel am Schweizer Wald in Rostock

Was das Rostocker TRIHotel alles zu bieten hat, sieht man dem eher nüchternen Gebäude auf den ersten Blick nicht an, wenn man sich ihm von der Vorderseite nähert. Ein schnörkelloser Bau aus DDR-Zeiten, immerhin schön restauriert. Wer das Vier-Sterne-Superior-Hotel aber kennt, der lässt sich vom ersten Eindruck aber nicht mehr beirren. Denn was das Traditionshotel am Schweizer Wald im Stadtteil Brinckmansdorf tatsächlich zu bieten hat, ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Das Hotel, das in zweiter Generation von der Familie Weiß geführt wird, hat sich seit der Übernahme durch Junior Benjamin Weiß im Jahr 2010 zur ersten Adresse in Rostock gemausert. Welche Kriterien für diese Einstufung zugrunde liegen? Vor allem ist es das Konzept, ein ungewöhnliches Kulturangebot mit einer innovativen Küche und einem extrem breit gefächerten Wellnessangebot verschmelzen zu lassen. Diese Erfolgsmischung hat dem TRIHotel einen Auslastungsgrad (72 Prozent übers gesamte Jahr) beschert. Davon können die meisten Hotelbetreiber nur träumen.

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Bereits beim Empfang in der Rezeption zeigt dieses Haus, dass es anders ist. Der Gast wird in bequemen Sesseln auf Augenhöhe begrüßt und beim Begrüßungsdrink an der Rezeption kommt schnell eine vertraute Atmosphäre auf. Hier wird der Gast auch gleich auf einige Alleinstellungsmerkmale des Hotels hingewiesen. Dazu gehört vor allem die spezielle Küche des Hauses, in der der 29-jährige Küchenchef Helge Balow seine innovative Kreativität auslebt. Die offenbart sich in außergewöhnlichen Speisen und Zubereitungsarten. Die in seiner Küche verwendeten Kräuter kommen zudem fast ausschließlich aus dem angrenzenden Schweizer Wald und werden dort mithilfe von interessierten Hotelgästen täglich gesammelt.
Zudem ist das kulinarische Herz des Hotels als Showküche konzipiert. Im Restaurant wird auf einer Großbildleinwand permanent live aus der Küche übertragen. Die Küche selbst ist mit Showbeleuchtung und hochwertiger Soundanlage ausgestattet. Zu bestimmten Events werden Gästegruppen vor dem Abendmenü in diese Showküche eingeladen, dort teilweise mit Livemusik unterhalten und mit einem Amuse Bouche verwöhnt.

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Zur Hochform laufen Balow und seine Mitarbeiter auf, wenn wieder einmal Rocktheater im TRIHotel angesagt ist. Der Veranstaltung auf der Theaterbühne der Hotelbar „Spot 66“ voraus geht dann ein Rocktheater-Menü, bei dem legendäre Themen der Rockmusik, von Songs und Musikern aufgegriffen und zu einer Speise verwandelt werden. Beim regelmäßigen Romantikmenü werden die Gäste im Restaurant „5 Elemente“ mit aphrodisierenden Leckerbissen verwöhnt. Zwischen den Gängen sorgen Musiker und Schauspieler mit anspruchsvoller Literatur und musikalischer Begleitung für künstlerische Höhepunkte. Dabei können dann auch einmal Goethes Liebesbriefe zu Musik von Pink Floyd verlesen werden.
Das Restaurant „5 Elemente“ wird seinem Namen schon von der Ausstattung her gerecht. So bestehen die Wände teilweise aus Salzsteinen, kleine echte Feuerstellen und Wasserfälle sorgen für ein naturnahes Essvergnügen und auf die Decke des Restaurants ist der von unten durch die Bäume des benachbarten Schweizer Walds fotografierte Himmel, der sich beim Abendessen entsprechend dem Sonnenuntergang verfärbt, projiziert. Im Wintergarten oder im Biergarten erhält der Gast eine andere Form der Naturnähe.

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Dreh- und Angelpunkt für das Konzept des TRIHotels ist der 35-jährige Hoteldirektor Benjamin Weiß und sein engagiertes, junges Team. Auch gegenüber seinen Eltern musste Weiß sich über manche Bedenken der Vorbesitzer hinwegsetzen, um sein ehrgeiziges Projekt zu realisieren, für das eine Millioneninvestition nötig war. Nach sechs Jahren gibt ihm der Erfolg Recht. Heute kann es sich der junge Hotelier sogar aussuchen, welche Gäste er im Haus haben möchte. So nimmt er keine Wochenendreisegruppen aus Skandinavien, die von Rostock vor allem durch die für sie niedrigen Getränkepreise angelockt werden. Auch Busgruppen finden im TRIHotel keine Anlaufstelle und da in der riesigen Wellnessoase AQUA ein Mindestalter von 18 Jahren herrscht, ist das Hotel im Prinzip auch kinderfrei.

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Der 1800 Quadratmeter große Wellnessbereich, der von Weiß ebenfalls aufwändig und kostenintensiv neu gestaltet wurde, ist bereits mehrfach prämiert worden. Er bietet jetzt ein Panoramaschwimmbad mit Bar, eine Saunalandschaft mit herrlichen Ruheräumen unter dem „Dach“ des Schweizer Walds und einen Fitnessbereich. Zudem erweitern romantische Themenbäder, ein großer Beauty- und Massagebereich das Angebot. Meditationslehrer Henry Forgberg sorgt dann noch für das i-Tüpfelchen im Hotel. Der Leiter des INDAO (Institute for Inner Balance) ist ein angesehener Meister der fernöstlichen Heilkunst. Er bietet im Hotel nicht nur Meditation, Qi Gong, Tai Chi oder Reiki an, sondern versteht sich auch in traditioneller chinesischer Medizin (TCM) und begleitet interessierte Gäste beim sogenannten Bi Gu Fasten (sanftes chinesisches Fasten). Dabei steht die Entgiftung des Körpers und weniger der Verzicht auf Nahrung im Vordergrund.

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Ein großes Anliegen besteht für Hotelchef Weiß in der Würdigung der Rockmusik der 70er-Jahre. Lange Zeit selbst als Sänger und Gitarrist in einer Doors-Cover-Band aktiv, ist der Hotelier auch heute noch Rockmusiker mit Leib und Seele. Deshalb hat er auch das regelmäßig in seinem Haus aufgeführte „Rocktheater“ initiiert, bei dem er insbesondere von der Rostocker Band „Five Men On The Rocks“ unterstützt wird. Diese Musiker wirken neben Weiß selbst in den Inszenierungen aus Theater, Film und Livemusik mit. Einmal pro Jahr gibt es auf der 8000 Quadratmeter großen Wiese vor der Kulisse des Schweizer Walds hinter dem Hotel ein Open-Air-Konzert, dass in diesem Jahr bereits auf den 17. September terminiert ist. Zu den Rocktheater-Vorführungen sind Anmeldungen unbedingt erforderlich, da alle Vorst4ell8ungstermin frühzeitig ausgebucht sind.

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Die Begeisterungsfähigkeit, die Weiß als „Jim Morrison“ oder „Jimi Hendrix“ an den Tag legt, ist beispielshaft für sein Engagement als Hotelchef: Immer wieder auf der Suche nach dem Besonderen und immer wieder neue Alleinstellungsmerkmale für sein Haus finden.

Preisbeispiele

  • Kuschelweekend: 2 Übernachtungen, Frühstücksbuffet, romantisches Sektfrühstück am Bett, Candle-Light Poesie Dinner, exkl. Badevergnügen zu zweit mit Sekt und Weintrauben, freier Zutritt zur Wellnesslandschaft, Teilnahme an Aquafitness-Kursen, geführte Meditation, Wellnesstee an der Vitalbar, WLAN, Sky-TV, Parkplatz, Preis p.P: 169 Euro
  • La Dolce Vita Sparangebot 4=3: 4 Übernachtungen, Frühstücksbuffet, 3-Gänge-Feinschmeckermenü, Dinner fort wo, romantisches Candle-Light Dinner (4 Gänge), Cäsarbad zu zweit mit Teilmassage, Wellnesslandschaft, Aquafitnesskurse, Wellnesstee an der Vitalbar, Bademantel und Frotteepaket, WLAN, Sky TV, Parkplatz, Preis p.P: ab 299 Euro
  • Rostock entdecken: 3 Übernachtungen, Frühstücksbuffet, ein maritimes Captains-Dinner (4 Gänge) im Restaurant „5 Elemente”, Hafenrundfahrt, Erlebnisführung durch die Rostocker Altstadt mit dem Rostocker Nachtwächter im historischen Gewand, Wellnesslandschaft, Aquafitnesskurse, geführte Meditation, Wellnesstee an der Vitalbar, WLAN, Sky-TV, Parkplatz, Preis p.P.:ab 239 Euro

Nähere Infos über das TRIHotel: www.trihotel-rostock.de, E-Mail: info@trihotel.de
TRIHotel am Schweizer Wald, Weiß Hotel GmbH, Tessiner Straße 103, 18055 Rostock, Telefon 0381/65970

Geschrieben von
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