Alles kann – nichts muss!

Das PURADIES mit Haupthaus, TraumQuartier und Badehaus (v.l.), Im Vordergrund der Badesee. Foto: PURADIES

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„Sie haben ihr Ziel erreicht“ – so beendet das Navi meine Fahrt zum PURADIES. Diese Ansage ist leider falsch. Ich stehe in einer Parkbucht der Hochkönigstraße (Bundesstraße 164), die von Leogang nach Hochfilzen führt. Mit der Zieleingabe „Rain 9“ war das elektronische Teil wohl überfordert. Zum Glück hilft ein Einheimischer und schickt mich zur einen kleinen Brücke gegenüber vom Hotel Leonard. Da war ich schon mal. Neuer Versuch – und sehe versteckt eine PURADIES-Fahne und ein großes -Werbeplakat. Beidseits der schmalen Zufahrtsstraße einige Bauernhöfe, grasende Kühe und dann ein weites Plateau mit Bergen ringsum. Dort Stopp auf dem Parkplatz direkt vor großen holzverkleideten Gebäuden und einigen kleinen, urigen Holzhäusern. Das PURADIES (Salzburger Land) ist erreicht. Beim Eingang eine Schiefertafel mit den Namen (meiner auch) der zu erwartenden Gäste. Nette Geste.
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Bild ganz oben: Das PURADIES mit Haupthaus, TraumQuartier und Badehaus (v.l.), Im Vordergrund der Badesee. (C) PURADIES
Text: GERHARD FUHRMANN


 

Eingangsbereich des PURADIES.

Beim Einchecken gibt es ein Mini-Booklet mit allen Informationen über das Hotel (wohne im TraumQuartier) und die kostenlose Löwen Alpin Card. Danach ein Willkommensdrink in der zweistöckigen Bar, wo ein riesiger Holz-Baldachin über den Rund-Tresen die Szene dominiert. Beeindruckend auch die Aussicht durch die zweistöckigen Panorama-Fenster auf die Wiesen, Wald und Berge. Ein Angestellter begleitet mich zum Zimmer. Eine vorausschauende Maßnahme – hätte mich wohl mehrmals verlaufen. Mit dem Aufzug nach unten, dann durch lange kahle Gänge (wie in einem unterirdischen Versorgungstrakt), wieder Aufzug nach oben und endlich am Ziel. Das Zimmer komfortabel eingerichtet – das Badezimmer mit Dusche/WC, genügend Stauräume, Flatscreen und vom großen Balkon grandioser Blick auf den Asitz. Den kann ich leider nicht länger genießen – Michael Madreiter, der zusammen mit seinem Bruder Philipp das PURADIES leitet, möchte im „Freiraum“ zuerst einen Überblick über das Resort geben und mit einer Führung das Ganze abrunden.

“Freiraum” mit Sitzmöbel und Baldachin über der Bar. Foto: Peter Kühnl.

Im Hausprospekt lese ich, dass „Freiraum“ die stylische Bar heißt, in der mir der Willkommensdrink serviert wurde. Leider steht im Prospekt nicht, wie ich in dem Gänge-Labyrinth dorthin gelange. Nach etwa zehn Minuten – mit zweimal Verlaufen – stehe ich in der Lobby und schildere Michael meinen Irrweg. Seine Antwort: „Ich zeige dir später eine Abkürzung.“ Vorher spielt das Resort die Hauptrolle. Er fängt mit dem nahliegenden an – der Bar. „Ein Spezialist hat aus 16.000 Eichenholzwürfel ein durchgehendes Sitzmöbel gebaut, das den Freiraum mit Lounge, Bar und Wendeltreppe kunstvoll zusammen verschmelzen lässt“ sagt Michael voller Stolz und zeigt auf den riesigen, von der Decke hängenden Holzbaldachin. „Der ist ebenfalls aus Eiche und wiegt 3, 5 Tonnen.“ Seine Aussage, dass der Freiraum früher ein Heustadel war, ist schwer vorstellbar.

Der Embachhof schließt direkt an das PURADIES an.

„Das hängt mit der Historie unseres Embachhof zusammen, der direkt an das PURADIES anschließt“ und zeigt auf das steinerne Gebäude. „Der Pinzgauer Bauernhof stammt aus dem 17. Jahrhundert und vermietet seit über 50 Jahre an Feriengäste“ sagt Michael, „den haben wir komplett saniert. Der Hof mit 35 Zimmern ist eigentlich das Herzstück des Resort-Konzepts, das 2007 mit dem Steinalmdorf – 14 Chalets nach historischem Vorbild – und 2016 mit der Eröffnung des PURADIES (76 Zimmer und Suiten) auf dem 500.000 qm großen Areal komplett ist.“
Mein Blick fällt auf ein Holzpodium gegenüber am Berg, das wie ein Jägerhochstand aussieht. „Unsere neue Yoga-Plattform“ erklärt Michael und nützt das Thema als Übergang zum Wellness-Angebot des PURADIES. „Da müssen wir in den nächsten Jahren viel investieren, beispielsweise in Hallenbad sowie Whirlpools drinnen und draußen“ sagt er, „aber mit dem aktuellen Angebot brauchen wir uns nicht verstecken.

Das Badehaus “Innere Mitte”.

Mittelpunkt ist das freistehende Badehaus ,Innere Mitte‘, das auf einem sonnigen Kraftplatz steht und dort auf zwei Ebenen eine Wellness-Oase mit 360°-Himmelsblick bietet. Daran angeschlossen das ,Heaven Spa‘ für klassische und exotische Massagen wie auch für Beauty Treatments nach alpiner Tradition.“ Wie bestellt kommt Gerhard Gruber, der Spa-Leiter des Hauses, zum Gespräch. „Wir sind das erste Hotel mit einer eigenen Massageschule. Vom Neueinsteiger bis zum Profi gibt es Unterricht für diverse Massagetechniken. Beispielsweise klassische Massage Soft von 26. bis 30. Juni 2017 für 340 Euro oder einen Kinesio soft Taping Grundkurs von 1. bis 2. Juli 2017 für 240 Euro.“ Michael ist der Meinung, „dass diese Techniken nur Leute machen sollen, die sich auskennen.“

Im “Heaven Spa” sind Massage- und Beauty-Bereich untergebracht.

Das gilt im PURADIES auch für die Kulinarik. „Mit Andrè Stahl konnten wir einen der 20 besten Köche Österreichs für unser Haus gewinnen und ich hoffe, der er mit seinem Team heute Abend die Erwartungen erfüllt“ und führt durch die verschieden großen Restauranträume.

In einem der Restaurant-Bereiche wird das “Essence” integriert.

„Bei uns kümmern sich 60 Mitarbeiter aus zwölf Nationen um die Gäste“ und schüttelt einer jungen farbigen Mitarbeiterin im Dirndl die Hand. „Sie heißt Chadely und kam als Flüchtlingskind aus dem Kongo. Jetzt arbeitet sie als Praktikantin im Service. Wie sind zugleich Heimat für Gäste und für Mitarbeiter. Einige davon wohnen in unserem Mitarbeiterhaus“ erklärt Michael stolz die Personalsituation. „Wir brauchen gute Leute, weil wir im Juni unser Spezialitätenrestaurant ,Essence‘ eröffnen und dort erstklassiges Essen und Service bieten wollen.“ Er verabschiedet sich mit „erstmal ankommen und genießen. Morgen früh sehen wir uns wieder.“

Chefkoch Andrè Stahl (2. Reihe Mitte) mit seinem Team. Foto: Peter Kühnl.

Noch genügend Zeit bis zum Abendessen und erkunde die Umgebung. Unmittelbar beim Parkplatz rasen einige Mountainbiker mit futuristischen Sturzhelmen vorbei und setzen ihre Fahrt auf einem Feldweg abseits der Straße fort. Folge ihrer Route. Die führt nach etwa zehn Minuten zum Parkplatz der Asitz-Bergbahn, wo sich vor Autos und Wohnmobilen zahlreiche Biker aller Altersstufen versammeln, ihre Räder putzen und reparieren. Andere fahren zum Einstieg der Gondelbahn. Die Räder werden außen eingehängt und schweben mitsamt Passagieren nach oben (Bergfahrt mit Rad 17 € für Erwachsene, Kinder ab 8,50 €).

Bikepark Leogang mit Asitz-Bergbahn (unten).

Auf großen Infotafeln wird das Angebot des Bikepark Leogang erklärt. Dort stehen so fremdklingende Namen wie Speedster, Flying Gangster, Bongo-Bongo-Trail, Broken-Heart-Trail, Hangman I und Hangman II, Hot Shots, Flow Master, GoPro Bagjump und Riders Playground. Letzterer ist eine „Spielwiese für alle“ – mit zahlreichen Hindernissen und Übungselementen für große und kleine Biker, die bei der ansässigen Bikeschule alle Tricks und Tipps lernen können. Aber nicht nur im Bikepark werden die Radler verwöhnt. Der Bikecircus Leogang-Saalbach-Hinterglemm ist mit 720 km Mountainbike-Strecken und 480 Talradwegen Europas größtes Radareal. Beim E-Bike-Angebot gehört es sogar zur Weltspitze.
Am Hotelparkplatz sind schon wieder die Biker unterwegs. Gleich in der Nähe steht auf einem Schild „Hangman II Singletrail“ und laufe neben der abgesperrten Strecke entlang. Über Stock und Stein hauen sich die Akteure in kurzen Abständen den Berg hinunter. „Das will ich mir am nächsten Tag näher ansehen“ und laufe zum Hotel zurück.
In der Lobby treffe ich Sebastian Madreiter, Seniorchef des PURADIES und Geschäftsführer der Bergbahnen Leogang. Erzähle von meinem Ausflug und erfahre weitere Informationen über den Bikepark. „Insgesamt fünf Gondelbahnen transportieren im Sommer die Räder auf die Berge. Der Kombination Bahn und Bikepark hat Leogang viel zu verdanken“ sagt Sebastian und erklärt, „der Asitz, der Berg der Sinne, ist ,inzeniert‘. Er ist unser Erlebnisberg mit vielen Events – wie das Out of Bounds Festival mit UCI Mountainbike Downhill Weltcup vom 8. bis 11. Juni, den Biketember vom 15. bis 17. September oder den White Style als einzigartigen Mountainbike-Event auf Schnee am 26. Januar 2018.“

Beim Out of Bounds Festival und Biketember ist die Weltklasse am Start.

Und als Bergbahn-Chef hat er natürlich schon den Winter im Blick. „Mit dem Skicircus Saalbach-Hinterglemm/Leogang/Fieberbrunn haben wir eines der größten, direkt zusammenhängenden Skigebiete Österreichs mit 270 Pistenkilometer und 70 Liftanlagen“ und erklärt, dass „die Langläufer und Biathleten nicht zu kurz kommen. Über 150 Kilometer Loipen führen bis Maria Alm oder in den Weltcup-Ort Hochfilzen.“
Für all diese Aktivitäten liegt das PURADIES mittendrin. Die Skipiste endet vor dem Hotel und es gibt eine schnelle Verbindung zur Steinbergbahn. Vorteilhaft auch der Einstieg zu über 400 Kilometer Wanderwegen rund um die Leoganger Steinberge oder dem Steinernen Meer. Kletterer testen ihr Können gerne am 2.634 Meter hohen Birnhorn, dessen 1.400 Meter hohe Südwand als eine der höchsten Felswände der Ostalpen gilt.
Bei solch abwechslungsreichen und teils anstrengenden Aktivitäten ist es kein Wunder, dass im PURADIES viel Wert auf ausgewogene Kulinarik gelegt wird. Beim viergängigen Abendmenü – mit drei Hauptgerichten zur Wahl – kann ich mich davon überzeugen. Die Portionen nicht zu üppig, liebevoll arrangiert und sehr geschmackvoll. Der Service und die Getränkeberatung unter Leitung von Claudia Weinberger äußerst aufmerksam.

Das PURADIES-Service-Team mit Claudia Weinberger (re.) und Chately (2. v. li.)

Danach noch ein Absacker im Freiraum („wir wollen die größte Rumauswahl Europas und haben bis jetzt 3.000 Flaschen“) und einen Blick in die darüber liegende Galerie, wo in der gutbestückten Bibliothek, der Raucher-Lounge und in der Sportsbar (mit Riesen-Flatscreen) die Gäste den Abend genießen. Ich erreiche ohne Umwege mein TraumQuartier und finde eine Nachricht von Michael, der mir um 10 Uhr die Chalets zeigen möchte.
Das Frühstücks-Büffet im Hauptrestaurant lässt keine Wünsche offen („die Eier sind von unserem eigenen Bauernhof“) und genieße dabei den Blick auf den Naturbadesee vor dem Badehaus. Michael wartet an der Rezeption und „überfällt“ mich gleich mit Informationen. „Habe gestern noch ein Hotel-Highlight vergessen. Die größte Suite des Hauses – heißt Wolke 7 – ist 80 m² groß und hat einen 35m² großen Private Spa Bereich mit finnischer Sauna, Erlebnisdusche, SPA Lounge sowie Teebar, Sundeck Pool und private Dachterrasse.“

Die 14 Chalets des Steinalmdorf Embachhof liegen unmittelbar beim PURADIES.

Nur ein paar Meter sind es zu den 14 Premium-Chalets der Steinbergalm Embachhof. „Die Häuser sind alle unterschiedlich in Größe (60-120m²) und Ausstattung“ sagt Michael und „haben Platz für zwei bis acht Personen. Jedes ist mit finnischer und Infrarot-Sauna, Kachelofen, Fußbodenheizung, kompletter Küche und TV ausgestattet.“ Das Honeymoon-Chalet kann nur für zwei Personen gebucht werden. Beim Rundgang durch das Dorf ist erkennbar, dass Ruhe und die persönliche Atmosphäre gewahrt wird. „In den Chalets hört und sieht man nichts von dem Hotel und keiner schaut den anderen ins Fenster“ sagt Michael und „das Bio-Frühstück (auch a la Card) wird in das Chalet geliefert und auf Wunsch auch aufgedeckt.“ Zu dem Chalet-Ensemble gehört auch die Embachalm, eine Location für Events jeglicher Art. Neben dem riesigen Balkon gibt es drinnen eine offene Küche, wo beispielweise die Kochschule „Madreiter Cooking“ ihre Kurse durchführt. „Wir sehen uns auch als Do-it-yourself-Urlaub – man will was Neues kennenlernen“ erklärt Michael das Angebot des Embachhof.
Ich möchte nachmittags auch was Neues kennenlernen – das Wohlfühl-Paradies im PURADIES. Nach einem leichten Mittags-Snack (gehört zur Halbpension) geht es mit Badetasche, -mantel und Lesestoff Richtung Badehaus, zu dem ein überdachter Gang vom Hotel führt. In dem Trakt ist das „Heaven SPA“ untergebracht, wo ich am nächsten Tag eine Massage gebucht habe. Jetzt ist Relaxen in der „Innere Mitte“ angesagt. In dem zweistöckigen Holzhaus sind ebenerdig vier Saunen, Infrarot-Duschen und ein Ruheraum untergebracht, ein weiterer steht im ersten Stock zur Verfügung.

Saunalandschaft im Badehaus “Innere Mitte”.

Von den Saunen und beiden Ruheräumen geht der Blick über die Leoganger Bergwelt, dem eigenen Bio-Bauernhof und Kinderspielplatz. Bei den sommerlichen Temperaturen will ich unbedingt im Naturbadeteich schwimmen, der blickgeschützt von einem Latschen- und Steingarten sowie einer großen Wiese mit zahlreichen Liegen umgeben ist. Das sehr kühle, glasklare Wasser ist ein idealer Auftakt für den ersten Saunagang. Danach gleich wieder rein in den See und anschließend Aufwärmen auf einer bequemen Liege – mit Blick auf den sonnenbeschienen Asitz und das Birnhorn.
Die Sicht auf den Asitz genieße ich im Anschluss noch auf dem Balkon, der zu der Zeit komplett von der Sonne bestrahlt wird. Das nenne ich einen stilvollen Rückzugsort auf Premium-Niveau. Beim Abendessen fragt Michael, ob ich am nächsten Morgen um 10 Uhr Lust auf eine Bergfahrt zum Asitz und anschließender Wanderung ins Tal hätte, „du musst unbedingt die Löwen Alpin Card mitnehmen –  damit sind die Seilbahn-Fahrten umsonst.“ Diesmal kein Absacker, sondern geruhsames Fernsehen im Zimmer.
Morgens keine Wolke am Himmel, die Berggipfel schon in der Sonne, die Luft klar und marschiere oberhalb des Hotels durch Kuhweiden Richtung Asitz-Talstation. Dabei entdecke ich einen Schlepplift, den man nur vom Wintersport kennt. Der ist zwar im Betrieb, aber niemand fährt damit (im Hotel erfahre ich später, dass der neue Riederfeld-Lift Kids und Trail-Anfänger über 75 Meter zum Einstieg des Greenhorn-Trails bringt). Auf dem Weg ins Tal sind einige Strecken des Bikeparks Leogang recht nahe, wo schon zur frühen Stunde die Freaks durch Kurven brettern und über Schanzen springen.

Der Greenhorn-Trail ist ideal für Kids und Anfänger.

Die Gondelfahrt endet nach etwa 15 Minuten bei der Mittelstation auf 1.320 Meter. Die Trasse zum Gipfel (1.762 Meter) ist leider gesperrt und es soll dort noch viel Schnee liegen. Beim Ausstieg ein riesiges Plateau mit dem Sinne-Erlebnispark, wo 30 Mitmach-Stationen für Groß und Klein aufgebaut sind. Von Schaukeln, Slaglines, Rutschen, Minigolf bis hin zu Hängebrücken und Wasserspielen ist alles geboten.

Im Sinne-Erlebnispark bei der Asitz-Mittelstation.

Zwischendrin immer wieder coole Holzliegen zum Ausruhen, von denen man eine ausgezeichnete Rundsicht auf die Alpenketten (z. B. Watzmann) hat. Dazu zwei Park-Tipps: Der Kräuter- und Alpenpflanzenweg mit etwa 100 Pflanzen, Bäumen, Sträuchern, Alpenblumen und Küchenkräutern und Leo´s Wasserwelt mit begehbarem Wasserfall und Wasser-Kneippbecken.
Wer unbedingt einen Adrenalin-Schub in der Höhe braucht, spaziert nur ein paar Meter zur Startrampe des Flying Fox XXL, den der Event-Guru Jochen Schweizer betreibt. Der Flug in einer Höhe von 140 Meter geht mit 130 km/h über 1.600 Meter talabwärts und kostet 79 € für Erwachsene, Kinder ab 59 €. Ein Erwachsener mit einem Kind zahlt 109 €.

PURADIES (Salzburger Land) Mountain Bike Golf Rafting Canyoning
Beim Flying Fox XXL geht es 1.600 Meter ins Tal.

Entscheide mich lieber für den Fußweg Richtung Tal, der anfangs über schwierige Waldpassagen und dann über Forstwege etwa zwei Stunden dauert und direkt am Chaletdorf endet. Die Sonne knallt vom Himmel und deswegen Brotzeit im Schatten auf der Terrasse des Embachhof. Die Liegewiese beim Naturbadesee schon gut besetzt. Der muss leider wegen meiner Massage noch warten. Im Heaven Spa führt mich Gerhard Gruber in einen Behandlungsraum. „Wir haben fünf davon und in einem Zimmer wird auf einer Quarzsandliege massiert, die mit ihrer Tiefenwärme eine intensivere Wirkung erreicht“ und beginnt mit seiner Arbeit, die nach etwa 30 Minuten zu Ende ist und 39 € kostet. Die Quarzsand-Anwendung kann für 35 € Aufpreis gebucht werden. Ich ziehe lieber die Wärme in der Sauna vor und danach die angenehme Abkühlung im Teich. Es ist mein letzter Tag im PURADIES und genieße deshalb noch die Nachmittagssonne auf der Liege.
Auf dem Weg zum Zimmer entdecke ich auf den Hinweisschildern noch „Fitness“ und „Kinderspielraum“. Der lichtdurchflutete Fitnessraum ist mit allen erdenklichen Geräten ausgestattet und ein Trainer steht für Einsteiger und Fortgeschrittene mit Rat und Tat zur Seite. Zum Reich der Kleinen gehört eine Kletterwand, Bobbie Cars, Bastelecke mit Malutensilien und ein Spieleturm. In dem videoüberwachten Raum wird der Nachwuchs von zwei bis acht Jahren betreut.

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Zum Kinderspielraum gehört eine Kletterwand.

„Dieser Service gehört zu unserem Anspruch als klassisches Familienhotel mit kulinarischen und sportlichen Schwerpunkt“ unterstreicht Michael die Positionierung des PURADIES während eines Drinks vor dem Abendessen im Freiraum, „und die Aktivitäten können Eltern nur ausüben, wenn ab und zu die Kids im PURADIES bleiben.“ Beispielsweise Golf. Zwölf Topgolfclubs liegen innerhalb von 70 Kilometern rund um das Haus. Die nächstgelegenen 18-Loch-Plätze Urslautal (30 Prozent Greenfee Ermäßigung für PURADIES-Gäste) und Gut Brandlhof sind nur wenige Kilometer entfernt. Auf den Golf-Alpin-Pass mit fünf Greenfees werden großzügige Rabatte gewährt.

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Auf dem Golfplatz Urslautal gibt es Greenfee-Ermäßigung.

Aufregender ist jedoch Canyoning, Rafting oder Kajak. Oder die Neuigkeit in der anstehenden Sommer-Saison: Da parkt eine Ducati XDiavel S vor der Hoteltüre und wartet darauf, den Großglockner, die Pässe rund in der Umgebung oder das Salzkammergut zu entdecken. Ducati ist neuer Kooperationspartner des PURADIES und schon ein weiteres Modell im Angebot: Zukünftig steht Gästen auch ein waschechter Cafe Racer zur Verfügung. Wer keinen Motorrad-Führerschein hat, muss nicht traurig sein. Die Nobelmarke Porsche ist im Sommer mit dem Speedster und im Winter mit dem Macan vertreten.
Beim Auschecken am nächsten Morgen blättere ich im Hausprospekt und lese unter anderem eine Aussage der Gastgeberfamlie Madreiter: „Während sich das Auge an der Schönheit der Natur erfreut, jubiliert der Gaumen ob der Hochgenüsse, der Körper strotzt vor Kräften und die Seele wähnt sich im Zen-Kloster. Dazu die große Freiheit, nur das zu tun, was man möchte. Alles kann, nichts muss.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Der Artikel entstand auf Grund einer Presseeinladung von MK Salzburg.

Infos:

www.PURADIES.com
www.saalfelden-leogang.com
bike.saalfelden-leogang.com
www.outofbounds.at
www.flying-fox-xxl.at
www.saalbach.com
www.mk-salzburg.at
www.salzburgerland.com
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