Zwischen den Weinbergen der Südsteiermark verbindet das Ratscher Landhaus Natur, Ruhe, Yoga, Wellness und Genuss. Medizinische Longevity findet der Gast hier nicht – dafür einen Rückzugsort, an dem Regeneration fast nebenbei entsteht. Ein Vor-Ort-Besuch zwischen Naturteich, Wein und Buschenschank.
Am Morgen ist das Wasser im Naturteich des Ratscher Landhauses in der Südsteiermark noch kühl. Gerade deshalb ist es der richtige Ort, um in den Tag zu starten. Ein paar Züge genügen mir, um richtig wach zu werden. Über dem Wasser liegt morgendliche Ruhe, dahinter steigen die Weinberge der Südsteiermark an. Später, wenn die Sonne höher steht, wird der Teich wärmer. Wer es gleich etwas wärmer mag, schwimmt gleich nebenan im beheizten Infinitypool mit Blick über die Reben, die das Hotel umgeben.

Den Naturteich ließ Hotel-Inhaber Andreas Muster bereits 2012 anlegen, lange bevor Wellness im Ratscher Landhaus zu einem größeren Schwerpunkt wurde. Einen gewöhnlichen Pool wollte er damals nicht. „Das Wasser spürt sich anders an, so weich und angenehm“, sagt er. Erst mit dem großen Ausbau während der Corona-Zeit kam der beheizte Infinitypool hinzu. Heute ergänzen sich beide: das unmittelbare Naturerlebnis im Teich und der Komfort des ganzjährig warmen Pools. Im Winter bleibt der Naturteich sogar für Gäste offen, die zum Eisbaden ins kalte Wasser steigen.

Diese Wahlmöglichkeit passt zu einem Haus, das Erholung nicht über ein festes Programm definiert. Das Ratscher Landhaus in der Südsteiermark nennt sich Wein- und Wellbeinghotel. Medizinische Diagnostik oder ein ausgearbeitetes Longevity-Programm gehören nicht dazu. Regeneration entsteht hier aus etwas anderem: aus der stillen Lage zwischen den Reben, Bewegung, Wasser, Wellness, gutem Essen und der Freiheit, den Tag nicht vollplanen zu müssen.
Rückzug hat hier seine eigene Jahreszeit
Besonders deutlich wird das von November bis März. Im Sommer gehört das Ratscher Landhaus ausdrücklich auch Familien; in den Wintermonaten wird es zum Adults-only-Hotel. Dann rücken Yoga, Wellness und Rückzug stärker in den Vordergrund. Yoga- und Gesundheitsretreats haben sich inzwischen als fester Bestandteil etabliert, viele davon bringen externe Trainer oder Coaches mit, die das Haus für ihre Gruppen auswählen.
Gerade deshalb sollte man nicht mehr versprechen, als tatsächlich da ist. Das Ratscher Landhaus ist kein therapeutisches Zentrum und will keines sein. Es stellt vielmehr einen Ort bereit, an dem Rückzug leichtfällt. Die Einzellage hilft dabei: Rund um das Haus liegen Weinberge statt Straßen und Häuserzeilen, im Wellnessbereich öffnen sich die Blicke ins Grüne. Saunen, Ruheräume, Infrarotkabine und Dampfbad ergänzen Naturteich und Pool. Wer sich bewegen will, findet einen gut bestückten Fitnessraum, Yoga-Angebote und vor allem die Landschaft vor der Tür.

Dass Andreas Muster und seine Frau Michaela dabei nicht jede Form von Aktivität rund um die Uhr anbieten, gehört zum Konzept. Der Fitnessraum öffnet morgens erst dann, wenn andere Gäste nicht mehr durch Geräusche gestört werden. Das klingt nach einer Kleinigkeit. Für ein Haus, das Ruhe anbietet, ist es eine nachvollziehbare Entscheidung .
Lebensmittel lieber vom Nachbarn als Bio von weit her
Auch beim Essen suchen Michaela und Andreas Muster nicht nach einem Gesundheitslabel, das über allem steht. Ihre Priorität heißt Regionalität. „Für uns ist regionaler wichtiger“, sagt Michaela Muster. Bio-Produkte, die über große Entfernungen angeliefert werden, überzeugen sie weniger als Lebensmittel aus der unmittelbaren Umgebung, deren Produzenten sie kennen. Es geht ihnen nicht nur um kurze Wege, sondern auch darum, Wertschöpfung in der Region zu halten.

Das zeigt sich schon beim Frühstück. Granola und Marmeladen entstehen im Haus, Kuchen werden selbst gebacken, bei Bedarf auch vegan, gluten- oder laktosefrei. Forellen kommen aus einer Fischzucht der Region, ein Eierlieferant beliefert das Ratscher Landhaus nach Angaben der Gastgeber seit dem Start 2009. Aus übrig gebliebenen Semmeln wird am nächsten Morgen schon einmal ein steirischer French Toast – eine Form der Resteverwertung, bei der niemand das Gefühl bekommt, Reste essen zu müssen.


Am Abend darf die Küche weiter ausholen. Sie verbindet regionale Produkte der Südsteiermark mit internationalen Ideen und hält zugleich an Gerichten fest, die viele Gäste gerade in der Südsteiermark erwarten. Zum Beispiel Steierisches Welsfilet vom Neuhold mit Buchweizen-Risotto, Radieschen und Kürbiskernbutter. Einmal in der Woche wird noch steirischer. Dann darf auch das typische Steirer Backhendl nicht fehlen, das viele Gäste lieben. Für Michaela und Andreas Muster gehört Genuss ausdrücklich zum Urlaub – nicht als Ausrutscher aus einem Gesundheitsprogramm, sondern als Teil einer guten Zeit.
600 Weine und die Geschichte vom „Weinspinner“
Wer in Ratsch an der Weinstraße Urlaub macht, kommt am Wein ohnehin kaum vorbei. Im Ratscher Landhaus wird daraus ein eigener Kosmos. Mehr als 600 Positionen umfasst die Weinkarte, rund 150 davon stammen nach Angaben der Gastgeber aus der unmittelbaren Region. Neben aktuellen Jahrgängen lagern ältere Riedenweine und Flaschen, die manche Winzer Andreas Muster anvertrauen, weil sie wissen, dass er dafür Gäste findet.

Das kommt nicht von ungefähr. Andreas wuchs selbst in einer Winzerfamilie auf und kennt viele Weinbauern der Südsteiermark seit seiner Jugend. Michaela brachte als Sommelière und ehemalige Restaurantleiterin internationale Erfahrung aus der gehobenen Gastronomie mit. Wer Andreas nach seinem Lieblingswein fragt, bekommt deshalb meist keine Flasche genannt, sondern eine Gegenfrage: Was trinken Sie gern? Was schmeckt Ihnen zu Hause? Aus ein paar Antworten sucht er dann etwas aus, das seiner Erfahrung nach fast immer trifft.
Seinen Spitznamen verdankt er ausgerechnet einer schlechten Online-Bewertung. Ein Gast hielt die umfangreiche Weinkarte für übertrieben und erklärte den Gastgeber sinngemäß zum Spinner. Die Musters beschlossen, die Kritik nicht abzuwehren. „Wir stehen dazu. Wir sind Weinspinner.“

Der Wein steht deshalb nicht nur im Keller. In der Weinbar entstehen Gespräche zwischen Gästen, Gastgebern und Winzern, bei Veranstaltungen wie „WineFire“ kommen offene Feuerstellen, verschiedene Gerichte, Musik und Weine aus der Region zusammen. Das Ratscher Landhaus ist eben kein stilles Retreat, in dem sich die Gäste nach dem Abendessen schweigend zurückziehen. Rückzug und Geselligkeit schließen sich hier nicht aus.
Raus aus dem Hotel, hinein in den Buschenschank
Das gilt auch für die Umgebung. Wer ein paar Tage bleibt, sollte nicht jeden Abend im Hotel verbringen. Die Südsteirische Weinstraße lebt von ihren Winzern und Buschenschänken, und rund um Ratsch und Gamlitz liegen genug davon, um einen Spaziergang, eine Wanderung oder eine kurze Fahrt mit einem Einkehrschwung zu verbinden.
Ein lohnendes Ziel ist die Casa Firmenich in Eckberg bei Gamlitz. Das familiengeführte Weingut bewirtschaftet seine Reben biologisch und biodynamisch; in der Buschenschänke treffen Klassiker wie Verhackertes, Kren, Speckzwetschgen und selbst gebackenes Brot auf mediterrane und auch vegetarische oder vegane Ideen. Der Garten mit Blick auf Wald, Wiesen und Weinberge macht die Einkehr gerade an warmen Tagen zum Teil des Ausflugs.

Einen anderen Ton schlägt Der Zweytick an. Christian und Elena Zweytick führen Weingut und Buschenschank als Familienbetrieb und verbinden ihre eigenen Weine mit hausgemachten Schmankerln wie Linsen-Fruchtschale mit Schafskäse, Schafskäse-Traum Bella Styria mit karamellisiertem Schafskäse und steierischen Käferbohnen oder ein einfaches Brüstlbrot mit Salat. Wer lieber bei einer sehr klassischen Buschenschänke einkehrt findet im Weinhof Prettner in Sulztal an der Weinstraße Jausen aus eigener Produktion, Wein, Sekt, Säfte, Brände und zwischen Juni und September auf den süffigen „Himbeer-Sturm“ sowie eine große Terrasse direkt an den Weinbergen.




Welche Buschenschänke an welchem Tag geöffnet hat, gehört in der Südsteiermark allerdings zur Reiseplanung. Ruhetage und Saisonzeiten wechseln, im Herbst ändern manche Betriebe ihre Öffnungstage. Vor dem Losgehen lohnt deshalb ein kurzer Blick auf die jeweilige Website oder eine Nachfrage an der Rezeption.
Aus 17 Zimmern wurde ein 42-Zimmer-Hotel
Michaela und Andreas Muster wissen selbst, wie schnell sich Dinge verändern können. Als sie das Haus 2009 kauften, gehörten 17 Zimmer und ein Kaffeehaus dazu. Beide hatten Gastronomie und Hotellerie von Grund auf gelernt und in unterschiedlichen Betrieben im In- und Ausland gearbeitet. Andreas hatte die Hotelfachschule in Bad Gleichenberg besucht, Michaela war unter anderem auf einem Kreuzfahrtschiff und in Fünf-Sterne-Häusern tätig. Irgendwann wussten beide vor allem, dass sie nicht dauerhaft die Vorstellungen anderer umsetzen wollten.
Die Suche nach einem eigenen Betrieb führte sie schließlich nach Ratsch. Der Keller des damaligen Hauses überzeugte Michaela beim ersten Rundgang keineswegs; sie war zu diesem Zeitpunkt im sechsten Monat schwanger. Die Lage und das Grundstück taten es dagegen schon. Wenige Wochen später war der Kauf entschieden.

Seitdem ist das Ratscher Landhaus in Etappen gewachsen. Nach dem Naturteich kamen neue Zimmer, Rezeption und Seminarräume. Den größten Schritt wagten die Musters mitten im Lockdown: Während anderswo Investitionen eingefroren wurden, bauten sie zusätzliche Zimmer, Restaurant und Wellnessbereich. „Wir sind als verrückt erklärt worden“, erinnert sich Andreas Muster. Für ihn war das Gegenteil richtig: Wer nach Corona mit einem veralteten Haus wieder öffne, werde es noch schwerer haben.
Heute zählt das Ratscher Landhaus 42 Zimmer. Die nächsten Veränderungen zeichnen sich bereits ab. Die Söhne Stefan und Christoph sind mit dem Betrieb aufgewachsen und haben sich für touristische beziehungsweise gastronomische Ausbildungen entschieden. Ein Satz, der im Haus zu lesen ist, passt deshalb weniger nach Managementseminar als nach Familienchronik: Die einzige Konstante ist die Veränderung.
Regeneration mit Genuss
Wer bei Regeneration zuerst an Verzicht denkt, wird das Ratscher Landhaus möglicherweise falsch lesen. Seine Stärke liegt gerade darin, dass Ruhe, Natur und Genuss miteinander auskommen. Gäste können morgens im kühlen Naturteich schwimmen, anschließend lange frühstücken, durch die Weinberge spazieren, am Nachmittag in die Sauna oder zum Yoga und am Abend ein Menü mit einem Glas Sauvignon Blanc genießen.



Daraus entsteht kein Gesundheitsprogramm, sondern ein anderer Tagesrhythmus. Im Alltag folgen Termine auf Termine, Mahlzeiten werden dazwischengeschoben, Bewegung braucht einen Kalenderplatz. Zwischen den Reben fällt vieles davon für ein paar Tage weg. Zeit bekommt wieder einen anderen Wert.
Auch soziale Begegnungen gehören dazu. Während in manchen Wellnesshotels nach dem Abendessen die Flure leer werden, bleiben Gäste im Ratscher Landhaus häufig bei einem Glas Wein sitzen und kommen miteinander ins Gespräch. Michaela und Andreas Muster wünschen sich genau diese Atmosphäre: ein Vier-Sterne-Superior-Haus ohne Steifheit, persönlich geführt und „einfach und unkompliziert“.
Im Ratscher Landhaus bekommt dieser Satz Substanz. Regeneration entsteht hier aus Ruhe, Natur und Bewegung, aber ebenso aus Genuss, Begegnung und dem Gefühl, für einige Tage nicht ständig auf die Uhr schauen zu müssen.

Am nächsten Morgen wartet wieder der Naturteich. Das Wasser ist über Nacht leicht abgekühlt. Aber immer noch genau richtig für einen gesunden Start in den Tag.
Regenerative-Reisen-Check
Schwerpunkt
Rückzug, Natur, Wasser, Wellness, Yoga, Wein und regionale Kulinarik inmitten der südsteirischen Weinlandschaft.
Geeignet für
Paare, Alleinreisende und Genussmenschen, die Ruhe und Landschaft mit gutem Essen, Wein und Bewegung verbinden möchten. Von November bis März besonders interessant für Erwachsene, Yoga-Gäste und Retreat-Teilnehmer.
Weniger geeignet für
Gäste, die medizinische Longevity, Diagnostik, therapeutisch strukturierte Programme, Fasten oder einen konsequenten Detox-Aufenthalt suchen.
Regenerative Elemente
Naturbadeteich, beheizter Infinitypool, Sauna- und Ruhebereiche, Yoga, Retreats, Fitness sowie Spaziergänge und Wanderungen durch die Weinlandschaft.
Genuss
Regional orientierte Küche, viele hausgemachte Produkte und eine Weinkarte mit mehr als 600 Positionen. Wein gehört zur Genusskultur des Hauses, nicht zu einem Gesundheitsversprechen.
Besondere Stärke
Die ruhige Einzellage zwischen den Reben und die Verbindung von Rückzug und Genuss, ohne den Aufenthalt in ein starres Gesundheitsprogramm zu pressen.
Kritischer Punkt
Das regenerative Angebot ist kein individuelles Gesundheitsprogramm. Yoga- und Gesundheitsretreats werden teilweise von externen Veranstaltern durchgeführt. Im Sommer ist das Haus familienorientiert und damit lebhafter als während der Adults-only-Zeit.
Alltagstransfer
Individuell. Das Ratscher Landhaus vermittelt keine festen Routinen für zu Hause. Der Nutzen liegt stärker in Abstand, Erholung und der Erfahrung eines anderen Tagesrhythmus.
Prüfstatus
Vor Ort besucht: Hotel, Küche, Weinangebot, Wellness, Naturteich, Infinitypool und regenerative Ausrichtung wurden erlebt und journalistisch eingeordnet.
Für wen eignet sich das Ratscher Landhaus?
Besonders gut passt das Ratscher Landhaus zu Paaren und Alleinreisenden, die für einige Tage aus ihrem üblichen Rhythmus herauswollen, ohne daraus einen Gesundheitskurs zu machen. Wer gern schwimmt, sauniert, durch Weinberge geht, gut isst und sich für Wein interessiert, findet viele Möglichkeiten, den Tag ohne dichtes Programm zu füllen.
Für einen ausgeprägten Rückzugsurlaub bietet sich vor allem die Zeit von November bis März an. Dann ist das Haus Adults Only und zahlreiche Yoga- und Retreat-Angebote passen besonders gut zur ruhigen Jahreszeit. Im Sommer richtet sich das Ratscher Landhaus bewusst auch an Familien.
Weinliebhaber finden mit der großen Karte, den persönlichen Kontakten der Gastgeber zu vielen Winzern und den Buschenschänken der Umgebung einen zusätzlichen Reisegrund. Wer dagegen medizinische Prävention, Longevity-Diagnostik oder einen therapeutisch strukturierten Gesundheitsurlaub sucht, ist in einem spezialisierten Gesundheitshotel besser aufgehoben.
Service: Südsteirische Weinstraße
Das Ratscher Landhaus liegt in Ratsch an der Weinstraße in der Südsteiermark. Weinberge, kleine Weingüter und Buschenschänken prägen die Hügellandschaft rund um das Hotel. Je nach Tour lassen sich Einkehr und Wanderung gut verbinden; für weiter entfernte Ziele bieten sich E-Bike, Taxi oder Auto an.
Buschenschank-Tipps:
Casa Firmenich, Eckberg 37, 8462 Gamlitz – biologisch und biodynamisch bewirtschaftetes Weingut mit Buschenschank, klassischen und mediterran inspirierten Gerichten sowie vegetarischen und veganen Angeboten.
Der Zweytick – Genuss im Sinn!, Unterlupitscheni 49, 8461 Ehrenhausen an der Weinstraße – Familienweingut mit Buschenschank, eigenen Weinen und hausgemachten Schmankerln.
Weinhof Prettner, Sulztal an der Weinstraße 16, 8461 Gamlitz – klassische Buschenschank mit Jausen aus eigener Produktion, Weinen, Sekt, Säften und Bränden sowie Terrassen mit Blick in die Weinberge.
Öffnungszeiten und Ruhetage wechseln saisonal; vor dem Besuch sollte man sie aktuell prüfen und bei beliebten Betrieben möglichst reservieren.
Anreise ohne Auto: Die Bahnhöfe Ehrenhausen und Spielfeld-Straß liegen in der Nähe. Das Ratscher Landhaus holt Gäste nach vorheriger Vereinbarung vom Bahnhof ab. Durch die Koralmbahn ist die Südsteiermark zusätzlich besser an den Fernverkehr angebunden.
Beste Reisezeit für Rückzug: November bis März, Adults Only.
Für Wein, Wandern und Buschenschänken: Frühjahr bis Herbst.
Für Familien: vor allem die Sommersaison.
Ratscher Landhaus Wein- und Wellbeinghotel****S
Ottenberg 35
8461 Ratsch an der Weinstraße
Südsteiermark
www.ratscher-landhaus.at



