Der Brenninger | Was soll das Pfand in meiner Hand?

Heute präsentiert von: Gradonna Mountain Resort

Ein Opening jagt gerade das nächste. Ski-Opening. Board-Opening. Telemark-Opening. Eine einzige grandiose Schnee-Eröffnungs-Orgie – wie jeden Dezember. Und wie stets um diese Zeit stellten sich Brenninger und seine Spezln auf der Hütte die gleiche Frage: Gehen wir hin? Oder besser nicht? Denn mit einem Wintersport-Opening verhält es sich wie mit Fußball-Public Viewing:

Der Kick-Purist verfolgt das Match lieber unabgelenkt zu Hause. In aller Ruhe. Während hingegen der Party-Freak zur großen Masse drängt und das Gemeinschaftserlebnis sucht – 11 000 Freunde müsst ihr sein. Mindestens. So betrachtet dürfte der Ski-Genießer niemals ein Opening wahr nehmen – die Menschen-Massen und der Musik-Lärm müssten ihn eigentlich eher ab- als antörnen. Doch andererseits ist auch dem reinen Genuss-Cruiser bewusst:

Nirgendwo sonst offeriert sich ihm die Möglichkeit, derart viele Ski oder Boards zu testen, wie bei einem Ski Opening. Also macht er sich halt doch auf den Weg. Denn er weiß: Wenn er inmitten des Trubels seinen Traum-Ski der Saison findet – dann hat es sich ja bereits gelohnt. Mit diesen neuen Latten hält er es dann vielleicht sogar nicht nur einen, sondern sogar zwei Winter aus! Und dann braucht er auch nächstes Jahr nicht mehr zum Opening. Höchstens – er möchte auch mal Schuhe testen…

„Als ich noch klein war“, warf der Brenninger ein, „da hat es noch so gut wie keine Openings gegeben. Und falls doch – dann haben sie ‚Gletscher-Eröffnung’ oder ‚Erster Schnee’ oder so ähnlich geheißen.“

Ja mei – als der Brenninger noch klein war. Da hatte er einen Spleen. Seine kleine Kinder-Macke bestand darin: Dass er bei jeder Skiabfahrt seine Stürze zählte. Und jeden Abend addierte, ob er weniger häufig zu Fall gekommen war als tags zuvor. Heute noch weiß er die gewissermaßen Rekordberge seiner Crashes.

•    Lange hielt der Rosskopf im Münchner Haus-Skigebiet Spitzingsee die Bestleistung – 23 Stürze bei einer einzigen Abfahrt!

•    Wurde dann aber eines dramatischen Bruchharsch-Tages übertroffen vom Wendelstein bei Bayrischzell mit 32 Stürzen.

Es waren beides sehr anstrengende und durchaus nachdenklich machende Ski-Tage. „Ich fragte mich damals echt“, so der Brenninger heute, „ist dieser Sport tatsächlich der richtige für mich?“

„Und“, hakten die Hütten-Kumpel nach, „war er es?“

„Sagen wir es mal so“, sagte der Brenninger:

„Ich war acht und nahm das ‚blöde’ Skifahren in Kauf – weil es abends als Belohnung klasse Hüttenspiele auf der Radio- und Fernsehfreien Hütte gab. Ohne diese Spiele – ,Was muss es machen – das Pfand in meiner Hand?’ – wäre ich vermutlich stante pede aus dem Schi- in das Schach-Lager konvertiert. Und hätte dort, bis heute, den Turm gegeben – der niemals umfällt!“.

Zumindest keine 32 Mal.

Jupp Suttner

 

Der Brenninger ist ein typischer Freizeitsportler – und oftmals auf Reisen. Was er unterwegs und zu Hause erlebt, lesen Sie jeden Dienstag auf Reise-Stories.de. * Niedergeschrieben von Jupp Suttner.

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Sitzgelegenheit_beim_Aussenpool_im_Winter__Gradonna_Mountain_Resort_
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Gradonna****S Mountain Resort

Das Gradonna****S Mountain Resort in Kals am Großglockner ist eine der besten Adressen für den Skiurlaub in Österreich. Unter dem Dach von 60 Dreitausendern lassen sich ab Winter noch mehr Spuren durch den Schnee ziehen.

Das Großglockner Resort Kals-Matrei ist das größte Skigebiet Osttirols – und ein Spezialtipp für alle, die auf die „Sonnen- und Butterseiten“ der Alpensüdseite abfahren. Bester Naturschnee und erweiterte Beschneiungsanlagen liefern die perfekte Grundlage – der atemberaubende Blick auf den Großglockner die Motivation. Die 16 modernen Bahnen und Lifte eröffnen exklusive Carverpisten, knietiefe Freeride-Reviere und konditionsraubende Talabfahrten nach Matrei und Kals. Direkt an der Kalser Blauspitzabfahrt, auf 1.350 Meter Höhe, steigen Skiurlauber seit drei Jahren in einem exklusiven „Bergdorf“ ab, das wie ein modernes Amphitheater angelegt wurde und den Blick auf 60 Dreitausender freigibt: dem Gradonna****S Mountain Resort mit einem Viersterne-Superiorhotel und 41 Châlets. Ab diesem Winter wird es für Gäste durch eine neue Abfahrt noch einfacher, direkt vor der Haustüre abzuschwingen oder von dort in den Skitag zu starten. Eine neue Erlebnispiste verbindet die Blauspitzabfahrt mit dem Gradonna****S Mountain Resort und der Kalser Talstation. Direkt vom Resort führt ab dem Winter eine weitere, blaue Piste ins Tal. Das Gradonna****S Mountain Resort ist bislang österreichweit allein auf weiter Flur, was seine „straighte“, schnörkellose Architektur und sein Angebot betrifft: Gewohnt wird in bis zu 57 m2 großen Turm-Suiten oder in Châlets mit bis zu 120 m2 Fläche für bis zu 8 Personen. Kalser Marmor, Zirbenholz, Leder, Loden und Leinen bestimmen jeweils das Interieur. Im Hotel gibt es ein 3.000 m2 großes Spa, einen Natur-Kinderclub für Kids ab drei Jahren und einen neuen Teenie Club 12+, einen Sport Shop, einen Feinkostladen und ein Restaurant, das zeitgemäße Küche aus vorwiegend regionalen Produkten serviert. Châlet-Gäste können die Halbpension im Hotel aufbuchen. Durch die Tiefgarage ist das gesamte Resort autofrei.

THE BEAUTY AND THE SNOW (05.–19.12.15, 09.–30.01.16, 27.02.–19.03.16)

Leistungen: 3 Ü im DZ Klassik inkl. Gourmet-Pension, Zugang zum Wellness-, Sauna- und Poolbereich, 2-Tages-Skipass Großglockner Resort Kals-Matrei, 1x 2-gängiges Lunch auf der Adlerlounge, 1x Schneekristall-Peeling, 3x Yoga für Frauen, 3x Sauna alpin mit Winterkneippen und Schneetreten – Preis p. P.: ab 595 Euro

Kundeninformation Gradonna Mountain Resort Burg 24 9981 Kals am Großglockner Telefon: +43/(0)5283/2800 Fax: +43/(0)5283/2800-19 www.gradonna.at

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