Unfassbar – der weisse Hai ist schon 70! Happy Birthday, Conny Konzack!

© munichpress.de / Guenther Reisp

VON JUPP SUTTNER    ///    TOP MAGAZIN MÜNCHEN-Chefredakteur Conny Konzack besaß nicht die geringste Ahnung – dass 1 Seite der Winter-Ausgabe besagten Mediums ihm persönlich gewidmet war. Als Überraschung zu seinem70. Geburtstag.

 

70 Jahre – und kein bisschen leise: An Conny Konzack (auf unserem Bild fotografiert von Fedra Sayegh) scheinen die Jahre spurlos vorübergezogen zu sein, was seine Arbeits- und Sportintensivität betrifft. Wobei gerade der Sport vielleicht als zweitwichtigstes Kriterium für seine Spannkraft zu dienen vermag. Viele Menschen stöhnen ja: „Was – so viel Arbeit und daaaannnnn noch Sport!“ Die wahren Weisen hingegen sind sich bewusst: OHNE Sport wäre diese gesamte Arbeit gar nicht zu schaffen!

 

„Sport“ also als zweitwichtigstes Kriterium. Das wichtigste hingegen: Die gute „Pflege“ und ewige Spontanität seiner Frau Fedra Sayegh – Verlegerin des TOP MAGAZIN MÜNCHEN.

 

„Vor 14 Jahren“, erinnert sie sich, „wollte Conny sich eigentlich vom hektischen Journalismus etwas abwenden und in aller Ruhe nur noch Bücher schreiben. Aber dann kam ich um die Ecke…“

 

Mit dem Angebot, den Chefredakteur ihres Magazins zu geben. Der Gatte sagte JA – und seitdem geht es mit dem Blatt aufwärts und aufwärts. Kein Wunder bei dem Engagement und der Routine seines journalistischen Vorlebens:

 

Begonnen hatte es während seiner Studienzeit (Lehramt) als freier Schreiber für den Sport der Süddeutschen Zeitung. Mit 24,5 Jahren avancierte er zu Bayerns jüngstem Englischlehrer, sagte 1984 dem Beamten-Wesen adieu und gehörte nun zur Münchner Abendzeitung, ehe besagte Freelancer-Jahre mit Tennis-, Ski- und Formel 1-Berichterstattung folgten. 1988 wurde er Ressortleiter Sport und Reise bei der BUNTEN und anschließend – kam das TOP MAGAZIN MÜNCHEN um die Ecke…

 

Und schaffte es tatsächlich, unbemerkt vom Chefredakteur 1 Seite über ihn ins Magazin zu schwindeln. „So eine Überraschung“, freute sich TOP MAGAZIN MÜNCHEN-Herausgeberin Fedra Sayegh, „bin ich meinem Chefredakteur schuldig!“ Dem Ehemann, mit dem sie gewissermaßen Tisch, Bett und Blatt teilt. „Happy Birthday, Mr. Editor” wird sie wohl heute, am 27. Dezember 2020, dem 70er-Jubiläums-Tag, in Connys Ohr gehaucht haben.

 

Diesen Worten schließen wir uns gerne an. Doch wir hauchen sie nicht – sondern schreien sie: nicht ins lädierte Ohr natürlich – sondern in die weite, weite Medien-Welt hinaus.

 

Und dies schrieb bereits zum 65. Geburtstag der SPORTJOURNALIST, die Verbandszeitschrift der deutschen Sportjournalisten:

 

Es ist eine der Hauptsportarten von Sportjournalisten: über diesen oder jenen Kollegen zu lästern. Und betrieben wird dieser Sport von garantiert allen der Branche. Wirklich allen? Nein. Einer leistet Widerstand. Conny Konzack. Er ist wirklich der einzige des Metiers, von dem der Autor dieser Zeilen noch nie (wirklich NIE!) ein einziges negatives Wort über einen anderen Reporter vernommen hat. Im Gegenteil: Trifft man Conny Konzack, dann fragt er meist als Erstes, ob man denn diese doch wirklich phantastisch geschriebene Story von XY gelesen habe. Er kann einfach nicht anders – Conny Konzack ist geradezu geprägt von überflutender Begeisterungsfähigkeit. Die keinen Millimeter Raum lässt für negative Neid-Tuscheleien.

 

Conny Konzack ist ein alter bayerischer Schwede (mütterlicherseits sind Skandinavier im Stammbaum verzeichnet), der erst einmal unter seinem vollen Namen Detlef Rudolf Heinrich litt, ehe er vor 40 Jahren auch im Reisepass zu einem Conny mutierte. Manche nennen ihn auch „Weißer Hai“ – weil er in Statur und Blondhaar dem australischen Golf-Star Greg „The Shark“ Norman so ähnelt. Die beiden wurden deshalb sogar mal als „Zwillinge“ in einer Melbourner Tageszeitung auf Seite 1 abgelichtet.

 

Überhaupt Australien: Acht Mal hielt er sich während seiner Reporter-Reisen auf dem Fünften Kontinent auf – beispielsweise mit dem Tennis-Zirkus, den er zu Becker-Steffi-Stich-Zeiten jahrelang rund um den Globus begleitete und über den er als Freelancer für Printmedien, TV-Sender und Rundfunkstationen berichtete. Er lebte damals in der Upper West Side von Manhattan als Nachbar von John McEnroe und Dustin Hoffman („Der Marathonmann“), mit dem er bisweilen im New Yorker Central Park joggte.

 

Begonnen hatte Konzacks Journalisten-Leben während seiner Studienzeit (Lehramt) als freier Schreiber für den Sport der Süddeutschen Zeitung. Mit 24,5 Jahren avancierte er zu Bayerns jüngstem Englischlehrer, sagte 1984 dem Beamten-Wesen adieu und gehörte nun zur Münchner Abendzeitung, ehe besagte Freelancer-Jahre mit Tennis-, Ski- und Formel 1-Berichterstattung folgten. 1988 wurde er Ressortleiter Sport und Reise bei der BUNTEN und seit zehn Jahren ist er Chefredakteur des TOP MAGAZIN MÜNCHEN, dessen Verlegerin – seine Frau Fedra ist.

 

Sportlich war er einst Handballer beim TSV Milbertshofen und ist er heute Handicap 16-Golfer auf allen Plätzen dieser Welt. Außerdem errang er 1970 den Titel eines kalifornischen Mannschaftsmeisters im Frisbee – das war zu jener Zeit, da er in  Hippie-Manier in einer Orangenfarm-Kommune lebte und als Tourist Guide in der Whale Watching-Szene arbeitete. Überhaupt in die USA war er gekommen war er, „weil ich nicht schießen wollte, deshalb beim Militär desertierte und mich quasi auf der Flucht in eine kalifornische Anhalterin verliebte“.

 

Man könnte ein ganzes Buch über Conny Konzacks Leben schreiben (er selbst schrieb welche über Steffi Graf und Golf) – das nach dem 27. Dezember garantiert so heftig arbeitend weiter geht, wie man es vom Workohiloc CK gewöhnt ist. An jenem Tag feiert er seinen 65. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch, weißer Hai!

 

Jupp Suttner

 

Und zum jetzigen 70. schließlich veröffentlichte der VMS (Verein Münchner Sportjournalisten) folgende Laudatio:

 

https://www.vms-sportjournalisten.de/personalien/geburtstage/

 

 

 

 

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