Frankreichs Atlantikküste : Die Atlantikküste überrascht mit Maritimer Kultur munteren Badeorten, Dünen und Kiefernwälder und historischen Highlights wie Notre-Dame de la Fin des Terres aus dem 12. Jahrhundert, ein UNESCO-Weltkuturerbe. Maritime Traditionen wie der Leuchtturm Phare von Grave oder das Chateau Loudenne an der Gironde Mündung, für einen Picknick geeignet.
Inhaltsangabe: Alle Themen auf einen Blick
Offizielle Infos des auswärtigen Amts
Auswärtiges Amt: Falls Sie von außerhalb in diese Region anreisen möchten, finden Sie weitere Informationen und Antworten auf wichtige Fragen beim auswärtigen Amt.
Story: Frankreichs Atlantikküste
Nach dem Badeaufenthalt in Lacanau geht es weiter ins Medoc nach Soulac-sur-Mer, an der Gironde-Mündung. Das Städtchen Soulac-sur Mer liegt sozusagen am Ende des Landes auf der Halbinsel Medoc, wo die romanische Kirche Notre-Dame de la Fin des Terres steht. Beim Leuchtturm Phare de Richard wartet Jean Marie Calbet auf uns. Er betreut das historische Seezeichen und führt uns 63 Stufen nach oben, von dort überblicken die immense Weite der Gironde, der größten Flussmündung Europas. Hier oben bläst der Wind schon ganz schön und es ist nicht schwer, sich vorzustellen, wie die Naturmächte um die schmale Landzunge toben können.
Hier, im Département Medoc, leben die Menschen mit dem Rhythmus der Natur. Winzerfamilien bewirtschaften oft seit Generationen ihre Reben und Fischer fahren auf die Gironde hinaus, um Aal, Zander oder Garnelen zu fangen. In den Dörfern kennt man sich. Bodenständigkeit und internationales Flair verleihen der Region eine besondere Spannung.
Das Wichtigste zum Thema Frankreichs Atlantikküste :
Titelbild (Eva-Maria Mayring)
La Rochelle, Altstadt und Alter Hafen
Hafenblick, Türme, Kalksteinfassaden
Atlantikküste mit Geschichte und Meer
Ideal für einen Stadtspaziergang
Chateau Loudenne und die Ile d'Oleron
Direkt an der Gironde entdecken wir das älteste Weingut des Medoc Chateau Loudenne. Wie ein Dornröschenschloss liegt das roafarbene Anwesen aus dem 17. Jahrhundert eingebettet in einem prächtig angelegten Garten und 62 Hektar Regenfläche. Zum Angebot des Weingute gehört neben einem Besuch des viktorianischen Weinkellers aus dem 19. Jahrhundert mit Weinverkostung auch ein Picknick im Park und eine Bootsfahrt auf der Gironde. Mit einem Korb voller köstlicher Pasteten, Früchte, Käse und natülich Weinen aus dem Keller des Chateaus genießen wir die frische Prise am Fluss und die märchenhafte Parklandschaft.
Bodenstädnig und regional geht es auf der Ile d'Oléron zu. Verbunden mit einer Brücke zum Festland gelangen wir auf die zweitgößte Insel Frankreichs. Hier dreht sich alles um die Zucht und den Verkauf von Austern, Langusten und Muscheln. In einem provisorsiche gebauten Lokal geht es um die Mittagszeit richtig rund. Fischsuppe oder geräuchterte Inselmuscheln finden reißenden Absatz.
Geräucherte Bouchot Muscheln
Nach dem Verzehr der Inselspezialitäten begeben wir uns zu den nahe gelegenen Salzfeldern, den Marais salants, im Naturschutzgebiet. Früher gab es im 18. Jahrhundert an die 85.000 Salzbecken, die ein Fünftel der Insel ausmachten. Moderne Salzgewinnung kommt heute mit weit weniger Becken aus. Dafür werden Führungen angeboten und die Besucher erfahren die verschiedenen Handgriffe der Salzernte. In Booten kann man die Wasserwege erkunden. Am Rande der Salzseen befinden sich kleine Holzhütten, wo die Salzprodukte aller Art verkauft werden. Gerne gekauft werden die Badesalze, die mit Duft- oder Kräuterzusätzen sich zur Pflege und Gesundheit eignen. Auch die beliebten Lampen aus Salzstein finden ihre Käufer.
Speisesalze zum Beispiel unterschiedlich gewürzt, geräuchert oder in Rotwein getränkt, werden gerne von den Besuchern gekauft.
Das Médoc ist keine laute Region. Seine Schönheit erschließt sich in Übergängen. Weinberge, Wälder, Wiesen, Lagunen Fluss und Meer definieren das Land.
Bei unserer Tour entlang der Atlantikküste darf La Rochelle nicht fehlen. Die einst so mächtige Hafenstadt mit den drei wuchtigen Wehrtürmen, die die Hafeneinfahrt bewachen, erzählen vom Mittelalter.
Gegründet im 10. Jahrhundert entwickelte sich La Rochelle zu einem bedeutenden Handelsplatz. Salz , Wein und Produkte aus der Neuen Welt brachten den Wohlstand. Gegründet im 10. Jahrundert entwickelte sich La Rochelle im Mittelalter zu einem bedeutenden Handelsplatz. Im 16. Jahrhundert wurde die Stadt zu einer Hochburg der Hugenotten, der französischen Protestanten. Doch die Belagerung von 1627/28 brachte eine Zäsur. Über ein Jahr wurde die Stadt vom königlichen Heer Ludwig XIII. abgeschnitten.
Eine gewaltige Dammkonstruktion schnitt sie vom Meer ab. Hunger und Seuchen waren die Folge. Das markante Rathaus im Stil der Renaissance symbolisiert in seiner Wehrhaftigkeit die damalige Zeit. Besonders im Innenhof zeigt sich der ganze Stolz der Stadtrepublik.
DETAILS ZUr story
Frankreichs Atlantikküste : La Rochelle, eine historische Hafenstadt
Heute ist La Rochelle eine charmante Altstadt am Atlantik mit einer über 800-jährigen Geschichte. Die breite Strand- und Hafenpromenade lädt den Besucher ein, die Stadt in seiner Besonderheit zu entdecken. Der alte Hafen mit seine Türmen, den historischen Häuserfassaden und die Straßen mit den holprigen Pflastersteine, beschreiben fast authentisch eine mittelalterliche Szenerie. Wir gehen durch die Gassen und Straßen rund um das Hafenbecken und bestaunen noch ein mal das Renaissance Rathaus mit seiner reich verzierten Fassade.
- Frankreich, Atlantikküste
- Individuell nach Saison
weitere infos Der redaktion
Sie suchen Reiseinspirationen?
Sie möchten neben dem Thema "Frankreichs Atlantikküste " noch mehr Inspirationen für die nächste Reise? Stöbern Sie durch weltweite Regionen, aktuelle
News,
Testberichte, Porträts, Interviews oder
TOP 10 Highlights.
Bildrechte zum Titelbild © Eva-Maria Mayring