Pfronten: Sagenumwobene Wander- und Radtipps

Blick von den majestätischen Burganlagen Hohenfreyberg und Eisenberg. wäjhrend der Drachenblick-Tour. Foto: Pfronten Tourismus

Natur tanken und Bergluft schnuppern – in PFRONTEN im Allgäu verbringen Outdoor-Begeisterte eine Auszeit fernab der touristischen Hochburgen in Deutschlands ersten„Europäischen Wanderdorf“. Egal, ob auf eigene Faust oder mit einheimischem Guide, auf zahlreichen Wander-, Rad- und Themenwegen erkunden Urlauber das sagenumwobene Voralpenland, entdecken geschichtsträchtige Schlösser und Burgen aus längst vergangenen Königszeiten oder lassen beim  Baden an einem der zahlreichen kristallklaren Seen die Seele baumeln. Bergfans können sich schon jetzt auf den Sommer im Gebirge freuen und sich inspirieren lassen. Von Fotos und Videos bis hin zu kostenlosen Outdoor-Webinaren mit Pfrontens Experten: Naturliebhaber holen sich nicht nur das Abenteuer direkt nach Hause, sondern starten bestens vorbereitet in den Urlaub nach Pfronten.

Text: Piroth Kommunikation
Redigiert von Gerhard Fuhrmann

Auf den Spuren des Vendigerkönigs am Aggenstein
Der Breitenberg prägt zusammen mit dem markanten Aggenstein die unverwechselbare Bergkulisse Pfrontens. Mystisch thronen sie über der Gemeinde, in der die Bewohner seit jeher versuchten, sich die majestätische Landschaft zu erklären. So entstand die jahrhundertealte Sage über das Venedigerschloss am Aggenstein. Im Mittelalter suchten Geologen aus Venedig am Aggenstein nach Mineralien und Edelsteinen.

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Nach einer jahrhundertealten Sage soll auf dem Aggenstein ein Venedigerschloss gestanden sein. Foto: Pfronten Tourismus, Deutschland abgelicht

Die Einheimischen schrieben ihnen übernatürliche Kräfte zu und erträumten sich ein Schloss am Berg. Auf der anspruchsvollen Tageswanderung Sagengipfel begeben sich Bergfexe auf die Spuren der Venediger in den Tannheimer Bergen. Durch die wilde und ursprüngliche Schlucht der Reichenbachklamm mit Wasserkaskaden, moosbewachsenen Felsen und einem großen, rauschenden Wasserfall verläuft der Weg unterhalb des Aggensteingipfels bis zur Ostlerhütte auf den Breitenberg. Angekommen auf dem Plateau des 1.838 Meter hohen Hausbergs, erwartet Wanderer ein 360-Grad Panoramablick auf die Allgäuer Bergwelt sowie auf die Voralpenlandschaft, bevor es über den Kamm des Breitenbergs wieder zurück ins Tal geht.

Vier-Seen, ein Schatz und zwei Räder
Wer eine Abkühlung sucht, wird in der Naturseenlandschaft in Pfronten schnell fündig, denn rund um die Gemeinde gibt es gleich zehn Badeseen und Weiher sowie zahlreiche weitere Bademöglichkeiten im umliegenden Schlosspark Allgäu, wie der bekannte Forggensee. Auf der Vier-Seen-Runde starten Radler ab Pfronten zum türkisgrünen Weißensee. Mit Bergpanorama und einer großen Liegewiese am Südufer sowie einem Kinderspielplatz eignet er sich ideal als Familienziel. Oberhalb des Sees befindet sich der Alatsee – ein geschichtsträchtiger Gebirgssee, um den sich ebenfalls mehrere Sagen drehen.

Auf dem Grund des Alatsees sollen sich versunkene Schätze und Gold aus dem zweiten Weltkrieg befinden. Foto: Pfronten Tourismus

So sollen sich auf dem Grund zum Beispiel versunkene Schätze und Gold aus dem zweiten Weltkrieg befinden, als der Alatsee militärisches Sperrgebiet war. Egal, ob auf der Suche nach dem Goldschatz oder einfach nur nach einer Abkühlung: Der Sprung ins kristallklare Wasser des Alatsees sollten sich Badenixen nicht entgehen lassen. Alternativ marschieren sie durchs Kneippbecken oder entspannen auf den zwei Liegewiesen. Die Route führt weiter in Richtung Füssen zum Mittersee und Obersee, wo im weitgehend autofreien Landschaftsschutzgebiet zwei idyllische Naturfreibäder zu weiteren Badepausen einladen.

Auf den Spuren der Wächterdrachen: Drachenblick-Wanderung in Pfronten
Auf der Talwanderung Drachenblick geht es ab Pfronten durch die sanft hügelige Landschaft in das Berger Moos bis in die Nachbargemeinde Eisenberg mit dem Dorf Zell. Unterwegs verschaffen sich Wanderer auf dem Aussichtsturm einen ersten Überblick auf die Pfrontener „Wächterdrachen“ Falkenstein und Kienberg. Die beiden Berge erhielten ihre Namen, weil sie mit etwas Phantasie an die Form von liegenden Drachen erinnern, die vor den Toren die Allgäuer Bergwelt bewachen.

Blick von den majestätischen Burganlagen Hohenfreyberg und Eisenberg wäjhrend der Drachenblick-Wanderung. Foto: Pfronten Tourismus

Ziel der Wanderung sind die majestätischen Burganlagen Hohenfreyberg und Eisenberg. Dort erzählen  zahlreiche Infotafeln und ein Burgenmuseum die Geschichte der Zwillingsruinen, während der Schlossweiher zum Verweilen und zum Ausruhen einlädt. Auf der Drachenblick-Tour sowie auf weiteren Themen- und Sinneswanderungen − Wandern hoch 5 – ein Weg viele Geschichten – erfahren Interessierte in Begleitung eines ausgebildeten Wanderführers alles rund um Sagen und Brauchtum sowie Botanik, Geologie und Geschichte.

Pfronten digital erleben
Unter der Website erhalten Urlauber schon jetzt Inspirationen und Infomaterialien für ihren Aufenthalt, blättern durch das Online-Urlaubsmagazin 2020, planen Wanderungen und Ausflüge oder nehmen an kostenlosen Alpinvorträgen der Pfrontener Experten teil. So erfährt man 21. Mai 2020 um 20:00 Uhr, was bei einem Notfall im Gebirge zu tun ist und der Urlaub in Pfronten kann losgehen.

Über Pfronten
Ideal am Fuße der Allgäuer und Tiroler Alpen gelegen, erstreckt sich Pfronten mit seinen 13 Ortsteilen über drei Höhenlagen und öffnet somit als erstes „Europäisches Wanderdorf“ in Deutschland das Tor zu einer der schönsten und bedeutendsten Landschaften Europas. Umgeben von Burgen und Schlössern – darunter auch die bekannten Bauwerke Neuschwanstein und Linderhof  – wirkt die Region mit ihren zahlreichen Seen, Flüssen, Wiesen und Wäldern selbst wie ein groß angelegter Schlosspark. Outdoor-Freunde und -Neulinge erkunden die umliegende Berg- und Talwelt auf verschiedenen Wander-, Rad- und Themenwegen: Sei es nun mit etwas Starthilfe durch die Breitenbergbahn, die auf den 1.838 Meter hohen Hausberg fährt, oder zu Fuß direkt auf die Gipfel der Region. Mit den neuen Outdoorpaketen geht es in Pfronten Sommer wie Winter raus in die Natur. Neben der spektakulären Kulisse erwartet Urlauber hier ein „Rundum-sorglos“-Service von der regionalen Brotzeit für unterwegs bis hin zum waschechten Allgäuer als persönlichen Guide. Alles über die Tradition Pfrontens erfahren Kulturinteressierte beispielsweise bei Jodel-Workshops, auf der Ortswanderung „Pfronten früher und heute“, bei der jährlichen Pfrontener Viehscheid oder auf dem Trachtenmarkt. Im sogenannten „Kreativstadel“ üben sie sich auch in alten Handarbeitskünsten wie Filzen und Glasperlendrehen. Übernachtet wird in exklusiven Hütten-Suiten, im selbstgebauten Iglu, direkt an der Felswand oder in urigen Gasthöfen. Die Pfronten Outdoor-App ist optimaler Wegbegleiter mit beweglicher Karte zur Offlinenutzung und einer Auswahl an den schönsten Berghütten, Sehenswürdigkeiten, Tourenvorschlägen sowie verschiedener Erlebnisangebote mit den Outdoor-Experten.

Infos:
www.pfronten.de
www.piroth-kommunikation.com
www.allgaeu.de
www.bayern.by

 

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