Mit Muggestutz zur Moorchnorze

Kennen sie Muggestutz, Raurinde, Lindeloo und Rippi-Rappi? Manche Eltern und Großeltern, die noch nicht die Schweizer Jungfrau-Region und das Haslital im Berner Oberland besucht haben, werden sich schwer tun, die richtige Zuordnung zu finden. Die lustigen Märchenzwerge aus dem Schweizer Kinderbuch „Von den Zwergen im Haslital“ begleiten Gäste im Reka-Feriendorf Hasliberg im Berner Oberland auf Schritt und Tritt und sorgen für eine entspannte, familienfreundliche Atmosphäre, in der sich auch Großeltern mit ihren Enkeln besonders wohl fühlen können.

Die Haslizwerge sind hier allgegenwärtig.

Abenteuer bei den Zwergen

Ferien für Familien mit Kindern und Großeltern mit Enkeln sind ein kostbares Gut, das besondere Rahmenbedingungen braucht, um zum gelungenen Erlebnis für Groß und Klein zu werden. Mit der Schweizer Reisekasse, auch kurz Reka genannt, gibt es einen Spezialanbieter für Familien- und Mehrgenerationenurlaub, der mit seinen Feriendörfern in der Schweiz und Südeuropa Maßstäbe in diesem Segment setzt. Ein besonders gelungenes Beispiel dafür ist das umfangreich renovierte Reka-Feriendorf Hasliberg im Berner Oberland. So können die Gäste zum Beispiel im Berner Oberland im Reka-Feriendorf Hasliberg Abenteuer bei den Zwergen erleben: Auf dem Hasliberg öffnet sich ein traumhaftes Panorama auf den Rosenlaui-Gletscher, die wilden Zacken der Engelhörner und die imposante Wetterhorngruppe.

Der Zwergenweg nach Bidmi ermöglicht großartige Aussichten.

Das Reka-Feriendorf Hasliberg liegt auf einem Gelände mit herrlichem Baumbestand und umfasst sechs Ferienhäuser mit 60 renovierten Ferienwohnungen mit viel Platz und Komfort. Mit der Gästekarte kann man Ausflüge mit dem öffentlichen Verkehr auf mehreren Linien kostenlos unternehmen. Die Bergbahnen bringen die Gäste auf die Käserstatt, von dort aus kann man über duftende Alpwiesen auf zwei traumhafte Aussichtsberge wandern. Oder man fährt zum beeindruckenden „Alpen tower“ auf 2250 Metern Höhe mit seiner einmaligen 360°-Rundsicht weit über das ganze Berner Oberland und die Zentralschweizer Alpen. Ein Höhepunkt sind auch die beiden Zwergenwege: Auf diesen kindgerechten Wanderungen entdeckt man die Schönheit der Natur und taucht mit den Kindern ein in die Sagenwelt der Haslizwerge Muggestutz, Raurinde, Lindeloo und Rippi-Rappi. Die Wanderwege sind äußerst liebevoll gestaltet, bereiten mit ihren Zwergen-Stationen große Freude und laden zum Mitmachen ein. Wo haben die Haslizwerge nur ihre Schätze versteckt? Wie trocknen und lagern sie die Tannenzapfen und ihr Brennholz? Wie sehen ihre Häuschen aus und was führen die elf winzigen, bösartigen Moorchnorze nur im Schilde? Die Haslizwerge und ihre Abenteuergeschichten haben in diesem Tal eine lange Tradition. Muggestutz ist der älteste Haslizwerg, der Anführer sozusagen, Raurinde seine Frau.

Die Zwergenwege sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet.

Attraktive Zwergenwege

Auf dem fünf Kilometer langen Wanderweg von der Mägisalp über die Gummenalp bis zur Gondelmittelstation Bidmi, kann man die Zwergen-Abenteuer spielerisch nachvollziehen beim „Tannenzapfentröchni“ oder der „Adlerschaukel“. Der Ausgangspunkt befindet sich unterhalb des Bergrestaurants Mägisalp, Rastplätze unterwegs ermöglichen das „Bräteln“ in freier Natur Der Weg ist in drei Stunden zu absolvieren, verläuft leicht abwärts über Alpweiden, Tannen-  und Mischwälder und ist für jeden gut begehbar. Auch der Zwergen-Spielplatz Bidmi ist eine Attraktion. In diesem Zwergendorf wohnen elf zu Zwergen zurückverwandelte Moorschnorze, rund um die Uhr bewacht vom Riesen Blasius Mamertus. Hier gibt es zahlreiche Spiel-, Kletter- und Experimentiermöglichkeiten entsprechend der einzelnen Fähigkeiten der Zwerge zum Nachspielen, während die Erwachsenen ihre Ruhepause und ein Picknick genießen können. Spezielle Fahrerlebnisse für Groß und Klein bieten das „Monster-Trotti“ in 20 Minuten von Käserstatt nach Lischen oder die drei Kilometer lange Fahrt mit dem „Trotti-Bike“ von Mägisalp nach Bidmi, ein Riesenspaß für die ganze Familie.

Auf den Rollern geht es bergauf und bergab mit Schwung.

Beide Fahrerlebnisse können mit einer Wanderung am Hasliberg kombiniert werden. Die Geschichten von Muggenstutz und den Haslizwergen finden auf dem Zwergenweg von Käserstatt nach Lischen ihre Fortsetzung. Er führt auf drei Kilometern durch Hochmoore über die Balisalp und einem Wildbach entlang zum Bannwald. Hier begegnet man den Moorschnorzen- und Zwergenhäuschen, einer Seilbahn für Kinder und einer leicht begehbaren Hängebrücke. Rund zwei Stunden braucht man für den Abstieg von Käserstatt nach Lischen. Auch der Kugelweg bietet Spaß und Spiel für die ganze Familie. Für ihn braucht man rund eine Stunde reine Wanderzeit, man sollte aber eher die doppelte Zeit einplanen, den die Kugelbahnstationen sind besonders hochwertig gestaltet und konstruiert, so dass die Kleinen manche Stationen gleich mehrmals absolvieren wollen.

Der Zwergenweg von der Mägisalp nach Bidmi ist bei Familien besonders beliebt.

Wilde Schluchten und Wasserfälle

Ganz in der Nähe liegt Meiringen, hierhat sich die Aare eine bis zu 200 Meter tiefe Schlucht durch die Kalkfelsen gegraben. Die Schlucht kann dank Treppen und Tunnel mühelos durchwandert werden, eine erfrischende Abkühlung an heißen Sommertagen. Die nostalgische Reichenbachfall-Bahn bringt die Gäste zum Reichenbachfall. Drei Aussichtsterrassen bieten einen atemberaubenden Blick auf den tosenden Wasserfall und das Haslital. Ein besonderes Bergbahn-Erlebnis bietet die Gelmerbahn. Ratternd und rückwärts geht es in zwölf Minuten hinauf zum türkisfarbenen Bergsee. Eine Steigung von 106 Prozent macht sie unbestritten zur steilsten offenen Standseilbahn Europas. Anschließend geht es auf einer Wanderung rund um den wildromantischen Gelmersee.

Auf den Wanderwegen begegnet einem Muggenstutz an zahlreichen Wegkreuzungen.

Familienprogramm Rekalino

Die Reka-Genossenschaft ist führende Anbieter für Familienferien in der Schweiz. Die abwechslungsreiche Familienbetreuung der Reka-Feriendörfer ermöglicht sorgenfreie Elternzeit und abenteuerreiche Kinderferien. Kinder können ihre Unternehmenslust in verschiedenen Themenwelten ausleben, deutsche Familien profitieren besonders von den Preisen in der Zwischensaison, da die Ferienzeiten in der Schweiz größtenteils anders ausfallen. Reka achtet auf nachhaltiges und umweltbewusstes Bauen und Handeln und geht mit ökologischen Ressourcen verantwortungsbewusst um. Die eigenen Feriendörfer werden kontinuierlich optimiert und neue Projekte nach dem neuesten ökologischen Stand der Technik umgesetzt. Als nicht gewinnorientiertes Unternehmen werden Gewinne in den Erhalt und den Ausbau der Angebote und in das Rekalino-Kinderclubprogramm investiert.

Im Reka-Feriendorf Hasliberg gibt es ein einen schönen Grillplatz mit Gemeinschaftshaus.

Die besonderen Vorteile für Drei-Generationen-Reisende bei Reka sind die gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die Lagen inmitten unberührten und gleichzeitig zugänglicher Natur in der gesamten Schweiz, Familien können Schweizer Gemütlichkeit und Traditionen erleben, zahlreiche Spiel- und Freizeitmöglichkeiten wie Schwimmbad mit Kinderplanschbecken vor Ort, Vergünstigungen in vielen Ausflugszielen der jeweiligen Ferienregion, kostenlose Kinderbetreuung, wenn die Erwachsenen ausspannen wollen und das Rekalino genannte Familienprogramm, das zahlreiche Angebote wie Jugendräume, Spielplätze, Sportangebote, Wanderungen oder Radtouren umfasst.

Weitere Informationen gibt es unter:

www.reka.ch/hasliberg

www.myswitzerland.com

www.meiringen-hasliberg.ch

www.grimselwelt.ch

www.haslital.swiss

Kinderbuch-Tipp:

Susanna Schmid-Germann

Muggestutz, Abenteuer auf dem Zwergenweg (Band 1)

Ein außergewöhnlicher Winter (Band 2)

Das Haus im Bannwald (Band 3)

Die geheimnisvolle Begegnung (Band 4)

Die Erlösung der Vergessenen (Band 5)

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Jörg Berghoff

Autor Kurzvorstellung:

Jörg Berghoff führt als freier Autor und Journalist seit 1998 ein Pressebüro für Tourismus, Kultur und Sport. Als Reisejournalist spezialisiert auf Irland, Großbritannien, Europa und Australien. Studium der Kunstgeschichte und Ethnologie, Winzermeister und Buchhändler.

Hinweis: Dieser Beitrag wird regelmäßig von Mitgliedern der Reise-Stories Redaktion wie Heiner Sieger, Gerhard Fuhrmann und Jupp Suttner auf Richtigkeit und Vollständigkeit geprüft. Falls Sie Anmerkungen zu diesem Beitrag haben, kontaktieren Sie bitte direkt hier die Redaktion.

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