Kraft tanken in Franken: Indian Summer in Bayreuth erleben

Das Markgräfliche Opernhaus gehört seit 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Foto: Bayrische Schlösserverwaltung

Der Kultursommer geht, der goldene Herbst steht in BAYREUTH bevor. Ab September verfärben sich die Blätter in sämtlichen Parkanlagen von Eremitage und Hofgarten bis hin zum Botanischen Garten in ein warmes Rot-Gold und verpassen der Stadt ein besonderes Flair. In den Naherholungsgebieten Fränkische Schweiz und Fichtelgebirge starten Sportbegeisterte zu den letzten Wander-, Kletter- und Radtouren der Saison. Und wenn die Sonne untergeht, wärmen sich Körper und Muskeln in der Lohengrin-Therme sprudelnd wieder auf. Nachdem Bayreuth mitten in der Genussregion Oberfranken liegt, kommen zur Abrundung eines erholsamen Tages auch gutes Essen und Trinken nicht zu kurz. Gute Gründe für einen Kurztrip zum Krafttanken in Franken!

Text: Wilde & Partner
Redigiert von Gerhard Fuhrmann

Bayreuth, der Regierungssitz Oberfrankens, ist seit dem 18. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum der Weltkultur. Die Markgräfin Wilhelmine brachte den Glamour in die Provinz, von dem sich später auch Richard Wagner angezogen fühlte. Außerhalb des üblichen Trubels während der „Wagner-Festspiele“ im Sommer ist die Stimmung, sobald der goldene Herbst in Bayreuth einkehrt, eine ganz besondere, um sich Zeit zu nehmen für die diversen Sehenswürdigkeiten der fränkischen Barock- und Künstlerstadt.

Das Markgräfliche Opernhaus gehört seit 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Foto: Bayrische Schlösserverwaltung

Zahlreiche imposante Bauwerke und Parkanlagen der einflussreichen und inspirierenden Markgräfin Wilhelmine prägen bis heute das attraktive Stadtbild: allen voran ein barockes Kleinod, das Markgräfliche Opernhaus, das seit 2012 UNESCO-Weltkulturerbe ist und nach langer Renovierung seit 2018 als Publikumsmagnet zählt (www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/bay_oper.htm).

Zum Entspannen im Herbst lädt der Hofgarten ein. Foto: Bayreuth Marketing Tourismus

Aber auch das Neue Schloss samt Hofgarten oder die Eremitage sind sehenswerte Schlossensembles mit weitläufigen, typisch barocken Parkanlagen, die vor allem zur Zeit des Indian Summers einen ganz eigenen Charme versprühen. Gleiches gilt für das Schloss Fantaisie, ein architektonisches Meisterwerk und bezeichnenderweise heute Sitz des ersten deutschen Gartenkunstmuseums (www.bayreuth-wilhelmine.de/deutsch/fantaisie/index.htm). Eine ebenso farbenfrohe Abwechslung zur prachtvollen Kulturhistorie Wilhelmines erfahren die Besucher bei einer „botanischen Weltreise“ durch den ökologisch-botanischen Garten der Universität Bayreuth.

Fränkische Schweiz und Fichtelgebirge
Wer von Bayreuth aus die Weite der Natur sucht, kommt in der Fränkischen Schweiz und dem Fichtelgebirge voll auf seine Kosten. Ein umfassendes Wanderwegenetz führt zu Fuß oder teils auch per Fahrrad durch die charakteristische Berg- und Hügellandschaft mit markanten Felsformationen und Höhlen, die vor allem auch für Kletterer attraktiv sind. Familien bietet die hohe Dichte an Burgen und Ruinen abenteuerliche Ausflugsziele. Auch die Markgrafen hatten diese Region für sich entdeckt und so trifft man auch hier, in der Natur, wieder auf die Kultur, geschaffen von Markgräfin Wilhelmine.

Nahe der mittelalterlichen Burg Zwernitz in der Fränkischen Schweiz liegt der Lustgarten „Sanspareil“.

In Nachbarschaft zur mittelalterlichen Burg Zwernitz in der Fränkischen Schweiz entstand eine seinerzeit völlig neue Gartengattung inmitten bizarrer Felsformationen. Der Lustgarten „Sanspareil“ war so einzigartig, dass der Ausruf eines Gastes „C’est sans pareil!“ („Das ist ohnegleichen!“) auch gleich namensgebend war (www.schloesser.bayern.de/deutsch/schloss/objekte/bay_zwer.htm).

Warmes Wasser und kühles Bier
Wieder zurück in Bayreuth lässt sich der Ausflug in die Berge erholsam in der Lohengrin Therme abschließen. Auch an einem nicht so goldenen, sonnigen Tag ist ein Besuch der Thermenwelt, der Saunalandschaft und des Spa-Bereichs das passende Entspannungsprogramm.

In der Lohengrin Therme genießt man 36-Grad-warmes Thermalwasser.

Das 36-Grad-warme Thermalwasser verströmt eine medizinisch nachgewiesene positive Wirkung und bietet somit auch gute Voraussetzungen für Gesundheitsanwendungen (www.lohengrin-therme.de/).

Zur Abrundung eines gelungenen Tages fehlen nur noch gutes Essen und Trinken. Und hier hat Oberfranken etliches zu bieten. Ob Gebäck, Wurst oder Bier: Zahlreiche lokale Hersteller bieten ihre Spezialitäten nach eigenen Rezepturen an: es lohnt sich, alle durchzuprobieren! Auch, dass die Region den Weltrekord an Brauereien hält, kommt nicht von ungefähr. In Maisel’s Bier-Erlebnis-Welt, dem umfangreichsten Biermuseum weltweit, kann man sich in Theorie und Praxis davon überzeugen (www.biererlebniswelt.de/)

Zur Maisel’s Bier-Erlebnis-Welt gehört das weltweit umfangreichste Biermuseum.

Die Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH (BMTG) betreibt im Auftrag der Stadt Bayreuth ganzheitliches Stadtmarketing, regional, national und international. Bayreuth, der Regierungssitz von Oberfranken/Bayern, genießt durch die jährlich im Sommer stattfindenden Richard-Wagner-Festspiele Weltruhm. Es ist ein Ort, an dem Kultur- und Musikinteressierte ganzjährig zusammenfinden. Zahlreiche imposante Bauwerke der Markgräfin Wilhelmine, die hier von 1731 bis 1758 lebte, prägen bis heute das attraktive Stadtbild: das Markgräfliche Opernhaus, das Neue Schloss, der Hofgarten und die Eremitage. Seit 2012 ist das Markgräfliche Opernhaus UNESCO-Weltkulturerbe und nach langer Renovierung seit 2018 ein Publikumsmagnet. Hinzu kommen an die 60 Markgrafenkirchen in und um Bayreuth, die dem protestantischen Barock zuzurechnen sind, jede für sich ein kunsthistorisches Meisterwerk. Bayreuth liegt zudem mitten in der Genussregion Oberfranken, die den Weltrekord an Brauereien hält.

Weitere Infos:
www.bayreuth-tourismus.de
www.oberfranken.de
www.wilde.de
www.bayern.by

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