Hey, du Fröhliche! Insidertipps für Adventsgenuss in Bayerns Städten

Die festlich geschmückten Städte in Bayern sind beliebter Treffpunkt im Advent Foto: erlebe.bayern / Gert Krautbauer

Endlich ist es wieder so weit: Nach der langen Corona-Auszeit ist die Vorfreude auf CHRISTKINDLMÄRKTE groß. Besucher können wieder Punsch trinken und in Kunsthandwerk stöbern. Unter www.erlebe.bayern/adventszeit finden sich Insidertipps für eine schöne und besinnliche Adventszeit in Bayerns Städten.

Text: Uschi Liebl PR
Redigiert von Gerhard Fuhrmann

Der Duft von Glühwein und Feuerzangenbowle wabert durch die Luft, dazu schmecken feinste Lebkuchen. Wie genießen Schlemmer, Musikfreunde und Kulturliebhaber die “stade Zeit” in Bayerns Städten? Denn natürlich gibt es nicht nur Christkindlmärkte, Adventssingen und festlich geschmückte Christbäume – sondern auch kulinarische Schmankerl, kulturelle Ausflüge in andere Zeiten und jede Menge Stadtführungen, die keine Wünsche offenlassen.

Romantischer Weihnachtsmarkt im Schloss und Mittelalterliches
In Regensburg lädt Fürstin Gloria von Thurn und Taxis seit vielen Jahren in der Adventszeit in den Innenhof des Schlosses St. Emmeram, wo ein „Romantischer Weihnachtsmarkt“ in ganz besonderem Ambiente stattfindet und viele Fans hat. In der Altstadt gibt es weitere vier Christkindlmärkte sowie Adventsschiffe auf der Donau. Der Lucrezia-Markt, der Weihnachtsmarkt der Handwerker, öffnet täglich seine Pforten auf dem Kohlenmarkt und dem Haidplatz. Und wer von Markt zu Markt durch die von prachtvollen Patrizierhäusern gesäumten Gassen schlendert, erblickt vielleicht das eine oder andere Kunstwerk von Andre Maier. Zu übersehen sind seine farbenfrohen Werke kaum, denn Maier ist Mural-Artist. Er bemalt also Wände, meterhoch und ganz legal. Der gebürtige Weißrusse, der aus der Heimatstadt von Marc Chagall stammt, möchte seine Wahlheimat noch ein bisschen schöner machen. Er hat die „Bar Palletti“ und den Eingangsbereich des Kultur- und Kreativzentrums „Das Degginger“ künstlerisch gestaltet. Im Innenhof des Hotels „Münchner Hof“ hat er auf fünf Stockwerken das Bildnis einer Frau gemalt, mit Schoßhund und mittelalterlicher Rüstung.
Infos: erlebe.bayern/insider/andre-maier-streetartist.

Ebenfalls für Kunstfreunde spannend: Der Hundertwasserturm der Brauerei Kuchlbauer in Abendsberg ist spektakulär beleuchtet, am Kunsthaus der Brauerei gibt es ebenfalls einen Christkindlmarkt. In den Ort zu fahren lohnt sich ganz besonders an den vorweihnachtlichen Donnerstagen: Nicht nur ist die Innenstadt märchenhaft geschmückt und stimmt der Niklasmarkt im Schlossgarten auf die Weihnachtszeit ein. Jeden Donnerstag erinnert die „Niklasspende“ an Graf Niklas, den tapferen Ritter von Abensberg, und die Armenspende: Während die Kinder Lebkuchen bekommen, gibt es ein buntes und musikalisches Begleitprogramm. Mittelalterlich wird es beim Weihnachtsmarkt an den vier Adventswochenenden auf dem Schloss Guteneck bei Nabburg.

Kartoffeln in München, Kunsthandwerk in Bad Tölz
In München gibt es nicht nur auf den verschiedenen Weihnachtsmärkten in der Innenstadt Gutes für den Magen – sondern auch am Viktualienmarkt. Die Bayern-Botschafter Theo Lindinger und Dominik Klier führen dort den Kartoffelstand „Caspar Plautz“, an dem sie nicht nur die verschiedensten Kartoffelsorten (überwiegend von bayerischen Bauern) verkaufen, sondern auch ausgefallene Mahlzeiten in ihrem Bistro anbieten – überwiegend vegetarisch oder vegan. Der Renner unter den Angeboten: Hummus mit Tahina-Sesamsoße und einem arabischen Pesto mit Nelken und Koriander, dazu Shakshuka, eine scharfe Tomatensoße, und dazu eine heiße, schmackhafte Kartoffel. Nicht weit entfernt, vor der Kirche St. Peter, findet im Advent der Kripperlmarkt statt: Dort bieten Kunsthandwerker alles an, was man daheim für eine stimmungsvolle Krippe brauchen kann. München geht dieses Jahr in der Verlängerung: Der Christkindlmarkt in der Münchner Innenstadt dauert sogar zwei Wochen länger bis zum 9. Januar 2022.

Ebenfalls einen Besuch wert ist die berühmte Marktstraße in Bad Tölz mit ihren historischen Fassaden. Auch hier gibt es viel Kunsthandwerk, handgezogene Kerzen und sogar Musikinstrumente. Aber vor allem: zur Perfektion geröstete Maroni. Knapp zwei Stunden weiter östlich galt die „Berchtesgadener War“ früher als Exportschlager. Die Grobschnitzerei war ursprünglich als Kinderspielzeug gedacht und wird heute als Souvenir und Christbaumschmuck angeboten.

Bayerns Adventmärkte sind der ideale Ort, um kunstvolle Weihnachtsgeschenke zu erstehen. Foto: erlebe.bayern / Gert Krautbauer

Renaissance, Hafenweihnacht und Sterneküche
In Allgäu/Bayerisch-Schwaben begeistert ein Sterne-Koch auch auf dem Weihnachtsmarkt: Jockl Kaiser betreibt in Nördlingen einen eigenen Stand. Den Rest des Jahres begeistert der Bayern-Botschafter in seinem „Meyers Keller“ mit Wirtshausklassikern wie Krautwickel oder Blutwurstgröstl. Sein Culatello-Riserva-Schinken begeistert Feinschmecker in ganz Europa. Wer als Gast bleibt, hört andächtiges Gemurmel, sieht kunstvoll angerichtete Speisen, schmeckt feinste Aromen. Das ist Wirtshausküche auf Sterne-Niveau.
Infos: erlebe.bayern/insider/jockl-kaiser-meyers-keller/

Besucher dürfen sich auf musikalische Hochgenüsse während der Adventszeit freuen. Foto: erlebe.bayern / Peter von Felbert

Genuss versprechen auch die Christkindlmärkte in Kempten und Immenstadt: Vor der Basilika St. Lorenz auf dem Hildegardplatz in Kempten findet der Adventsmarkt der Kunsthandwerker am letzten Adventswochenende statt – der beste Ort, um ein ausgefallenes Weihnachtsgeschenk zu erstehen. Am ersten Samstag im Advent bleiben die Geschäfte bis 23 Uhr geöffnet – eine gute Gelegenheit für alle, die das Geschenke-Shoppen schon früh erledigt haben wollen. In Immenstadt gibt es festlich geschmückte Buden am Marienplatz, Klosterplatz und am Stadtschloss – auch hier sind kulinarische Klassiker geboten, etwa Kässpätzle und Brätknödelsuppe.
Der Augsburger Christkindlesmarkt gehört zu den ältesten in ganz Deutschland und wohl auch eine der schönsten Renaissance-Kulissen mit Rathaus und Perlachturm.

Das Christkindl und die Herbergssuche auf Fränkisch
Neben dem weltberühmten Christkindlesmarkt in Nürnberg gibt es noch vieles in der Frankenmetropole zu entdecken. Zum Beispiel Bayern-Botschafter Boris Braun, der das Bieramt am Tiergärtnertorplatz leitet. Er bietet ausschließlich fränkische Biere an – 18 bis 20 Sorten feste Sorten hat er und einige wechselnde. Und zur Adventszeit natürlich auch Glühwein.
Infos: erlebe.bayern/insider/boris-braun-bieramt-nuernberg

Die festlich geschmückten Städte in Bayern sind beliebter Treffpunkt im Advent. Foto: erlebe.bayern / Gert Krautbauer

Am ersten Dezember-Wochenende ist Zeit für den Weihnachtsmarkt im bekannten Weinort Iphofen. Auf dem festlich geschmückten Marktplatz, im Rathauskeller und in der Vinothek gibt es nicht nur Kunsthandwerk und festlichen Schmuck, sondern vor allem jede Menge Kulinarisches zu entdecken.
Die mittelalterliche Altstadt von Dinkelsbühl mit ihren verwinkelten Gassen und zahlreichen Türmen gilt als eine der schönsten in Deutschland. Unter dem Motto „Ihr Kinderlein kommet“ sind Besucher im Advent in den romantischen Innenhof des Heiliggeistspitals eingeladen.
In Bamberg gibt es seit mehr als 400 Jahren die Tradition des Krippenaufstellens. „Die Herbergssuche zu Bamberg“, eine theatralische Stadtführung, wird vom 19. November bis 9. Januar in den Gassen der Stadt aufgeführt.

Was hat es mit dem “Arschpfeiferl” am Weihnachtsbaum auf sich? Was sieht man im Weihnachtsmuseum? Und für Advents-Allergiker gibt es 88 Kultur-, Event- und Erlebnistipps in zwölf Städten.

Weitere Infos:
erlebe.bayern/advent-tipps-staedte
www.tourismus.bayern
www.liebl-pr.de
www.oberbayern.de
www.erlebe.bayern

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