Ding – Dang – Dong | VIER KINDER VON DREI FRAUEN – DOCH KEINE NACHT ZUM HELDENZEUGEN

FC Bayern – Celtic Glasgow

18. 10. 2017

3 : 0  (2 : 0)

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Der Schotte Leigh Griffiths besaß im Alter von 22 Jahren vier Kinder von drei verschiedenen Frauen. Andere Kerle benötigen meist etwa doppelt so viel Zeit, um eine Quote dieser Art zu erzielen.

Münchens Frauenwelt war also durchaus gespannt auf diesen Kelten, der auf der Insel auch noch auf einem anderen Gebiet als Künstler gilt: im Metier des Freistoßschießens. Erst kürzlich erzielte er damit zwei Treffer für sein Nationalteam gegen das verhasste England.

Doch in der Mittwoch-Champions-Nacht gegen den FC Bayern auf dem schönen Rasen der Allianz Arena ging Leigh Griffiths leer aus. Wie ganz Celtic. Das Glasgow-Team besaß nicht den Hauch einer wirklichen Chance, gegen den FCB wenigstens ein Remis zu erzielen.

10:3 etwa lautete die Quote der hochgradigen Einschuss- oder Kopfballgelegenheiten zugunsten des Deutschen gegen den Schottischen Meister. Der Endstand lautete schließlich 3:0 – was sich vielleicht nach Langeweile anhört. Und viele Besucher verließen trotz des hohen Ticketpreises tatsächlich bereits 15 Minuten vor Schluss ihre Sitzschale, um dem üblichen mehrstündigen Verkehrs-Chaos rund um das Stadion zu entgehen.

Dadurch versäumten sie zwar kein Tor (17. Minute Müller, 29. Kimmich, 51. Hummels), jedoch ausgesprochen muntere Strafraumszenen bis in der letzten Sekunde hin. Es handelte sich nämlich um ein Match jener Art, bei dem zwar eine Mannschaft haushoch überlegen agiert, es aber trotzdem höchstes Vergnügen bereitet, dem Treiben zuzusehen. Genau genommen: Spaß daran empfindet, die respektablen Fortschritte zu beobachten, welche die Bayern-Mannschaft offenbart, seit Jupp Heynckes sie trainiert. Und das ist noch gar nicht lange.

So gesehen könnte es durchaus sein, dass die Münchner nach der ancelottischen Planlos-Taumelei durch die Saison unter dem neuen Trainergespann sich 2017/18 doch noch zu manchen Heldentaten aufschwingen. Zum euphorischen HeldenZEUGEN freilich war dieses Spiel nicht intensiv genug. Weder für die Sieger noch für die Verlierer. Niemand vermochte dies bei Schlusspfiff besser einzuschätzen als Leigh Griffiths.

Jupp Suttner

DING (super):  Dass für den FCB das Erreichen des 1/8-Finales jetzt greifbar nahe ist.

DANG (auch nicht schlecht): Dass Kingsley Coman immer selbstbewusster und damit besser wird.

DOOOOOONG (beruhigend):  Dass Robben in der Nähe des eigenen Strafraums eine Grätsche hinlegte, um die ihn jeder Abwehrspieler der Welt beneidet haben dürfte – und er somit nach dem Ende seiner Sturmkarriere beim FCB immerhin noch einen Vertrag als Abwehrspieler erfüllen kann.

FUSSBALL IST DING, DANG, DONG.
ES GIBT NICHT NUR DING.

(Kick-Philosophie des einstigen FC Bayern-Trainers Giovanni Trapattoni)

Die aktuelle
FC Bayern-Kolumne
von Jupp Suttner

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