DER BRENNINGER | EIN KRIMI AM BRAUNECK

DER BRENNINGER | BORIS BECKERS TENNIS-SOCKEN WERDEN VERSTEIGERT

Nach dem Hütten-Ratsch hüpften alle der Clique wieder in ihre Ski. Und düsten die Hänge hinab ins Tal. Das heißt: Alle düsten – der Brenninger jedoch döste. Und erreichte unten nicht mehr die Gondel, mit der die Speed-Flitzer der Gruppe bereits wieder nach oben schaukelten.

Also fuhr Brenninger fremd.

Und es fühlte sich ganz nett für ihn an. Denn sie waren lediglich zu dritt, die da mit der Kabinenbahn das Brauneck beim oberbayerischen Lenggries hinauf glitten. Ein Gleitschirm-Flieger um die 30, eine Snowboarderin um die 40 und der Brenninger mit seinen fast 50.

Wer den Brenninger nicht kennt: Der ist  47 Jahre jung, 1,77 m groß, bisweilen bis zu 80 kg schwer und ein typischer Freizeitsportler. Er ist auch oftmals auf Reisen. Was er unterwegs und zu Hause erlebt, lesen Sie jeden Dienstag auf Reise-Stories.de – niedergeschrieben von Jupp Suttner. Wobei schon allein am Alter ersichtlich ist, dass der Autor NICHT der Brenninger ist. Wer genau hinter B. steckt – wer weiß das schon…

„Drei Generationen – drei Sportarten“, gab er von sich.

„Der Berg bietet halt viele Möglichkeiten!“, sagte die Snowboarderin, ohne von ihrem Buch auf zu blicken.

„Sogar die des Lesens!“, entschlüpfte es Brenninger. Denn die Dame hatte einen Krimi mit in die Kabinenbahn gebracht.

Sie fuhr, wie sie verriet, den ganzen Tag immer mit dieser Lenggrieser Gondel den Berg hinauf und verschlang den Detektiv-Roman. Und dachte bei jeder Abfahrt vermutlich daran, wer wohl der Mörder sein könnte.

Dass sie nicht durch die Fenster der Bergbahn auf die betörend schöne Sonnen- Schnee-Landschaft blickte, sondern lieber in die Abgründe des Verbrechens – ja mei. Es handelte sich um eine Einheimische, wie sie Weiteres von sich preisgab (auch dieses Mal wieder, ohne von den Seiten auf zu blicken) – und da hätte sie dieses Panorama jeden Tag.

Der Gleitschirm-Youngster seufzte. Extra der Berge wegen war er vor einigen Jahren aus Nordrhein-Westfalen nach München gezogen. Um dann sooooo etwas zu hören! Es war zu spüren, wie ihn die Landschafts-Gleichgültigkeit der Ortsansässigen schmerzte. Vielleicht sogar Wut in ihm aus löste.

Aber um die Ecke brachte er die Snowboarderin erfreulicherweise trotzdem nicht.

„Diesen Krimi“, dachte sich der Brenninger, „den hätte dann ICH geschrieben.“

Jupp Suttner

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