Abgefahren: Auf der A1 alleine unterwegs

St. Margarethen mit Skigebiet Aineck. Rechts die A1-Piste.

ABGEFAHREN! Die Ski-Reporter von Reise-Stories.de unterwegs im Schnee. Jede Woche wieder! Um aktuell zu schildern, wie es auf den Pisten von …. gerade aussieht. Dieses Mal: So war es in der Ferienregion Salzburger Lungau vom 4. bis 6. Dezember 2016.

Foto oben: St. Margarethen mit Skigebiet Aineck. Rechts die A1-Piste.
Text: Gerhard Fuhrmann

Ski & Kultur im Lungau – unter diesem Motto stand die Presse-Einladung des SalzburgerLand Tourismus für Anfang Dezember. Ski heißt Brettl-Vergnügen am Katschberg-Aineck und Kultur das 200jährige Jubiläum von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ – jenem weltberühmten Weihnachtslied, das in Mariapfarr geschrieben wurde. Eine interessante, abwechslungsreiche Themenmischung, dazu noch eine Vielzahl regionaler Side-Events – und meine Premiere auf Ski.

Ob das mit der Premiere im Schnee was wird? Von München bis Salzburg sieht es auf jeden Fall nicht danach aus – dichter Nebel hängt über der Landschaft – und erst hinter der Mozartstadt kommt die Sonne zum Vorschein. Auch hier keine Winterstimmung – eher vorgezogener Frühling. Je näher ich meinem Ziel – Mariapfarr – komme, umso größer wird mein Zweifel, dass die Ski zum Einsatz kommen. Die Pisten von Zauchensee und Flachau nahe der Autobahn nur schmale, weiße Bänder – mit satten Grün ringsum. Auch auf den Bergen kaum Schnee zu sehen. Der Eindruck bleibt bis nach dem Tauerntunnel (Maut 5,50 €) und nach der Abfahrt bei St. Michael Richtung Mariapfarr sind die Abfahrten von Gross- und Speiereck sowie Katschberg ebenfalls nur weiße Schneisen, die teilweise nicht mal bis ins Tal führen. Vor dort geht es über enge Straßen zum „Hotel Häuserl im Wald“ oberhalb von Mariapfarr (www.haeuserlimwald.com).

Das Hotel “Häuserl im Wald” oberhalb von Mariapfarr.

Was für eine Location: Links und rechts nur Bäume, dahinter Wiesen bis zum Horizont und nach vorne grenzenlose Aussicht. Hotelchefin Barbara Miedl empfängt mit selbstgebackenen Plätzchen und heißer Schokolade. „Leider ist Michaela Obernosterer (SalzburgerLand Tourismus) und die anderen Presse-Kollegen noch nicht da. Auch Madeleine Prinz und Kerstin Hartsleben (Ferienregion Salzburger Lungau) fehlen noch“ sagt Barbara Miedl und empfiehlt mir einen Spaziergang oder meinen sonnigen Zimmerbalkon. Von dem beste Sicht zum Murtal und den Gipfeln von Gross- und Speiereck, Fanningberg und Katschberg. Nach etwa einer Stunde ist die Gruppe komplett und der Bus steht bereit. Unser erstes Ziel: Der Katschberger Adventweg.

Der Katschberger Adventweg ist zwei Kilometer langer Rundweg. Foto: TVB Katschberg-Rennweg

Nach etwa 30 Autominuten ist die Passhöhe erreicht, wo bei frostigen Nachttemperaturen bereits die Pferdekutschen warten. In dicke Decken verpackt genieße ich die Fahrt vorbei an zahlreichen Laternen und Holzfiguren („wie schön wäre das mit Schnee“) bis zur Pritzhütte (www.pritzhuette.com). Die Fahrt kostet ab 22 € für Erwachsene, Kinder zahlen ab 11 € (www.pferdezentrum-katschberg.at). Wer Geld sparen und die Nachtluft genießen möchte, läuft etwa 45 Minuten von der Katschberghöhe bis zur Hütte. Von dort kurzer Fußmarsch zum Beginn des Katschberger Adventweg auf 1.750 Meter Höhe (www.katschberger-adventweg.at). Der Weg ist noch am 18., 23. und 25. Dezember von 15 Uhr bis 22 Uhr geöffnet.

Am Anfang des zwei Kilometer langen Rundweg bekomme ich im Hatz-Stadl eine kostenlose Laterne und einen Trinkbecher für sieben Euro, der bei den folgenden sieben Hütten immer kostenlos mit alkoholfreien Punsch gefüllt wird. In den einzelnen Stadln wird Kindergesang, Erzählungen, Geschenke, Stub´n-Musik, Bläsergruppen und auch eine kleine Brotzeit geboten. Die fällt aus, denn es gibt später noch einen kulinarischen Abschluss.

Mit den Pferdewagen geht es zurück zum Bus, der nach etwa 20 Minuten beim Romantik Hotel Wastlwirt (www.wastlwirt.at) in St. Michael hält. In der Rauchkuchl, einer Erlebnisküche, servieren die Hoteliers Rudi und Sebastian Baier im „kleinsten Restaurant Österreichs“ regionale und internationale Gerichte. Das gehört zur Via Culinaria (www.salzburgerland.com/de/kulinarik/index.html). Danach lädt Rudi Baier noch zur Weinprobe in den historischen Gewölbekeller. Vorausschauend haben Madeleine Pritz und Kerstin Hartsleben den Bus auf 22.30 Uhr bestellt, damit der Start am nächsten Tag zum Skifahren am Aineck pünktlich eingehalten wird.

Rauchkuchl im Romantik Hotel Wastlwirt

Noch liegt Nebel über dem Tal, aber vom Balkon sind die Gipfel im Sonnenlicht zu sehen. Beim Sportshop Firn Sepp in St. Margarethen (www.firnsepp.com) wartet schon Martin Sagmeister, Chef der Schischule Mauterndorf und zugleich Obmann der Ferienregion Salzburg Lungau (www.smarty.at). Schnell sind bei kompetenter Beratung die Ski angepasst (ab 18 Euro/Tag) und dann nur ein paar Meter zur DSB Aineck-Talstation. Dort eine Überraschung: Als Einstieg ein Doppelsessel-Lift (!). Die Sitzfläche von Rauhreif bedeckt und 1.750 Meter am Seil vor mir. Bin froh, dass kein Wind geht und die Temperaturen einigermaßen erträglich sind. Unter der Trasse laufen die Schneekanonen und -lanzen links und rechts auf Hochtouren und bilden bizarre Hügel wie Zuckerhüte. Auf der steilen, engen Piste ist aber kein Mensch zu sehen.

Nach dem Ausstieg direkt mit Martin Sagmeister in die Gondel des Silverjet 2. Auf meine Frage, „warum als Einstieg zum Skigebiet ein alter 2er-Sessellift dient“ antwortet Martin: „Der verstorbene Kärntner Landeshauptmann Josef Haider hat die Katschberg Skiregion finanziell gefördert. Mit dem Geld wurden die Katschberg-Bahnen auf Kärntner Gebiet flächendeckend ausgebaut und die übernahmen die Aineck-Bahnen auf Salzburger Gebiet. Priorität der Geldgeber hatte die Anbindung zum Aineck und deshalb wurden die Liftanlagen von oben (Zugang zum Katschberger Skigebiet) nach unten (Lungau) erneuert. Leider war dann für den Ersatz des 2er-Sessel kein Geld mehr vorhanden.“

Baumfreie Pisten auf dem Aineck.

Nach dem Ausstieg des Silverjet 2 die ersten Schwünge auf der Almenabfahrt (25, rot). Der Kunstschnee bestens präpariert und auf der Piste nichts los. Das verleitet zu raumgreifenden Carven von links nach rechts – die Strecke ist nicht allzu steil und gut einsehbar. Die etwa 1.500 Meter zur Gipfelbahn waren relativ schnell vorbei. „Die geht zum Aineck-Gipfel auf 2.220 Meter – dem höchsten Punkt der Topschiregion Katschberg“ sagt Martin und erklärt, „dass wir Ende Oktober schon über 40 Zentimeter Neuschnee hatten, der leider durch den Föhn komplett weggeputzt wurde“. Trotzdem ist davon auf dem Gipfel und der umliegenden Bergwelt noch einiges zu sehen. Die erklärt Martin: „Dort im Süden sind die Karawanken und wenn wir Richtung Tal fahren, ist der Dachstein zu erkennen. Übrigens sind es nur 100 Meter zur Kärntner Landesgrenze.“

Auf dem Aineckgipfel auf 2.220 Meter. Foto: Fuhrmann

Leider ist eine Abfahrt in das grenznahe Skigebiet nicht möglich, denn die Aineckbahn, die von der Katschberghöhe heraufführt, ist noch nicht in Betrieb. „Wir könnten entweder über die Aineck-Abfahrt (21, rot) oder über die schwarze Diretissima (11a) – die Kärntner Streif – fahren, aber dann müssten wir mit dem Taxi wieder nach St. Margarethen zurück“ erklärt Martin den Umweg. Genug Berge gesehen – die anderen Pisten warten. Auf der Karabfahrt (28, rot) ebenfalls kaum Leute und deshalb halten Martin und ich bei der 3.200 Meter langen Abfahrt nur bei den schönsten Aussichtsplätzen – beispielsweise auf das breite, sonnenbeschienene Murtal.

Blick auf das Skigebiet am Katschberg.

Hatte selten solch einen Pistenspaß – keine Leute, die herumstehen, querfahren oder im Geschwindigkeitsrausch vorbei rasen. Dazu keine Eisplatten, tückische Steine oder unübersichtliche Strecken-Beschilderung. Kann mal eng schwingen oder den Hang komplett in der Breite ausnutzen. Diese Bedingungen nutzt Martin, um mir mehrmals Tipps für meine Fahrweise zu geben. Spaß und dabei Lernen – was Besseres gibt es nicht zum Saisoneinstieg. „Wir haben bis zum Mittagessen noch genügend Zeit, um auf der schönsten und längsten Abfahrt vom Aineck bis hinunter ins Tal zu fahren“ meint Martin in der Gondel der Gipfelbahn.

Droben keine Zeit für das Panorama, sondern gleich über die 1.400 Meter lange Hochfeldabfahrt (27, rot) zum Anfang der A1, die Lungau-Fans als „die schönste Talabfahrt Österreichs“ bezeichnen. Es warten 6.000 Meter Piste. Die als rot gekennzeichnete Strecke beginnt in baumfreier Zone und wechselt dann in bewaldetes Gebiet. Auch diesmal kaum Mitfahrer unterwegs, die mir bei meinen Schwüngen im Wege stehen. Auf der A1 ist alles geboten: Steile Abschnitte, dann wieder Strecken zum „Erholen“, mal flaches Gelände, die Waldschneisen sind gut einzusehen und nicht zu eng angelegt und vor allem: KEIN Ziehweg. Schneller als erwartet ist das Tal erreicht und steigen gleich in den 2er-Sessel. „Wir können den kurzen Weg zum Schlögelberger Gasthof nehmen, wo wir uns zum Mittagessen treffen, oder fahren nochmals bis zum Aineck-Gipfel und dann über eine längere Strecke zum Treffpunkt“ schlägt Martin vor. Bin für die lange Variante.

Terrasse des Alpengasthof Schlögelberger. Foto: Fuhrmann

Das heißt: Mit Silverjet 2 und anschließender Almenabfahrt zur Gipfelbahn und vom Aineck über die Schwaigabfahrt (22, rot) direkt zum Alpengasthof Schlögelbergeralm (www.almdorf-lungau.at). Dort wartet bereits der Rest der Pressegruppe – die waren statt Skifahren bei der Käseschauerei Bauer im Thomatal – und Almchef Hannes Sampl. Bei heißen Getränken Erlebnisaustausch auf der  Sonnenterrasse – mit Blick auf die zahlreichen Alpakas und Hirschen in den nur ein paar Meter entfernten Gehegen. „Leider sind die Steinböcke nicht zu sehen – dann wäre mein Zoo vollständig“ sagt Hannes Sampl, der neben dem Gasthof noch sieben vollausgestattete Holzblockhütten als Ferienwohnungen betreibt. In der gemütlichen Wirtsstube werden Wildspezialitäten und regionale Schmankerln (Kaiserschmarrn 8,50 €) serviert. Zum Abschluss selbstgebrannte Birnen- und Zirben-Brände. Daran kein Interesse – will wieder auf die Piste. Leider ist Ski-Guide Martin Sagmeister nicht mehr dabei („es gibt nur noch wenige Pisten, die wir nicht schon gefahren sind“).

Blick vom Alpengasthof Schlögelberger auf das Murtal. Foto: Fuhrmann

Direkt von der Schlögelbergeralm nur ein kurzes Stück zur Talstation. Dort bereits schon Schatten – aber auf dem Aineck noch Sonne zu sehen. Mit den bekannten Aufstiegshilfen erreiche ich den Gipfel und suche auf der Karte meine Rest-Routen. Es fehlt noch der Kar-Steilhang, die einzige offene schwarze Piste, und als Abschluss nochmal die A1 ins Tal. Dort wartet um 16.30 Uhr Madeleine Pritz beim Firn Sepp auf mich. Wie schon am Vormittag sind kaum Leute unterwegs und deshalb volle Fahrt auf der roten Karabfahrt (28) bis zum Steilhang (28a). Dann ist kontrolliertes, enges Schwingen auf 1.300 Meter Länge angesagt. Bei genügend Platz ist auch solch eine schwierige Piste gut zu fahren. Die endet am Einstieg zur Gipfelbahn. „Ein zweites Mal könnte zeitlich noch ausgehen“ und genieße nochmals die gleiche Abfahrts-Variante. Danach schnell rein in die Gipfelbahn, denn die fährt nur noch zehn Minuten.

Das Pistenangebot in der Topschiregion Katschberg ist sehr abwechslungsreich. Foto: Katschbergbahnen

Um 16 Uhr stehe ich auf dem Aineck und genieße kurz den Sonnenuntergang hinter den Bergen. Vor mir jetzt sechs Kilometer schattige Piste und die Kälte ist jetzt schon zu spüren. „Nicht oft stehenbleiben“ ist mein Vorsatz und schaffe es, diese Monster-Piste in einem Stück durch zu carven. Unten brennen die Schenkel – aber die Leistung verdrängt die Schmerzen und die Tatsache, dass einer meiner besten Skitage hinter mir liegt.

Sonnenuntergang am Aineck: Foto: Fuhrmann

Aineck ist für mich ein absoluter Geheimtipp, obwohl ich nur einen kleinen Teil der alpinen Möglichkeiten ausnutzen konnte. Denn die Pisten von Katschberg, Gross- und Speiereck sowie Fanningberg waren leider noch nicht geöffnet (2-Tages-Karte SkiLungau 84 €/Erwachsene, Kinder ab 42 €). Wer noch zusätzlich in Obertauern lifteln möchte, zahlt für den Lungo für zwei Tage 89 €/Erwachsene und Kinder ab 44,50 €.

Nach der Skirückgabe schlägt Madeleine Pritz einen Stopp bei der Käseschauerei Bauer im Thomatal zum Einkaufen vor (waren die Nichtskifahrer am Vormittag). Bin dabei – und nach zehn Autominuten sind wir am Ziel (www.kaeseschauerei.at). Im Angebot verschiedene Kuhmilch-, Berg-, Hart- und Frischkäse-Sorten. Die Wahl fällt auf Berg- und Hartkäse. Dann zurück zum Hotel Häuserl am Wald, wo Sauna und danach ein 5-Gang-Menü folgen. Das hervorragende Essen ist ein gelungener Abschluss, und Michaela Obernosterer kündigt mit „morgen startet der Bus um 9.30 Uhr zum Pfarr- und Wallfahrtsmuseum / Stille Nacht Museum in Mariapfarr“ schon den nächsten Höhepunkt an.

Gedenktafel für Joseph Mohr im Pfarrhof Mariapfarr. Foto: Fuhrmann

In der Früh gemütliches und reichhaltiges Frühstück mit Blick auf die sonnenbeschienene Bergwelt („würde gerne wieder Skifahren“) und danach kurze Busfahrt zum Museum. Christa Pritz führt dort auf die Spuren von Joseph Mohr, der 1860 im Pfarrhaus den Text zu dem weltbekannten Weihnachtslied „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ geschrieben hat (www.wallfahrtsmuseum.at). Auch die große Weihnachtskrippe und zahlreiche wertvolle Reliquien locken viele Besucher in das Museum. Das gilt auch für die angrenzende Pfarr- und Wallfahrtskirche, die nach zweijähriger Renovierung wieder geöffnet hat (www.pfarre-mariapfarr.at) und deren Fresken aus dem 12. Jahrhundert noch gut erhalten sind.

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche von Mariapfarr
Altar der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariapfarr. Fotos: Fuhrmann

Nach so viel beeindruckender Kultur haben die Tourismus-Verantwortlichen etwas „Bodenständiges“ für uns vorgesehen – einen Besuch beim Biohof Sauschneider in St. Margarethen (www.biourlaub.at). Dort servieren Liesi und Peter Löcker eine Mittagsjause mit selbstgebackenen Brot aus Tauernroggen und regionale Käse- und Wurstsorten. Danach wartet Arbeit: Wir backen Lebkuchenplätzchen mit Tauernroggen. Liesi Löcker erkärt Zutaten und -bereitung. Dann wird im Team mit Eifer gerollt, ausgestochen, bestreut und verziert. Nach etwa einer Stunde bekommt jeder eine Tüte mit „seinen“ Plätzchen, die allen Beteiligten sehr gut schmecken.

Zurück im Hotel sind Sauna, Relaxen oder gemütliches Zusammensitzen angesagt, bis der letzte Höhepunkt des kulturellen und ländlichen Tages-Programm ansteht: das Konzert mit der bekannten Opernsängerin Angelika Kirchschlager in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariapfarr.

Obwohl solch hochkarätige Konzerte nicht der Alltag sind – das kulturelle, lukullische und sportliche Angebot im UNESCO Biosphärenpark Salzburger Lungau ist nicht nur im Winter eine Reise wert.                                                                 Gerhard Fuhrmann

 

Infos über das Skigebiet: www.katschi.at / www.bergbahnen-lungau.at / www.obertauern.at

Infos über die Regionwww.lungau.at

Infos über das Land: www.salzburgerland.com / www.austria.info

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