8. Lech Classic Festival: ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE

Das 8. Lech Classic Festival steht unter dem Motto "Zwischen Himmel und Erde". Foto: Lech-Zürs-Tourismus/Bernadette Otter.

Das LECH CLASSIC FESTIVAL vom 30. Juli bis 3. August 2019 begeht seine bereits achte Festivalsaison im etablierten Kultursommer der Vorarlberger Urlaubsgemeinde Lech am Arlberg. Unter dem Motto „Zwischen Himmel und Erde“ soll inmitten der mächtigen Lecher Bergkulisse und der intimen Atmosphäre des Veranstaltungsorts Neue Kirche Lech die Musik heuer zum verbindenden Element zwischen dem Gegensatz von Himmel und Erde werden.

Text: Presse Lech Zürs
Redigiert von Gerhard Fuhrmann

2012 von der Musikmanagerin Marlies Wagner ins Leben gerufen, folgt das Lech Classic Festival nicht dem gängigen Konzertschema, sondern bietet „Galakonzerte“ als Abfolge musikalischer Highlights. So kommen auch jene Meisterstücke zur Aufführung, die ansonsten kaum Eingang ins Konzertprogramm finden. Damit erwarten wahre musikalische Schätze die Besucher in der Neuen Kirche Lech, vorgetragen vom eigens fürs Festival gegründeten Orchester und Chor unter der Leitung von Dirigent Tetsuro Ban sowie exzellenten Vokal- und Instrumentalsolisten von internationalem Ruf.

Das 8. Lech Classic Festival in der Neuen Kirche Lech steht unter dem Motto “Zwischen Himmel und Erde”. Foto: Lech-Zürs-Tourismus/Bernadette Otter.

Das große Programm für die kleine Bühne
Die Vielseitigkeit spiegelt sich heuer bereits im Eröffnungskonzert wider. Dem Violinkonzert Nr. 1 in D-Dur op. 6 von Niccolò Paganini folgen Duette und Arien aus „La Bohème“ von Giacomo Puccini sowie abschließend das Klavierkonzert Nr. 1 in Es-Dur von Franz Liszt. An den weiteren Tagen erstreckt sich der konzertante Reigen von Glanzstücken W. A. Mozarts und Joseph Haydns über die Lyrische Tragödie „Norma“ von Vincenzo Bellini bis zur „Messa da Requiem“ von Giuseppe Verdi. Derartige Perlen der Musikgeschichte beschenken die Festivalbesucher mit unvergesslichen Momenten. Voraussetzung dafür, dass auch die großen Kompositionen auf der kleinen Bühne funktionieren, sind vor allem entsprechende Bearbeitungen. Der englische Arrangeur Francis Griffin erstellt jedes Jahr exklusiv die dafür benötigten, reduzierten Orchesterfassungen.

Auf Tuchfühlung mit den Künstlern
Sehr speziell ist auch die Atmosphäre während der Festivaltage in Lech. Als Konzert-Location trägt vor allem die Neue Kirche Lech dazu bei, dass eine besondere Interdependenz zwischen Musikern und Publikum entsteht. „Die Verschmelzung von Bühne und Auditorium zu einer Quasi-Einheit ist bei allen Konzerten zu spüren. Zudem hat man in Lech die Möglichkeiten, mit den Solisten und Orchestermusikern während der Festwoche auch abseits der Konzerte ins Gespräch zu kommen. Diese besondere und intime Atmosphäre verleiht unserem Festival seine eigene Faszination,” erläutert Marlies Wagner einen der Gründe für den anhaltenden Erfolg des Lech Classic Festivals.

Während des Festivals kann man mit den Solisten und Orchestermusikern ins Gespräch kommen. Foto: Lech-Zürs-Tourismus/Daniel Zangerl.

Das Besondere auf einen Blick:
Das eigens zusammengesetzte Gala-Orchester und international renommierte Solisten; sorgfältig ausgesuchte und exklusiv arrangierte Orchesterwerke und die fabelhafte Akustik der Neuen Kirche Lech und die besondere Atmosphäre zwischen Musikern und Publikum.

Dirigent und Solisten:
Tetsuro Ban
– Der japanische Dirigent ist u.a. Generalmusikdirektor am Theater Regensburg und freischaffender Dirigent mit Schwerpunkt Japan;
Maria Duenas – Spanischer Rising Star an der Violine mit Hochbegabten-Stipendium;
Julia Novikova – Eine der führenden russischen Sopranistinnen u.a. mit Engagements an der Wiener Staatsoper und allen renommierten europäischen Opernhäusern;
Dmytro Popov – Als ukrainischer Tenor auf den großen Opernbühnen der Welt und hauptsächlich im italienischen Tenorfach zuhause;
Gottlieb Wallisch – Wiener Klaviervirtuose mit Professur an der Universität der Künste Berlin;
Edwin E. S. Kim – Der südkoreanische Geigenvirtuose ist in Asien ein Führender seines Faches und Professor an der renommierten Musikuniversität Hanyang in Seoul;
Melanie Chae – Die aus Seoul stammende Pianistin ist als Solistin in Europa und Asien sehr bekannt und unterrichtet an der Seoul Arts High School und der Chunbuk National University;
Peter Kellner – Der Slowake ist als Bassist unter anderem Ensemblemitglied der Oper Graz und an der Wiener Staatsoper;
Kamen Nikolov – Der gebürtige Bulgare ist unter anderem Solo Oboist an der Grazer Oper und erster Solo Oboist im Grazer Philharmonischen Orchester;
Jay Yang – Die südkoreanische Sopranistin absolvierte u.a. Engagements an der Washington National Opera und Auftritte im Kennedy Centre Washington;
Anna-Katharina Tonauer – Die Tiroler Mezzo-Sopranistin ist u.a. Ensemblemitglied am Gärtnerplatztheater München;
Martin Emmerich – Konzertmeister; der Münchner gründete u.a. eine Reihe erfolgreicher Kammermusikensembles und ist seit 2011 als Konzertmeister am Landestheater Coburg tätig.

Infos:
www.lech-zuers.at 
www.lech-classic-music-festival.com
www.vorarlberg.travel
www.tirol.at
www.austria.info

 

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