Vorweihnachtszeit in Oberösterreich

Blick über die Welser Weihnachtswelt auf dem Stadtplatz, im Hintergrund der Ledererturm. Foto: Wels Marketing & Touristik GmbH/Erwin Wimmer

In den letzten Novembertagen flammen überall in Oberösterreich die Lichter der Adventmärkte auf. Besonders um Authentizität und Tradition bemüht sich der “Wolfgangseer Advent” im Salzkammergut. In Linz bestimmt der Spannungsbogen zwischen klassischem Christkindlmarkt und Zukunftstechnologie die Vorweihnachtszeit. Die Stadt Steyr setzt sich als Wohnort des Christkindes in Szene. Apropos Christkind: In Wels thront eine weltrekordverdächtige Christkindfigur mitten im Advent-Treiben.

Text: Oberösterreich Tourismus

Redigiert von Gerhard Fuhrmann

Foto  oben:  Blick über die Welser Weihnachtswelt auf dem Stadtplatz, im Hintergrund der Ledererturm. Foto: Wels Marketing & Touristik GmbH/Erwin Wimmer

Das Leuchten der Friedenslichtlaterne auf dem See vor St. Wolfgang ist das Markenzeichen des Wolfgangseer Advents. Ausgesuchtes Kunsthandwerk und Köstlichkeiten aus dem Salzkammergut machen die festliche Stimmung des Weihnachtsmarktes in St. Wolfgang aus. Dieser ist übrigens ab 20. November erstmals an sieben Tagen in der Woche geöffnet. Die Adventschiffe auf dem Wolfgangsee stellen die Verbindung zu den beiden anderen Orten her: St. Gilgen, das den Advent in barocker Pracht inszeniert und Strobl, das seine Krippen in den Mittelpunkt stellt. In beiden Orten sind die Märkte nach dem Eröffnungswochenende von 20. bis 22. November an allen vier Adventwochenenden jeweils von Donnerstag bis Sonntag sowie zusätzlich am 7. und 8. Dezember offen. Auch die Zahnradbahn auf den Schafberg dampft in den Advent. Jeweils donnerstags und freitags fährt sie bis in aussichtsreiche 1.015 Meter Seehöhe (www.wolfgangseer-advent.at).

Die Adventszeit in Linz steht unter dem Motto „Stille, Stahl und Sterne“. Oberösterreichs Landeshauptstadt lockt mit Kontrasten zwischen Lichterglanz, Ruhepolen und faszinierender Zukunftstechnologie. Geschichte und Moderne sind in Linz zwei Seiten der gleichen Medaille. Der Hauptplatz glänzt, wenn der Christkindlmarkt zwischen 21. November und 23. Dezember diese barocke Kulisse in Lichterglanz taucht. Das Leuchten setzt sich nahtlos fort auf der Einkaufsmeile Landstraße. Und doch ist es nur ein Schritt über die Pforte einer Kirche und mitten in der Stadt kehrt besinnliche Stille ein. Auch das traditionelle Kerzenziehen im Gewölbe des Hotel Wolfinger am Hauptplatz ist ein Ort der Entschleunigung. Ruhe verströmt auch der Donaustrom. Eine vorweihnachtliche Schifffahrt eröffnet neue Perspektiven auf die Lichter der Stadt. Einen Blick auf Kommendes ermöglicht das Ars Electronica Center, Museum der Zukunft, am 19. und 20. Dezember. Unter dem Motto „Winterwunderzeit“ sind Familien eingeladen, futuristische Weihnachtswunder zu erleben, die Lichter tanzen zu lassen oder Christbaumschmuck einmal anders herzustellen (www.linztourismus.at).

In der oberösterreichischen Christkindlregion Steyr wohnt das Christkind. In den Wochen vor Weihnachten ist seine Präsenz mit allen Sinnen spürbar. Zum Beispiel im „1. Österreichischen Weihnachtsmuseum“, wo die Augen vor dem Glanz von gezählten 14.000 Stück Christbaumschmuck übergehen. Durch das ganze Museum führt über drei Geschosse eine Erlebnisbahn. Auf dem Steyrer Stadtplatz klingt das Schlagen der Hämmer in den Ohren. Die funken sprühende Schmiedeweihnacht von 4. bis 6. Dezember erinnert an die große Tradition Steyrs als „Eisenstadt“. Mit dem Oldtimerpostbus geht es in den Stadtteil Christkindl. Hier ist die Präsenz des Christkindes nahezu fühlbar. Es wohnt in der barocken Wallfahrtskirche und betreibt gleich nebenan sein weihnachtliches Sonderpostamt. Im Tal dampft derweilen die Steyrtal Museumsbahn durch die Winterlandschaft. Der Geruch von Kohle und Dampf steigt in die Nase, während der Zug dem Dorf Steinbach an der Steyr entgegenzuckelt. Hier ist der ganze Dorfplatz ein überdimensionaler Adventkalender, der jeden Tag ein festlich geschmücktes Fenster öffnet. Und wie schmeckt der Advent? Natürlich nach Maroni, Lebkuchen und Punsch (www.christkindlregion.com).

Das Christkind landet wieder in Wels und wird in der Einkaufsstadt von 20. November bis 24. Dezember seine Zelte aufschlagen. Überlebensgroß wird es auf das Treiben der „Welser Weihnachtswelt“ herabblicken. Wohnen wird der weihnachtliche Gabenbringer im historischen Ledererturm am Eingang zum Welser Stadtplatz. Dort empfängt es Besucher und erfüllt vielleicht den einen oder anderen Wunsch. Erstmals wird das Christkind direkt auf dem Stadtplatz präsent sein. Als acht Meter hohe Stahl- und Aluminiumkonstruktion soll es den Weltrekord als größte Christkindfigur aufstellen. Im Pollheimerpark kommen die Kinder voll auf ihre Rechnung: Rodeln auf einer 40 Meter lagen, künstlichen Schneerampe. Gemütlich geht’s beim Gösser Biergarten Advent zu. Knisternde Feuertonnen wärmen die Besucher, während sie sich an Glühwein erfreuen oder an den kleinen Hütten nach Geschenkideen stöbern. Auch nach dem Weihnachtsfest geht’s in Wels übrigens winterlich weiter: Von 15. Jänner bis 28. Februar ist die 400 Quadratmeter große „Welser Eis8erbahn“ geöffnet (www.welserweihnachtswelt.at).

Infos:

www.stwolfgang.at

www.linz.de

www.steyr.at

www.wels-info.at

www.oberoesterreich.at

www.austria.info

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