Unterwegs in Südafrika: Sonne, Sand, Safari im Pirschfahrzeug

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Bild oben: Ein Gepard in Lauerstellung

Büffel möchten nicht gestört werden

Es beginnt im Morgengrauen: Weckruf, kurze Dusche, etwas Kaffee, Kameras, Ferngläser und eine warme Jacke. Draußen weicht die südafrikanische Winternacht einer zartrosa Dämmerung. Vor den Toren der Lodge herrscht bereits reges Treiben. Guides bereiten die Pirschfahrt vor. Wie auch in Europa ist hier die einheimische Tierwelt besonders frühmorgens oder abends aktiv. „Seid ihr warm genug angezogen?“ fragt man uns als wir einsteigen. Es könnte sich ja ergeben, an der einen oder anderen Stelle mal auszusteigen. Allerdings ist das oftmals nicht anzuraten, denn die „Big Five“ wie man Löwe, Leopard, Nashorn, Büffel und Elefant gemeinhin nennt, können rascher auftauchen, als es dem Hobbyfotografen lieb ist.

Tierbeobachtungen im Süden Afrikas zählen zum Reizvollsten was der Kontinent zu bieten hat. Dabei wurden die üblichen Jeeps ständig weiter entwickelt. Viele sind rundherum an den Seiten offen. Aber das ist bei plötzlichen Gewittern oder bei Staubwolken, die ja häufiger vorkommen,  nicht immer angenehm. Angst, dass eine Raubkatze ins Fahrzeug springt ist unbegründet.

Nashörner in freier Wildbahn

Jetzt verbessert der Reiseveranstalter TARUK International GmbH das Safari-Erlebnis im südlichen Afrika. Insgesamt vier Jahre vergingen zwischen der ersten Idee und der Fertigstellung des Wagens, bei der ein südafrikanisches Ingenieurbüro zahlreiche Ausstattungsdetails entwickelte. „Was hier entstanden ist, kann mit Fug und Recht als ein neues Kapitel im Safaritourismus bezeichnet werden.  „Für meine Kollegen und mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen,“ freut sich TARUK Gründer Johannes Haape. Der Safari Tourer verfügt über neun Einzel-Fensterplätze mit Komfortsitzen, die zum Heck hin ansteigend angeordnet sind. Zusammen mit dem zusätzlich über der Windschutzscheibe montierten Panorama-Fenster bietet sich jedem Fahrgast ein 270-Grad-Blick.

Zärtliche Elefantenmama mit Jungem
Kudubulle in der Savanne
Kudubulle in der Savanne

Den Komfort ergänzen Kühlschrank, individuell regelbare Klimaanlage, großer Sitzabstand und viel Stauraum. Zum Standardinventar des Allradwagens gehört neben individuell verstellbaren Rückenlehnen und Kopfstützen auch eine Leselampe über jedem Sitz. Um Plastikmüll zu vermeiden, erhält jeder Gast bei Reisebeginn eine eigene Wasserflasche, die er nach Belieben am integrierten Wassertank auffüllen kann. Für schwieriges Terrain verfügt das Fahrzeug über Luftfederung. Der Tourer hat u. a. ein Safari-Aufstelldach, das auf Pirschfahrten einen imposanten Rundumblick gewährt so dass ohne Glasreflexe fotografiert werden kann. Für besondere Sicherheit sorgt ein spezieller Überrollschutz. Nicht alleine deshalb erfüllt das Safarifahrzeug alle technischen internationalen Standards gemäß der ISO Norm und stellt den bislang besten Kompromiss aus Sicherheit, Bequemlichkeit und möglicher Rundumsicht dar.

Safari Tourer

Auf der Messe CMT in Stuttgart zwischen dem 13. und 21. Januar wird das Fahrzeug erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Als erste Destination werden in diesem Jahr alle Termine der Botswana-Reise „Ruf der Wildnis“ mit der neuen Fahrzeugflotte abgedeckt und ab 2019 werden die meisten Safaris in den Ländern des südlichen Afrikas damit durchgeführt.

Weitere Informationen zu den Reiseangeboten von TARUK gibt es unter www.taruk.com , per E-Mail unter info@taruk.com oder telefonisch unter 033209-21 74 0

 

Geschrieben von
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