Törggelen am Ursprung im südlichen Eisacktal

Die Künstlerstadt Klausen mit Kloster Säben:. Foto: Tourismusgenossenschaft Klausen-Barbian-Feldthurns und Villanders/Helmut Rier.

KLAUSEN gilt als „Törggele-Hauptstadt“ Südtirols. Hier liegt der Überlieferung nach die Wiege dieses uralten Brauchs. Wie eh und je wird im Herbst in den mehr als 30 Buschenschänken im südlichen Eisacktal der „nuie“ Wein probiert und kräftig zugelangt.

Text: MK Salzburg
Redigiert von Gerhard Fuhrmann

Die Künstlerstadt Klausen mit Kloster Säben:. Foto: Tourismusgenossenschaft Klausen-Barbian-Feldthurns und Villanders/Helmut Rier.

Der Name kommt von der „Torggl“, der sich wiederum vom lateinischen „torculus“ ableitet, der Weinpresse. Damit ist eigentlich auch schon gesagt, worum es beim Törggelen geht. Ursprünglich ein Dankesfest für die Erntehelfer, ist es heute ein bei Weinbauern, Einheimischen und Gästen äußerst beliebter Brauch, bei dem der junge Wein probiert wird. Dafür trifft man sich in Buschenschänken, das sind Gastwirtschaften, die durch einen „Buschen“ vor der Haustüre mitteilen, dass sie für die Törggelesaison geöffnet haben.

Villanders bietet während des Törggelen zahlreiche Buschenschänken. Foto: Tourismusgenossenschaft Klausen-Barbian-Feldthurns und Villanders/Helmut Moling.

Auf den Törggelesteigen in Klausen, Feldthurns, Villanders und Barbian kommt man an besonders vielen solchen Buschenschänken vorbei.

Sußer und Nuier
Ab Ende September bis in den November, wenn die Trauben reif und die Ernte eingebracht sind, sitzt man hier zusammen, genießt den Sußer (süßer Traubenmost) und den Nuien (vergorener Traubenmost). Zusammen mit einer typischen Südtiroler Marende ist das ein unvergleichlicher Genuss, den es so nur einmal im Jahr gibt. Zum jungen Wein passen geröstete Keschtn, Nussn, Zwetschken oder süße Krapfen hervorragend.

Keschtn und Sußer oder Nuien muss man unbedingt probieren. Tourismusgenossenschaft Klausen-Barbian-Feldthurns und Villanders/Helmuth Rier

Wer es lieber „sauer“ hat, wählt Speck, Käse, Kaminwurzen, Pellkartoffeln und „harte Breatln“, wie das Schüttelbrot auch genannt wird. Ebenso werden gerne eine kräftige Gerstensuppe, Blattler, Rippelen, Surfleisch und Schöpsernes, Hauswürste mit Kraut oder das traditionelle Tris aus Knödeln und Schlutzkrapfen kredenzt.

Vielfalt der Eisacktaler Weine
Beim Gassltörggelen in Klausen stehen die Vielfalt der Eisacktaler Weine und die regionalen Produkte der Ferienregion im Mittelpunkt.

Wandern durch die Weinberger gehört unbedingt zum Törggelen. Tourismusgenossenschaft Klausen-Barbian-Feldthurns und Villanders/Walther Dorfmann

Wer dabei auf den Geschmack des Eisacktaler Weines kommt, kann auf dem 3,5 Kilometer langen Weinwanderweg in Klausen durch die Leitacher Weinhänge mehr über die verschiedenen Rebsorten aus dem südlichen Eisacktal erfahren und diese natürlich auch vor Ort verkosten.

Infos:
www.klausen.it
www.barbian.it
www.eisacktal.com
www.feldthurns.info
www.villanders.info
www.mk-salzburg.at
www.suedtirolerland.it
www.suedtirol.com
www.suedtirol.info
www.enit.de

 

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