St. Ulrich: Edelweiß für die Seele

Wer mit Wanderführer Pauli vom Hotel Adler unterwegs ist, lernt herrliche Ausblicke kennen; Foto Hotel Adler

Ergreifende Momente

Fühlen wie ein Embryo im Salzsee des Hotels Adler; Foto: Heiner Sieger
Fühlen wie ein Embryo im Salzsee des Hotels Adler; Foto: Heiner Sieger

Wer am Abend nach einer sportlichen Wanderung Entspannung sucht, kann diese mit einer weit zurückliegenden Erfahrung verbinden. In der unterirdischen, mystisch nur in dunklem Blau spärlich beleuchteten Grotte liegt man wie schwerelos in einem Salzwassersee mit Salz aus dem Toten Meer. So ähnlich muss es als Embryo im Mutterleib gewesen sein. Zum Abschluss des erlebnisreichen Tages empfiehlt sich der Besuch in der Panorama-Sauna. Hier fasziniert der unvergleichliche Blick auf die wuchtige Sella-Gruppe und den majestätischen Langkofel, dem Wahrzeichen des Grödnertals. Bei trockenen 85 Grad lässt es sich abschalten und die Gedanken noch einmal nach da oben schicken, wo man vor wenigen Stunden noch das Edelweiß entdeckt hat. Ein ergreifender Moment. Heiner Sieger

Erhebendes Gefühl: Der imposante Blick auf den Langkofel, Lieblingsberg Luis Trenkers und  Wahrzeichen des Grödnertals; Foto; Heiner Sieger
Erhebendes Gefühl: Der imposante Blick auf den Langkofel, Lieblingsberg Luis Trenkers und Wahrzeichen des Grödnertals; Foto; Heiner Sieger

Über das Adler Sport und Spa Resort:

Wer in St. Ulrich Urlaub macht, braucht eigentlich kein Auto. In dem sehr kompakten Feriengebiet schaffen Liftanlagen, ein ausgeklügeltes Bussystem sowie eine unterirdische Schnellbahn ausreichend Mobilität. Das traditionsreichste Hotel im Grödner Tal geht zurück auf Aufzeichnungen aus dem Jahr 1288. 1555 stand bereits ein Gasthof hier, im Familienbesitz ist er seit fast 200 Jahren. Seitdem ging das Hotel immer von den Eltern auf die Söhne über.

Das heutige Stammhaus des Hotels Adler wurde Anfang der 30er Jahre im typischen Alpenstil gebaut von Clemens Holzmeister, einem der bekanntesten Architekten der 30er Jahre. Er hat unter anderem auch das Festspielhaus in Salzburg entworfen. Da zur Zeit des italienischen Diktators Mussolini aber ein Österreicher in Südtirol offiziell nicht auftreten durfte, benutzte er einen Trick. An seiner Stelle unterzeichnete der Einheimische Luis Trenker – Bergführer, Architekt und Holzmeisters Südtiroler Partner – die Entwürfe.

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Konzeptionell der Zeit voraus

Schon in den 80er Jahren, als die Pauschalclubs mit Animation begannen, startete auch der Adler mit betreuten Aktivitäten wie Wandern und Skifahren für Gemütliche, Sportliche und Familien, dazu Fitness, Gymnastik, und Schwimmen.1989 war die Inhaberfamilie Sanoner mit der ersten Beautyfarm in einem Hotel der Zeit voraus. Beide Komponenten sind heute zusammen mit einem stationären Arzt, einem Medical Wellness und Anti Aging-Programm wesentliche Merkmale des ganzheitlichen Hotelangebots.

Hotel Adler, St.Ulrich: Spezialisiert auf Wellness und Wandern: Foto: Heiner Sieger
Hotel Adler, St.Ulrich: Spezialisiert auf Wellness und Wandern; Foto: Heiner Sieger

Dass der Adler ein 5-Sterne-Haus ist, merkt man dem Hotel im positiven Sinne nicht an. „Wir wollten das erst auch gar nicht werden“, so Andreas Sanoner, „da glauben die Leute, sie müssen immer mit Anzug und Krawatte herumlaufen. Wir sind aber ein sehr sportliches Haus, auch ohne Dresscodes.“ In der Tat: auch beim Frühstück kann man bequem im Bademantel sitzen, ohne dass das hier spießig oder peinlich wirkt.

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Heiner Sieger

Autor Kurzvorstellung:

Ich bin seit 40 Jahren Journalist und schreibe über Themen in den Bereichen Digitalisierung, Wirtschaft, Gesundheit und Reise. Waren es früher berufliche Stationen als Redakteur und Reporter bei Schweizerischer Handelszeitung, Capital und Focus oder Wirtschafts-Chef der Abendzeitung, sind es heute Chefredaktionen bei Digital Business Cloud, Digitales Gesundheitswesen und Reise-Stories. Meine Reise-Leidenschaft gehört Südtirol, dem ich auch die Webseite www.schönessüdtirol.de gewidmet habe.

Hinweis: Dieser Beitrag wird regelmäßig von Mitgliedern der Reise-Stories Redaktion wie Heiner Sieger, Gerhard Fuhrmann und Jupp Suttner auf Richtigkeit und Vollständigkeit geprüft. Falls Sie Anmerkungen zu diesem Beitrag haben, kontaktieren Sie bitte direkt hier die Redaktion.

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