Pumas in Patagonien – neuer Bildband vom Torres del Paine National Park

Es ist eine ganz spezielle Region im äußersten Süden von Chile. Eisige Winde von der Antarktis, Feuchtigkeit vom Pazifik, im Sturm gekrümmte Bäume, die ums Überleben kämpfen. Guanakos und Pumas teilen sich diesen Lebensraum mit allen Konsequenzen.

Wir sind vor wenigen Wochen selbst auf dem Weg in die Antarktis im Torres del Paine unterwegs gewesen. Die Wildheit der Natur machte uns sprachlos. Guanakos sind zwar immer wieder zu sehen, aber nur wenige Fotografen versuchen gegen Abend mit großen Rohren auf Stativen einen der berüchtigten Berglöwen zu erspähen oder abzulichten. Da muss man sehr viel Zeit investieren, um Zeuge des Räuberlebens am Ende der Welt zu werden. Desto erfreulicher, dass es einem renommierten Fotografen gelungen ist, eine umfassende Fotoreportage über das einzige Raubtier vorzulegen, das von Alaska bis Feuerland in ganz Amerika entlang der Anden zu finden ist, und der Knesebeck Verlag das in einem ganz besonderen Bildband vorlegt.

Pumas in Patagonien - neuer Bildband vom Torres del Paine National ParkMehr als sieben Monate verbrachte Ingo Arndt im Torres del Paine Gebiet in Chile, um wilde Pumas aufzuspüren und das Leben der scheuen Raubkatzen erstmals fotografisch zu dokumentieren. Auf seinen entbehrungsreichen Expeditionen gelang es ihm einzigartige Bilder von Pumas einzufangen und bisher ungesehene Momente, wie die Jagd auf Guanakos und eine Paarung, zu fotografieren. Dazu hatte er die einmalige Gelegenheit zwei Weibchen bei der Aufzucht ihres Nachwuchses zu begleiten: vom Zeitpunkt als die Jungtiere zum ersten Mal umherstreiften bis zum Verlassen der Mutter. All dies fasst er vor der Kulisse einer der beeindruckendsten Landschaften dieser Erde zu einem unvergleichlichen Porträt der „Löwen der Anden“ zusammen. Damit legt der vielfach preisgekrönte Naturfotograf die erste komplette Fotoreportage über wilde Pumas vor, die ohne Fotofallen und aus einer Hand festgehalten wurde.

Ingo Arndt reist seit beinahe 30 Jahren um den Globus, immer auf der Suche nach spannenden Fotoreportagen aus der Natur. Seine Bilder erscheinen in internationalen Magazinen wie National Geographic, GEO, Stern oder BBC Wildlife. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den World Press Photo Award. Zudem war er vielfach Preisträger des begehrten Wildlife Photographer of the Year Award.

Ingo Arndt; PumaLand – im wilden Patagonien; Gebunden mit Schutzumschlag, 192 Seiten, mit 206 farbigen Abbildungen,  Preis € 45,- [D] 46,30 [A]; ISBN 978-3-95728-204-0; weitere Informationen und Bücher unter  https://www.kesebeck-verlag.de/

das Buch ist am 21. Februar 2019 erschienen

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