Hütten-Hopping in Schenna

Der Höfeweg am Schennaberg gewährt wertvolle Einblicke in Südtirols bäuerliches Leben und lädt mit Weitblick über das Meraner Land ein. Foto: Tourismusverein Schenna/Klaus Peterlin

Aussichtsreiche Wege mit Zielen für jeden Geschmack beglücken Aktive in den Wandergebieten oberhalb von SCHENNA  bei Meran. Dank des sonnigen Südtiroler Wetters sind die Touren zu Almen, Hütten oder Höfen bis in den Spätherbst möglich. Jede Zwischenstation ist auf ihre Weise ein Hochgenuss im wahrsten Sinn des Wortes, angefangen bei tierischen Gastgebern über alpine Gaumenfreuden bis hin zu tiefen Einblicken ins bäuerliche Leben. Die folgenden drei Routen garantieren Kultur, Natur und feinste Kulinarik – den Panoramablick aufs Meraner Land gibt’s stets dazu.

Text: Hermann-Meier PR
Redigiert von Gerhard Fuhrmann

Für Familien: Taser Höhenweg
Der fast ebene und daher sogar kinderwagentaugliche Taser Höhenweg  startet am Schennaberg an der Taser Alm. Eigentlich ein Familienhotel, dürfen Kids sich dort auf Hasen, Zwergziegen, Alpakas und vieles mehr im öffentlichen Bergzoo freuen. Wer sich anschließend mit kreativer Alpinküche stärken möchte, legt im Greitererhof einen Stopp ein.

Familienfreundlich ist die Wanderung auf dem Taser Höhenweg in Schenna. Foto: Tourismusverein Schenna/Florian Andergassen

Zu Kaffee und Kuchen zieht es Wanderer zum Berggasthof Egger, der hausgemachte Strudel mit Südtiroler Äpfeln ist legendär. Weiter führt der Höhenweg, der fast durchgängig reizvolle Blicke auf das Meraner Land bietet, über den Rabenschnabel zum Gasthof Gsteier. Etwas anstrengender gestaltet sich nun der Abstieg über die Straße oder auf dem alten Fußweg nach St. Georgen und Schenna. Müde Beine bringt die Ifinger Seilbahn ab der Mittelstation direkt unter dem Gsteier entspannt zurück ins Tal. Dauer: 1,5 Stunden / Länge: 4 km / Schwierigkeit: leicht.

Für Foodies: Almenweg im Hirzergebiet
Die Hirzer Seilbahn bringt Hütten-Hopper von Saltaus zur 2.000 Meter hoch gelegenen Bergstation Klammleben, wo der Alpingarten mit verschiedenen Pflanzen aus der Region auf Besucher wartet. Von dort geht‘s auf dem Almenweg weiter bis zur Hirzerhütte. Feinschmecker probieren sich durch hausgemachte Produkte aus der eigenen Landwirtschaft, Tierliebhaber statten der kleinen Alpaka-Herde einen Besuch ab. Weiter führt die Runde über die Resegger- zur Hinteregg-Alm, wo sich Kids auf dem Spielplatz oder am kleinen Bach wohlfühlen. Wer länger verweilen möchte, bleibt über Nacht (ab 26 €/Pers. im Mehrbettzimmer, DZ ab 28 €/Pers. inkl. Frühstück).

Lohnender Zwischenstopp an der Gompm Alm beim Hütten-Hopping in Schenna. Foto: Tourismusverein Schenna/Hannes Niederkofler

Nach einer Stärkung in der Mahdalm, wo Familie Mair frische Almprodukte auf den Teller bringt, verläuft die Route zur Gompm Alm. Dort freuen sich Berner Sennenhund Crash und vier Pferde über Streicheleinheiten. Auf Anfrage unternimmt Wirt „Helli“ Gufler einen Ausritt mit den Gästen, wenn er sie nicht gerade mit moderner Südtiroler Küche und Folk-Pop überrascht. Über einen Forstweg gelangen Wanderer über den Gasthof Hochwies mit seinem Panorama-Ausblick auf das Hirzer Gebirge zurück zur Seilbahn, diesmal zur Mittelstation Prenn. Dauer: 3 Stunden / Länge: 9,3 km / Schwierigkeit: mittel.

Für Wissbegierige: Höfeweg am Schennaberg
Oberhalb von Schenna verbindet der Höfeweg am Schennaberg mehrere historische Bauernhöfe. Auf der Kulturwanderung erleben Südtirol-Urlauber hautnah, wie die Arbeit auf einem Bergbauernhof aussieht, gleichzeitig blicken sie von hoch oben auf den Meraner Talkessel und die umliegenden Berge. Der Weg startet im Ortsteil Verdins und führt über Oberverdins zum Mountain Village Hasenegg, wo alt und neu verschmelzen: 1963 als einfaches Gasthaus erbaut, hat sich das Ensemble mittlerweile zum modernen und schicken Chaletdorf gemausert. Viele Tiere sowie Obst und Gemüse aus eigenem Anbau hingegen erwarten Besucher des Hoferhofs.

Der Höfeweg am Schennaberg gewährt wertvolle Einblicke in Südtirols bäuerliches Leben und lädt mit Weitblick über das Meraner Land ein. Foto: Tourismusverein Schenna/Klaus Peterlin

Anschließend geht es zur Alm Vallplatz, vorbei am Bauernhof Holzner, der Holzner Säge und schließlich zum teils denkmalgeschützten Zmailer Hof. Bäuerin Martha gilt als Küchenkoryphäe und ist weit über Schennas Grenzen hinaus für ihre feinen Knödelgerichte bekannt. Frisch gestärkt reicht die Energie nun noch aus für den Marsch zum Naturbauernhof Rastl. Kindern wird dort dank großem Spielplatz und den tierischen Hofbewohnern, unter anderem flauschige Hochlandrinder aus Schottland, nicht langweilig. Über die Almhütte Saldgut gelangt man schließlich zurück in Schennas Ortsteil St. Georgen. Dauer: 2,5 Stunden / Länge: 7,7 km / Schwierigkeit: mittel.

Beim Hütten-Hopping entdecken Wanderer die Vielfalt der alpinen Gastgeber rund um Schenna/Südtirol.
Foto: Tourismusverein Schenna/Hannes Niederkofler

Über Schenna
Auf der sonnigen Südseite oberhalb der Kurstadt Meran gelegen, zählt Schenna zu Südtirols aussichtsreichsten Bühnen mit Panoramablicken über das gesamte Mittlere Etschtal. Die Gemeinde mit ihren sechs Ortsteilen erstreckt sich von 400 bis 2.781 Meter. Sie erlaubt damit Wandertouren von mediterranen Tieflagen bis in alpine Höhen – auf über 200 Kilometern markierten Wegen. Das Beherbergungs-Angebot zeichnet sich durch seine hohe Servicequalität aus und umfasst luxuriöse Wellness-Hotels ebenso wie stilvolle Bauernhöfe. Schenna steht für Naturgenuss, Aktivsein und echte Südtiroler Gastfreundschaft.

Infos:
www.schenna.com
www.hermann-meier.de
www.suedtirol.info
www.suedtirol.com
www.enit.de

 

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