Familien Tradition und Atmosphäre mit privatem Charakter

Dafür steht das

Relais & Châteaux Hotel Jagdhof

im Stubaital.

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Tafel
Text & Fotos: Lili Reisenbichler

Tradition  wird im „Jagdhof “ gelebt. Das ist der erste Eindruck bei meiner Ankunft. Am runden Tisch des urigen „Zirben-Stüberl“ mit  Jagd-Trophäen von Gams, Hirsch und Steinbock sitzen drei Generationen der Familie Pfurtscheller beim sonntäglichen Mittagessen. Senior Chef Leo und  Gattin Margot Pfurtscheller, die das heutige 5-Sterne Spa-Hotel im Jahr 1956 als „Cafe Gletscherblick“ eröffneten und seit 1977 mit viel Liebe zum Detail weiter entwickelt haben, legen Wert auf das Familien Tradition.

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Rezeption

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Blumen am Empfang

Zirbenstube

Jagdtrophäen im Zirbenstüberl

Schnee bedeckte Straßen durch das auf 1000 Meter Höhe gelegene Stubaital waren  genau das richtige Wetter um den neuen AUDI A4 3,0 TDI quattro zu testen. Der V6 Turbo-Diesel mit Allrad und die Verfasserin dieses Berichtes  waren  in ihrem Element. Nach herzlicher Begrüßung entführt mich Front Office Manager Kai Schweigkofler  charmant zu einem Glas Champagner an der gemütlichen Hotel-Bar. Nach der flotten Fahrt  und dem Rest-Adrenalin im Blut genau das Richtige.

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Großartiges Angebot an der gemütlichen Hotel-Bar

Während  ich die gut sortierte  Getränke-Karte  studiere, kommt ein Herr im Loden-Janker und begrüßt mich herzlich.  „Ich bin der Wirt“ stellt sich  Armin Pfurtscheller vor und bemerkt nebenbei, dass ich mit dem Glas Ruinart Rose eine gute Wahl getroffen habe. Und das bei einer Auswahl von 30 Champagner Sorten! Zu diesem Zeitpunkt wußte ich allerdings noch nicht, dass Weine die große Sammel-Leidenschaft des Chefs sind. Im gut sortierten Weinkeller, -dem ehemaligen Atombunker des Hotels-, mit Ziegeln aus der K&K Zeit und Keramik-Fliesen aus der Mouton-Rotschild-Dynastie,  lagern rund 1100 verschiedene Sorten und ca. 20 000 Flaschen erlesener Wein Raritäten aus aller Welt. Darunter Sammlungen von Romanée-Conti und Château Mouton-Rotschild, zwei der renommiertesten Weingüter der Welt.

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 Lili Reisenbichler im Weinparadies

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Romanée-Conti Preis: 12.700 €

Die teuerste Flasche, der „Romanée Conti“ kostet mal eben sportliche 12.700,- Euro. Bei der Wein -Probe zeigt mir die fesche Sommelière Martina Kuen  ein paar  versteckte Kisten der begehrten Château Mouton-Rotschild-Weine, die je nach Jahrgang zwischen 350.- und 800.- Euro kosten. Sozusagen das „Who is Who“ für Weinliebhaber und 2015 vom britischen Magazin „The World of Fine Wine“ mit 3 Sternen ausgezeichnet.

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Château Mouton-Rotschild-Weine ab Jahrgang 1953

Die Anreise am Sonntag entpuppt sich als kulinarischer Volltreffer, denn am Sonntag  kredenzt Küchenchef Manuel Gratzl  mit seiner Küchenmannschaft das Jagdhof- Gala-Dinner mit 7-Gängen. Ich träume noch heute vom „Gebeizten Schottenlachs-Filet mit Guacamole und Kaviar Creme Fraiche“. Diese Qualität kenne ich nur von einem der besten  Londoner Sterne-Restaurants. Die Gourmetküche serviert den Gästen an allen anderen Tagen ein 5-Gang Menü in den sechs verschiedenen Restaurants-Stuben, die dank der edlen Holzausstattung unheimlich gemütlich sind.   Für mich  jeden Abend  eine  kulinarische  Entdeckungsreise. An dieser Stelle muss ich auch den aufmerksamen und exzellenten Service im ganzen Haus erwähnen.

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Ei mit Kaviar

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Wild aus dem eigenen Jagdrevier

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Spargel Kreation

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Kunstvoll inszeniertes Dessert

Wie im Vorjahr verlieh der Gault&Millau auch 2016 wieder 2 Hauben und 15 Gault & Millau-Punkte an das  Küchenteam des Gourmet-Restaurants „Hubertus Stube“. Die Tester des renommierten Gourmet-Guides  loben unter anderem die hohe Qualität von Fisch und Fleisch aus der Küche der Hubertusstube von Küchenchef Nicolai Biedermann. Für das von Gault & Millau bewertete Menü zeichnete Alban Pfurtscheller (25), Sohn der stolzen Eltern und Hotelier-Ehepaares Armin und Christina Pfurtscheller, verantwortlich. Die hohe Schule der Kochkunst erlernte Alban Pfurscheller bei Starköchen wie der bekannten Österreicherin „Johanna Maier & Söhne“ in Filzmoos, dem 3-Sterne Restaurant des „Hotel Bareiss“ im Schwarzwald bei Claus-Peter Lumpp und erst kürzlich im angesagten 2-Sterne Restaurant „Sketch“ in Londoner Stadtteil Mayfair bei Pierre Gagnaire. Sein Lebens-Motto: „Geht nicht gibt´s nicht“ und „lieber mehr Zeit in den Geschmack investieren als auf dem Teller zu spielen“!

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Hauben-Restaurant Huberstusstube

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Eine der gemütlichen Restaurant-Stuben

Und so liest sich die Bewertung:

Zwei Varianten von der Jakobsmuschel stimmen den Gast auf ein furioses sechsgängiges Überraschungsmenü ein: Einmal dezent mit Rohnenwürfeln und Dill, dann mit nussigem Akzent, Kaviar und Erdäpfelpüree.

Als Auftakt die Gänseleber gebraten und als Terrine – beide zart schmelzend: mit Walderdbeere, Kombucha, einem Hauch von knuspriger Zwiebel, Pastinaken und Brioche – ein vollendeter Spannungsbogen.

Die Flusskrebse mit Pastinaken und Erdäpfelpüree – filigraner, würziger Meeresduft.

Der Zander leitet dann mit Speckkraut und Szegediner Sauce zu herzhaften Noten über – wie auch das Zanderbackerl mit Erdapfel und Apfel.

Vom Kalb schmecken Backerl und Tatar mit knackigen Salatherzen; als zweites Hauptgericht Filet mit saftigen Babyradieschen.

Besondere Erwähnung gilt jeweils dem wunderbar frischen Erbsenpüree und den brillanten Saucen.
Und – was Wunder – Fleisch wie Fisch sind à point und von großer Qualität.

Das Holundereis mit Topfen und zarten Blüten zeugt von herausragender Präzision und Zuwendung.

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Hauben-Koch Alban Pfurtscheller

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Lili Reisenbichler beim exklusiven Einblick in die Hauben-Küche

Die Küche kann – welch ein Luxus – aus dem reichhaltigen Angebot an regionalen Produkten schöpfen. Das bei den Gästen beliebte  Berg-Lamm  kommt selbstverständlich  aus der hauseigenen Zucht von Senior-Chef Leo Pfurtscheller und das Wildbrett ausschließlich aus dem eigenen Jagdrevier.

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Musikanten der „Stubaier Stuben Musik“ musizieren mit der Jahrhundert alten „Maultrommel“

Im  kleinsten Gourmet-Restaurant Tirols bietet die Fondue-Gondel auf der Terrasse die Gelegenheit für ein romantisches Dinner mit spektakulärem Blick auf das umliegende Gletscherpanorama. In der ehemaligen Ski-Gondel aus altem Fichtenholz, die von einer lokalen Tischlerei in über 120 Arbeitsstunden umgebaut wurde, werden Fleisch, Käse- und Schokoladen-Fondues serviert.

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Man kennt sich unter den vielen Stammgästen, die teilweise seit 30 Jahren mit ihren  Kindern und zwischenzeitlich Enkelkindern sowohl im Sommer als auch im Winter ihre Ferien im „Jagdhof “ verbringen. So manche Freundschaft wurde an der urigen Hotel-Bar oder beim Sommerfest im 5000 Quadratmeter  großen Naturgarten mit grandiosem Panoramablick  besiegelt.

Eine bekannte deutsche Unternehmer-Familie erklärt mir das Geheimnis. Im „Jagdhof“ herrschen eine gemütliche Atmosphäre mit privatem Charakter und genussvoller Sinnlichkeit, und das bei allen Generationen.

56 individuell gestaltete Gäste-Zimmer und 14 Suiten zwischen 40-115 Quadratmeter mit  Bildern und Fotos aus der Familiengeschichte, wunderschöne handbemalte Kommoden und antike Bauernschränke  bieten ein behaglich- luxuriöses Stubenambiente. Je nach Zimmer-Typ zusätzlich mit  Bauernofen,  kuscheliger Sitzecke und vielem mehr.

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Suite

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Badezimmer

Der wohlige Duft von Zirben- Holz  durch fliest mein Zimmer, dem man eine beruhigende Wirkung nachsagt. . Frische Blumen, Obst und Feinstes Gebäck des Hauses, dazu der herrliche Blick zum Stubai-Gletscher von meinem Balkon.

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Blick von meinem Zimmer auf den  Stubaigletscher

Vier Ski-und Wandergebiete befinden sich unweit des „Jagdhofs“. Umgeben von 109 Dreitausendern und 80 Gletscherfeldern und nur 20 Minuten vom Stubaier Gletscher entfernt, kann man von Oktober bis Juni auf 3.210 Metern mit Schneegarantie rechnen. Mit 35 Abfahrten aller Schwierigkeitsgrade auf insgesamt 110 Abfahrtskilometern gilt der Stubai-Gletscher als die Top-Adresse. Den Hotel-Gästen steht ein kostenloser Shuttle-Service zur Verfügung.  Rund 130 Kilometer Langlauf-Loipen führen direkt vom Hotel in die Natur. Zehn teilweise beleuchtete Rodelbahnen, über 80 Kilometer Wanderwege und Eisstockschießen auf der hoteleigenen Bahn, bieten dem Gast ein vielfältiges Angebot und Abwechslung. Je nach Wetterlage organisiert und begleitet Gastgeberin Christina Pfurtscheller Schneeschuh-Wanderungen  mit gemütlicher Hütten-Einkehr.

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Pistenplan Stubaital  |  Foto: www.stubai.at 

Viele Gäste kommen auch nur um sich im 3000 Quadratmeter großen  jSPA und der im Tiroler Chalet –Stil gebauten Wellness-Landschaft zu erholen. Mehrfach ausgezeichnet zählt es zu den besten in Österreich. Die „Jagdhof Vitalwelt“ bietet 20 verschiedene Saunen, Dampf- und Schwitzbäder, erfrischende Eis-und Wassererlebnisse sowie den SPA-Jungbrunnen mit entspannender Unterwassermusik und Hydrotherapie. Und selbstverständlich eine große Badelandschaft mit Innen- und Außenbereich und Jacuzzi. Sehr schön auch das Relax-Rondell mit gemütlichen Wasserbetten unter dem Sternenhimmel.

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Einmalig und beeindruckend das neue 700 Quadratmeter große und moderne SPA-Chalet auf zwei Ebenen und drei Themenbereichen, für dessen Ausstattung nur ausgesuchte sonnenverbrannte Althölzer aus Tiroler Holzstadeln und Bauernhäusern verwendet wurden.

Im „ruez one“ Heuraufen gefüllt mit Bergkräutern und verschiedenen Schwebeliegen. Die „ Bibliothek“ mit Kamin-Feuer großzügigen Liegen und Balkonen und der „Panorama Relax“ Raum mit großen Sitzsäcken und Liegen. Mein Lieblings-Raum um vor allem den Sonnenuntergang zu genießen. Einzigartig auch die weitläufige Tea Bar & Lounge  mit großem Kamin und stündlichem Verwöhn-Programm durch den Tea-Butler, der auch für den Vorrat für das selbstgezapfte alkoholfreie Bier zuständig ist. Im gesamten SPA befinden sich Energiespender mit verschiedenen Getränken und als Zwischensnack diverses Obst und Hülsenfrüchte.

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Alle Räume sind mit großen Fensterfronten versehen, die den Blick auf den Stubaier Gletscher ermöglichen.

Stark frequentiert auch die 13 Kabinen im jOYFUL Wellbeing-Bereich. Nach eingehendem Studium der außerordentlich großen Angebots-Palette entscheide mich für ein Honig -Zirben Peeling mit anschließender Zirben-Öl-Massage bei Peter, der mich sehr kompetent über die Wirksamkeit des Zirbelholzes und weiterer Naturprodukte informiert. Irgendwie begleitet mich das Zirbelholz seit meiner Ankunft.

Selbstverständlich gibt es ein Fitnessstudio, Meditations- und Yogaräume und kostenlose Betreuung für Kinder zwischen 4 bis 12 Jahren mit umfangreichem Animationsprogramm. Im Prinzip gibt es nichts, was es nicht gibt in diesem Hotel und unmögliches wird möglich gemacht.

Mein Fazit: Wohlfühlen in einer Oase der Ruhe, verbunden mit höchstem Genuss und herzlicher Gastfreundschaft. Im Sommer komme ich wieder!

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Unterwegs mit dem neuen AUDI A4 Avant 3,0 TDI quattro: Das perfekte Auto für den Winter

Fotos Copyright: Lili Reisenbichler

Info: 
www.hotel-jagdhof.at
mail@hotel-jagdhof.at

Tourismusverband Stubai Tirol
www.stubai.at

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