DING, DANG, DONG – ROBBENS FEHLENDE UNTERHOSE

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24.11.2015  |  FC BAYERN – Olympiakos Piräus  |  4 : 0

Die Menschen auf der Tribüne offenbarten Enttäuschung. Da waren sie vorgestern durch die bitterkalte bayerische Nacht gejagt, hatten Stausperren und Umleitungen in Kauf genommen, hatten einen hohen Einrittspreis entrichtet, um in das Innere der Allianz Arena zu gelangen – und alles nur, um dort live teil haben zu dürfen an der Lüftung des großen Geheimnisses, an der Klärung der Modefrage dieses Winters schlechthin:

Welche Farbe wird Arjen Robbens lange Unterhose in dieser Saison tragen?

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Wird sie in ihrer Kolorierung korrespondieren mit seinen roten Schuhen, Stutzen und Shorts? Werden Robbens Liebestöter wieder diesem unsäglichen Schlabberlook entsprechen, den er vor Jahren bereits einmal ungeniert zur Schau zu stellen wagte? Oder werden es glänzende Leggings sein, jede Faser seiner Muskeln wiederspiegelnd?

Und dann dies – trat der Niederländer am Mittwochabend zum Champions League-Match gegen Piräus doch tatsächlich mit blanken Knien und Schenkeln an! Was, zum Teufel, war in ihn gefahren, eine derartige Blöße zu geben? Wollte er das Publikum tatsächlich dazu zwingen, nicht über den neuesten Kick-Chic, sondern über ein 4-1-2-2-1 des mit 4:0 siegreichen Pep-Teams zu sprechen?

Des Stürmers Glück: Bayern spielte derart munter gegen die Griechen, dass die Rob(b)in Hood-Strumpfhosen-Frage tatsächlich nur noch ein einziges Mal aufs Tablett bzw. den Laufsteg kam: Als er sich in der 33. Minute aus wechseln ließ – vorsorglich. Nicht wegen einer wirklichen, sondern nur einer eventuell drohenden Verletzung –  aufgrund muskulärer Probleme.

Wie jedoch entstehen bei Winterkälte muskuläre Probleme? Das Publikum wusste es: wenn es den Muskeln zu kalt ist. Und was tut der normale Mensch gegen die Kälte, so er sich ins Freie begibt? Er schlüpft in lange Unterhosen. Zumindest, wenn er die 30 bereits überschritten hat.

Robben (31) war es sicher eine Lehre und er wird den gesamten restlichen Winter nun doch wieder, wie früher, in langen Beinkleidern kicken. Vielleicht bereits am morgigen Samstag, gegen Hertha BSC. Was nicht nur vernünftig, sondern auch ausgesprochen fair erscheint: Damit die gegnerischen Mannschaften – die bei Spielen gegen die Bayern gerne die Hosen voll haben – wenigstens angesichts dieses Anblickes ein bisschen was zum Lachen haben. Spätestens beim Anpfiff vergeht es ihnen von selbst. Wenn sie die Unterhosen des Fliegenden Holländers nur noch von hinten sehen.

Jupp Suttner

DING (super): Dass Arjen Robben inzwischen seinen Körper so gut kennt, dass er sich nicht erst im Unglücks-Verletzungs-Falle, sondern bereits vorher auswechseln lässt.

DANG (auch nicht schlecht): Dass der andere Teil von Robbery – Franck Ribery – morgen gegen Hertha viellecht symbolisch in der letzten Minute eingewechselt wird!

DOOOOOONG (beruhigend): Dass der FCB im CL-Achtelfinale im März zuerst das Auswärtsspiel bestreitet.

 

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