Ding. Dang. Dong. | DAS BAYERN-GEN ALS BAYERN-GÄHN

FC Bayern – RSC Anderlecht

12. 09. 2017

3 : 0  (1 : 0)

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Die Kinder bettelten und flehten: „Mama – das ist Champions League! Papa – die höchste europäische Spielklasse!“ Also gut, durften sie aufbleiben, die kickerverrückten Kids und sich so spät um 20.45 Uhr noch vor den Fernseher setzen. FC Bayern gegen RSC Anderlecht. Der deutsche gegen den belgischen Meister.

Um 20.55 Uhr wurde ein RSC-Spieler vom Platz gestellt nach einem Torverhinderungs-Foul an Robert Lewandowski.

Um 20.57 Uhr erzielte der Gefällte per Elfmeter das 1:0 für die Münchner.

Um 21.35 Uhr – Halbzeit – trugen Vater und Mutter die Kleinen in ihre Bettchen. Denn längst waren die Racker eingeschlafen. Mit ihnen vermutlich zig Millionen weitere Menschen vor den TV-Geräten. Es muss ihnen allen Verständnis entgegen gebracht werden. Denn schlichtweg zu bieder, ideenlos, langweilig, unaufmerksam und temperamentlos agierte der FC Bayern. Kein Prickeln, kein Feuer, nullkommanull Begeisterndes. Das Bayern-Gen als Bayern-Gähn.

Und CHAMPIONS League? Das Aufeinanderprallen der Crème de la Crème? Nun – es mühten sich auf gewisse Weise nicht die Meister ihrer Länder ab, sondern der momentan 6. der deutschen Bundesliga gegen den derzeit 10. der belgischen Pro League. Und genau so sah es eine Stunde lang aus. Erst nach Thiagos 2:0 (65. Minute) lockerte sich alles ein wenig auf. Spannendster Moment: Als Ribéry wutentbrannt sein Trikot auf den Boden feuerte, da er – just, als es endlich ein wenig Spaß auf dem Rasen zu bereiten schien – ausgewechselt wurde.

Kimmich sorgte mit dem schönen 3:0 in der 90. für ein sicheres Ergebnis. Welche Erkenntnisse Trainer Ancelotti diesem Dienstagabend abgewinnen wird, ist unbekannt. Offensichtlich hingegen die Erkenntnisse aller Eltern hierzulande:

Wenn sie einfach nicht schlafen wollen, die Minis, dann einfach sie vor die Glotze setzen, wenn der FC Bayern spielt. Im September 2017 zumindest strahlen die Münchner etwas ausgesprochen narkotisches aus.

Zumindest auf dem Rasen.

Jupp Suttner

DING (super):  Dass für den FCB die ersten drei Punkte in der CL-Saison 2017/18 eingefahren sind.

DANG (auch nicht schlecht): Dass das Publikum forderte: „Süle vor – noch ein Tor!“

DOOOOOONG (beruhigend):  Dass Ribéry immer noch genügend Fußballfeuer in sich verspürt, dass eine Auswechslung seiner Person (wie gegen Anderlecht) zu Wutanfällen führt.

FUSSBALL IST DING, DANG, DONG.
ES GIBT NICHT NUR DING.

(Kick-Philosophie des einstigen FC Bayern-Trainers Giovanni Trapattoni)

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von Jupp Suttner

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