DER BRENNINGER | SKI & LOVE AM VALENTINSTAG

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Heute ist er endlich da: der Valentinstag, 14. Februar – Tag der Liebe. „Am intensivsten liebt ihn die Blumen-Industrie“, hatte der Brenninger letztes Wochenende am Mittagspausen-Tisch der Skihütte gegrummelt, als dieses Thema aufgekommen war. „Aber auch die Konfekt-Produzenten machen mit dem Herzchen-Datum einen hübschen Schnitt!“, ergänzte der Martin. „Und längst mischen auch schon die Ski-Orte mit“, wusste Ulrich, „ein Valentinstags-Angebot im Schnee übertrifft das andere. Zwei Herzen im Schnee – führ’n herab von steiler Höh’… “

Da horchte der Brenninger auf. ‚Das’, dachte er sich, ‚wäre doch ein schönes Geschenk für meine Frau – von dem ICH auch was hätte!’

Es musste ja nicht immer Reizwäsche sein.

„Und was gibts denn da so für Sachen?“, fragte er den Uli. Der prompt berichtete:

„Wenn man zum Beispiel am Valentinstag heiraten will – dann empfiehlt sich als Trauungs-Ort das Skigebiet Loveland in Colorado: Denn dort gibt es als Hochzeitsgeschenk einen kostenlosen Skipass – vorausgesetzt, man hat an der Massentrauung um 12 Uhr mittags vor der Parmingan Roost Hütte auf dem Gipfel des Fire Cut Sesselliftes auch tatsächlich teilgenommen.“

Der Ulrich hatte das aus einem uralten Skimagazin vorgelesen, welches im Vorraum der Tiroler Hütte aufgelegen war.

„Verheirat’ bin i schoo“, brummte der Brenninger.

„Zurückgekehrt nach Europa“, zitierte der Uli weiter, „sollten Sie sofort zur Arberbergbahn in den Bayerischen Wald zischen. Dort nämlich erhalten Frischvermählte (weniger als ein Jahr) 20 Prozent Rabatt – mit blaublütigem Segen (Bahn gehört dem Fürsten von Hohenzollern). Begründung für den Nachlass: „Winterurlaub ist teuer“, so Bergbahn-Boss Thomas Liebl, „für diesen Spaß fehlt nach der Hochzeit das Geld“.

„Und erst recht nach einer Scheidung!“, wusste der bisweilen beziehungsgefährdete Martin.

„Außerdem“, verwarf der Brenninger das Angebot, „bin ich nicht frisch-, sondern altvermählt.“

„Und wer weiß“, meinte der Georg, „ob es dieses Angebot überhaupt noch gibt. Von wann is denn des Heftl?“

Der Uli kontrollierte die Titelseite. „Von 2006“.

,Vor elf Jahren’, sinnierte der Brenninger etwas sehnsüchtig, ,da habe ich wahrscheinlich noch 100 Rosen hergeschenkt’.

„Vor elf Jahren“, sagte der Martin, „da habe ich meiner Frau den Heiratsantrag gemacht“ und verzog ein wenig das Gesicht, wie in Erinnerung an einen grandosen Fehler. „Des passt“, grinste der Uli, „heats amoi her“ und las wieder vor:

„Hat Ihnen Ihr Lover schon einen Heiratsantrag gemacht? Prima Gelegenheit hierfür: Lassen Sie ihn doch mal eine Piste buchen – nur für Sie und ihn! Niemand sonst! Und natürlich voll-romantisch – am Abend. Ist täglich respektive nächtlich möglich im garantiert idyllischen Bergdorf Trins im Tiroler Gschnitztal – ab 18 Uhr steht der 800 m lange Schlepplift mit Flutlicht ausschließlich Ihnen und Ihrem Liebstem zur Verfügung (94,50 Euro pro Stunde, Mindestmietdauer drei Stunden, das müssen Sie ihm wert sein!). Der Hang – dies nebenbei – ist beschneit. Und falls es Sie in Trins friert? Dann kehren Sie einfach im „Liftstüberl“ auf einen Glühwein ein. Perfekt wärmen kann Ihr Anbeter Sie dann ja nach dem Skifahren. Im karierten Gschnitztal-Kuschelbett. Er wird ob Ihrer romantischen Idee seinen Heiratsantrag garantiert noch in der gleichen Nacht starten. Falls nicht, sollten Sie es mit Obstler versuchen.“

Martin nickte. „Eine gute Idee“. Und bestellte eine Runde.

Rasch kam sie.

„Schwoam mas owe!“, hob der Martin sein Glas.

Das Eheleben, meinte er.

Einige der Runde nickten – der Brenninger jedoch nicht. Denn eigentlich, dachte er bei sich, war doch alles ganz gut mit seiner Frau.

Vor allem, wenn er ihr zum Valentinstag wieder Dessous schenken würde.

Dann war es sogar SEHR gut.

Dann kippte er den Obstler hinab. Und verzog lächelnd die Mundwinkel.

Die Vorfreude hatte sie ihm auseinander getrieben.

Jupp Suttner

Wer den Brenninger nicht kennt: Der ist  47 Jahre jung, 1,77 m groß, bisweilen bis zu 80 kg schwer und ein typischer Freizeitsportler. Er ist auch oftmals auf Reisen. Was er unterwegs und zu Hause erlebt, lesen Sie jeden Dienstag auf Reise-Stories.de – niedergeschrieben von Jupp Suttner. Wobei schon allein am Alter ersichtlich ist, dass der Autor NICHT der Brenninger ist. Wer genau hinter B. steckt – wer weiß das schon…

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