DER BRENNINGER | LEBKUCHEN STATT SKI-GYMNASTIK

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////////       Als der Brenninger letzte Woche in München Valley beim Golfen war, steckte einer seiner Flight-Begleiter, Brenningers Cousin, die Nase in den Wind. „Ich kann den Schnee schon riechen!“, sagte er. Und Brenninger nickte. Denn auch er roch ihn. Die Brenningers konnten das, den Schnee schmecken. Denn sie waren zwar alle geborene Münchner, aber ihre Vorfahren entstammten dem Oberland, detailliert: der Lenggrieser Gegend. Das Schnee-riechen-können steckte ihnen somit noch im Blut.

Es war aber nicht das Blut, das jetzt gerade, mitten in einem wichtigen Schlag aufs Green, durch den Brenninger rauschte, sondern das schlechte Gewissen. So nah, der wirklich große Schnee! Und er noch kein einziges Stück Ski-Gymnastik absolviert…

Natürlich hätten die verrückten Anfang-Oktober-Niederschläge, die alles oberhalb von 2000 Metern in weihnachtliches Weiß gehüllt hatten, eine Warnung sein können. Aber er hatte das einfach ignoriert. Hatte, statt an Ski-Gym zu denken, lieber die Gelegenheit benützt, die ersten Lebkuchen der Saison hinunter zu schlingen. „Bist Du verrückt!“, war Brenningers Frau in die Luft gegangen, „Lebkuchen Anfang Oktober!“. Doch er hatte nur auf den Schnee in der TV-Wetterkarte gedeutet und weiter gemampft.

Logisch, dass bei all’ diesen Gedanken jetzt der Golfball nicht neben der Fahne, sondern absolut kläglich im Bunker landete. Ski-Gymnastik! Es wurde tatsächlich Zeit. Gleich heute Abend würde er damit beginnen. Power für die Oberschenkel! Um nicht mehr nur drei Schwünge lang den Hang hinab carven zu können wie letzte Saison, sondern dieses Mal mindestens zwanzig satte Kurven hin zu legen!

Na ja, sagte er sich, sagen wir mal lieber zehn. Denn er kannte sich ja. Und wusste genau, dass er heute Abend den Start seiner Oberschenkel-Schulung auf morgen Abend verschieben – und sich stattdessen lieber vor den Fernseher hauen würde. Um dabei den letzten Lebkuchen, den er heimlich seit Wochen vor seiner Frau gehortet hatte, zu genießen.

Dann war der Ball endlich aus dem Bunker heraußen. Und es roch noch immer nach Schnee.

Jupp Suttner

Wer den Brenninger nicht kennt: Der ist  47 Jahre jung, 1,77 m groß, bisweilen bis zu 80 kg schwer und ein typischer Freizeitsportler. Er ist auch oftmals auf Reisen. Was er unterwegs und zu Hause erlebt, lesen Sie jeden Dienstag auf Reise-Stories.de – niedergeschrieben von Jupp Suttner. Wobei schon allein am Alter ersichtlich ist, dass der Autor NICHT der Brenninger ist. Wer genau hinter B. steckt – wer weiß das schon…

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