Der Brenninger – Alex Cejka – das grösste Comeback seit Lazarus!

Heute präsentiert von der Sportresidenz Zillertal

 

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Das Bag von Alex Cejka sieht fürchterlich aus: abgewetzt, eingerissen, verschrammt. Die rote Farbe der Golftragetasche beginnt zu blättern und vom goldgrünen Schriftzug des Sponsors hängen einige Buchstaben nur noch in Fetzen herab. Das Bag des Alex Cejka erinnert an sein oftmaliges Spiel der letzten Jahre: eher verheerend als elegant. Längst war er aus den Top 100 der Weltrangliste gefallen und lief mehrmals Gefahr, in der jeweils nächsten Saison nicht mehr auf der US-Tour starten zu dürfen. Private Sorgen, Rückenschmerzen, Medikamentenprobleme, Monate lang eine eminent hindernde Handverletzung, Allergien und logischerweise aus dieser Qual-Melange resultierende Unkonzentriertheiten auf dem Platz: Der als Kind mit den Eltern aus der Tschechoslowakei nach Deutschland geflüchtete Himmelsstürmer von einst lag golferisch betrachtet im tiefsten Rough. Und es würde verdammt schwer werden für den inzwischen bereits 44jährigen gebürtigen Marienbader, der auch mal für den Münchener Golfclub gestartet war, aus diesem Gestrüpp der Erfolglosigkeit wieder heraus zu kommen. Denn haste Scheiße am Schläger – haste Scheiße am Schläger.

Dachte sich Brenninger, wenn er wieder mal die Ergebnisliste eines Golfturniers  nach dem Namen Cejka durchforstete.

Gut wenden könnte sich für Cejka das Golfen höchstens dann, mutmaßte Brenninger, wenn der Profi jenes eingangs beschriebene Bag benutzen würde. Denn dieses so ramponierte Bag ist jenes, mit dem er 1995 sensationell die Andalucia Open im spanischen Süden gewann. Ganz klar – ein Glücks-Bag. Anschließend verschenkte er es für einen guten Zweck. Und Brenninger ersteigerte es. Es lag noch eine Zigarettenpackung darin („Leider leer“, dachte sich der damals noch qualmende Brenninger), ein wenig sonstiger Müll und es hing auch noch Cejkas persönliche grüne Tour-Plastik-Card jener Sieger-Woche dran.

Brenninger war mächtig stolz, ein derartiges Prachtstück – in damals glänzendem Zustand – erworben zu haben. Doch nach dem ersten Turnier damit war er gezwungen, sich einen Elektro-Caddy zu zu legen. Denn Brenninger hatte sich nach 18 Löchern schleppen dieses Monster-Profi-Bags einen halben Bandscheibenschaden zugezogen.

Und so benutzt er es dank Batterie-Einsatz noch heute und wird es, wenn demnächst die neue Golfsaison beginnt, es wie letztes Jahr lieben, auf der Clubterrasse zu sitzen und die Menschen zu beobachten: wie sie ehrfürchtig sein Bag bewundern. Wegen des großen weißen Schriftzugs ALEX CEJKA. Vorsichtig wenden die Betrachter dann stets ihre Köpfe, ob der Star denn vielleicht in der Nähe… Und niemand wagt es, einen Schläger heraus zu klauen – denn Prügel von Alex Cejka zu beziehen, erscheint den meisten wenig reizvoll. Er ist groß und hat ein breites Kreuz.

Tritt Brenninger dann jedoch an sein Bag heran, vernimmt er stets das gleiche: „Den Cejka“, höhnen jene, die gerade noch vor Ehrfurcht erstarrten, „habe ich mir aber, haha, auch anders, haha, vorgestellt!“ Denn Brenninger hatte vergangenen Sommer um die Hüften herum ein wenig zugelegt. Nur sein Spiel ähnelte im 14er-Jahr jenem von Cejka: krisenmäßig miserabel. Was für Brenninger egal war – Golf war nicht sein Beruf. Aber Cejka? Vielleicht sollte er dem Alex das Bag, das ihm 1995 so viel Glück beschert hatte, nach Las Vegas, zu Cejkas Wohnsitz, senden? Vielleicht lag die Cejka-Krise ja gar nicht an falschen Schlägen, sondern an einem falschen Bag!

Natürlich verschiffte Brenninger das Bag NICHT nach Amerika, sondern behielt es. Er wollte sich ja nicht lächerlich machen mit seinem Aberglauben. Und weiß seit Sonntag – dass er absolut recht hatte. Denn, entnahm er den Nachrichten: Cejka gewann nach 286 vorher vergeblichen Versuchen erstmals in seiner Karriere ein Turnier der USA-PGA-Tour! Die Puerto Rico Open in Rio Grande! Das sensationellste Comeback seit Lazarus sozusagen! Und dies ohne sein Glücks-Bag!

Brenninger jubilierte. Gönnte es dem Alex sooooo sehr. Und freute sich jetzt schon auf die Mienen der Mitspieler, wenn er, der Brenninger, wieder mit Cejkas Bag auf dem Golfplatz auf tauchen würde. Und der Ring um die Hüften? Würde auch vergehen. Er musste es nur so machen wie Cejka: Der hatte vor gar nicht langer Zeit zehn Kilogramm verloren – indem er sich auf Anraten eines chinesischen Arztes in Thailand zwei Monate lang nur von Reis und Wasser ernährt hatte.

Juhu – die Golf-Saison konnte beginnen! Gleich ging Brenninger gestern, am Tag nach Cejkas Triumph, in den Keller, um das Bag hervor zu holen. Zu streicheln. Und zugleich aber auch wehmütig daran zu denken: dass er im Proviantfach jetzt zwei Monate lang keine Leberkäs-Semmel – sondern humorlosen Reis transportieren würde müssen.

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Der Brenninger ist ein typischer Freizeitsportler – und oftmals auf Reisen. Was er unterwegs und zu Hause erlebt, lesen Sie jeden Dienstag auf Reise-Stories.de. * Niedergeschrieben von Jupp Suttner.

 

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