Die Banderas-Bucht, Bahía de Banderas, gehört zu den größten und schönsten Buchten der mexikanischen Pazifikküste. Die hundert Kilometer lange Küste umfasst Strände, Bergketten und Küstenwälder, malerische Dörfer und die Stadt Puerto Vallarta, über deren Flughafen die meisten Touristen ankommen. Viele haben Nuevo Vallarta als Ziel, eine eigene Hotelstadt mit Yachthafen, und Golfplätzen am zehn Kilometer langen Flamingo Beach.

Mittendrin befindet sich das Hotel Riu Vallarta, das vor 15 Jahren eröffnet und 2019 grundlegend renoviert wurde. Es hat zwar immerhin 678 Zimmer. Die verteilen sich aber über drei achtstöckige Gebäudeflügel, so dass nie ein Gefühl der Enge aufkommt. Das Riu Vallarta ist ein weißer, mit Ziertürmchen besetzter Palast. Den Gast empfängt eine monumentale Auffahrt und die riesige Lobby mit Säulen und Kronleuchtern. Großzügig sind auch die Flure und Gästezimmer angelegt; allesamt mit Terrasse oder Balkon. Es gibt stabiles Wlan und eine effektive Schallisolierung, so dass sich der Frohsinn am Pool und das Unterhaltungsprogramm aussperren lassen.

Die Dimensionen des Ganzen erkennt man am besten, wenn man mit dem gläsernen Panorama-Fahrtstuhl in den achten Stock fährt. Von oben lässt sich die herrliche Banderas-Bucht bewundern, deren südlicher Teil meist in nebligem Dunst liegt. Es lohnt aber auch der Ausblick ins Landesinnere, auf ein buschiges Naturreservat rund um zwei Lagunen, wo auch Krokodile leben.

Die spanische Ferienhotel-Kette Riu ist in Mexiko stark vertreten. Seit der Eröffnung des Riu Yucatan 1997 sind 20 weitere Riu-Hotels in dem zentralamerikanischen Land entstanden; mit insgesamt rund 23.000 Zimmern und 10.000 Mitarbeitern. Im Riu Vallarta waren während unseres Aufenthalts überwiegend Gäste aus USA, Kanada und Mexiko zugegen.

Auch im Riu Vallarta gibt es den Riu-typischen 24-Stunden All inclusive Service: Mahlzeiten, Snacks und Getränke gibt es ohne Abstriche rund um die Uhr. Im Hauptrestaurant „Don Raffael“, wo man auf der Terrasse oder im klimatisierten Innenbereich speisen kann, wird drei mal täglich ein riesiges Buffet aufgefahren. An zahlreichen Schauküchen wird frisch gekocht und gebrutzelt. Eine Vielfalt, die keine Wünsche offen lässt: Eierspeisen, frischer Fisch, Pizza oder mexikanische Tacos. Die Salatbar bietet ortstypische Guacamole; daneben allerlei tropische Früchte und Deserts, wobei bei den jüngsten Riu-Gästen die Kiste mit Speiseeis der Renner ist.

Das Personal ist nicht nur freundlich, sondern geradezu liebevoll. Nie fehlt es an Nachschub, nie muss der Gast Schlange stehen. Neben den Buffets gibt es mehrere Restaurants, wo man à la carte speisen kann und es etwas ruhiger zugeht: vom Italiener über das Asien-Retaurant Nirvana bis zum Steak-Haus. Getränke, mit und ohne Prozente, erhält man an verschiedenen Bars auf dem Gelände. Beliebt sind die mexikanischen Cocktails auf Tequila-Basis und der durchaus anständige chilenische Hauswein. Die Sports Bar in der Lobby bietet rund um die Uhr Getränke und Snacks – perfekt für Reisende mit unchristlichen Flugzeiten.

Vor der Tür liegt der Flamingos Strand mit seinem feinen goldenen Sand. Man kann hier in beide Richtungen ausgedehnte Barfuß-Spaziergänge unternehmen oder einfach nur unter Palmen liegen. Gleich hinter dem Strand befinden sich die fünf Hotel-Pools, mit Seeblick. Einer hat eine „schwimmende“ Bar; es gibt auch ein Kinderbecken mit Rutsche. Und wer vom Lümmeln auf der Sonnenliege genug hat, kann sich dem umfangreichen Unterhaltungsprogramm hingeben, das von Wassergymnastik und Beach-Volleyball bis zu moderierten Shows und Konzerten reicht.

Fotos: A. Rößler

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Antje Rößler

Autor Kurzvorstellung:

Antje Rößler reist gern und liebt die Schönen Künste. Beides verbindet sie in ihrer Tätigkeit für diverse Tageszeitungen und Magazine: von der „Süddeutschen Zeitung“ über das America Journal bis zum Forum Magazin. Sie lebt in Berlin und in der Uckermark – abgesehen von ausgedehnten Winter-Aufenthalten in tropischen Gefilden.
Antje Rößler hat an der Berliner Humboldt-Universität Musikwissenschaft, Soziologie und Philosophie studiert. Ein Auslandsjahr verbrachte sie mit einem Fulbright Stipendium in Kansas City. Als Musik-Expertin arbeitet sie nun regelmäßig für Fachmagazine wie „Das Orchester“ oder „neue musik zeitung“ und lehrt Music History am Nazareth College (New York).

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