Azoren-Hopping per Kreuzfahrtschiff – eine Reise mit Expeditionscharakter

PD/// Stürmisch ist die See heute, das Schiff rollt und der Atlantik zeigt sich von seiner wildesten Seite, dabei sind die Wellen tatsächlich nur drei bis vier Meter hoch. Ich befinde mich zwischen den Inseln der Azoren, auf dem kleinen, nur 400 Gäste fassenden Kreuzfahrtschiff, dessen Name gleichlautend mit der größten Hansestadt Deutschlands ist.

Bin ich doch gestern erst in São Miguel, der größten Insel der Azoren angelandet und habe das 746,8 Quadratkilometer große Eiland erkundet, so ist von der Friedfertigkeit dieser grünen Insel im Sonnenschein heute auf See nichts zu spüren.
Der blaue Atlantik, der die grüne Insel São Miguel umgibt, ist heute wild und aufgewühlt. So lasse ich meine Erinnerung schweifen an die Erlebnisse auf der ersten Azoreninsel, die ich auf meiner Reise besucht habe.

Die 245.000 Einwohner umfassende Insel ist ein echtes Paradies im Atlantik und bietet abwechslungsreiche Erlebnisse im Überfluss. Schwefelquellen, aus denen stinkend der heiße Geruch der Hölle zu entweichen scheint. Warme Thermalquellen, die ein wohltuendes Bad in grüner Natur versprechen, Europas einzige Teeplantage und ein unter der Erde gekochtes Gericht namens „kozido de furnas“, ein Eintopf aus Rind, Schwein, Huhn mit Kartoffeln, Gemüse und Blutwurst. All das lässt sich genießen auf der größten Azoreninsel, die nachdem Erzengel Michael benannt ist und den Beinamen „grüne Insel“ trägt.
Eigentlich tragen die Azoren als Inselgruppe ihren Namen zu Unrecht. Denn Diego de Silvas, der die Inseln im Auftrag von Heinrich dem Seefahrer 1427 in Besitz nahm, hielt die dort vorgefundenen Raubvögel für Habichte, es waren aber Bussarde. so erhielten die Inseln den Namen Habichtsinseln, Ilhas dos Azores.
Der Irrtum wurde danach nicht mehr korrigiert und so kennen wir die 1369 Kilometer westlich des portugiesischen Festlands liegenden Inseln mitten im Atlantik heute noch als die Azoren.

Die Inseln sind geprägt durch kulturelle Vielfalt, die durch koloniale Vorgeschichte und vor allem durch die Auswanderungsbewegungen der letzten Jahrhunderte geprägt ist. So entstand über die Jahrhunderte eine bunt gemischte, aber bis heute portugiesisch sprechende und vornehmlich römisch-katholisch geprägte Bevölkerung.
Aber auch geografisch ist die Vielfalt der Azoren und die Unterschiedlichkeit der Inseln deutlich zu erkennen: Da findet man zunächst die Aufteilung in drei Gruppen. Ocidental, Central und Oriental. São Miguel gehört zu den südöstlichsten der Orientalen Gruppe mit ihrer Hauptstadt Ponta Delgado.

Faial – die Insel der Hortensien


Mein Schiff treibt es weiter zur nächsten Insel, Faial, die fünftgrößte Insel der Azoren. Früher, als die Flugzeuge noch nicht direkt von Europa nach Amerika fliegen konnten, spielte diese Insel eine besondere Rolle als Zwischenstation der Transatlantikflüge.
Mit 162 Quadratkilometer ist das Eiland deutlich kleiner als São Miguel. Hier erkennt man klar den vulkanischen Ursprung, davon zeugt unter anderem die höchste Erhebung, der Cabego Gordo mit 1043 Metern Höhe. Mich zieht es zum Caldera mitten auf der Insel. Das ist ein Vulkankrater. Auf dem Weg dorthin habe ich nicht nur einen traumhaften Blick auf die malerische Inselhauptstadt Horta und den Hafen, in dem mein Schiff liegt, es eröffnen sich mir auch die von gewundenen Wegen durchschlängelten Landschaften der kleinen grünen Insel im Atlantik. Im Sommer blühen hier tausende von meist blauen Hortensien.

Ich erfahre, dass die Menschen der Insel nicht selten einen flämischen Ursprung haben. Das liegt an der besonderen Verbindung des belgischen Königshauses mit den Habsburgern, durch die im 19. Jahrhundert viele Flamen hierher kamen. Noch heute zeugt der Ort Flamengos nicht etwa von den nicht vorhandenen Flamingos, sondern vom flämischen Ursprung.
Und dann liegt er vor mir: Eingebettet in das Naturschutzgebiet der Caldeira do Fajal liegt der riesige Krater, der sich vor 400.000 Jahren hier gebildet hat oben auf der Spitze des Vulkans Caldera, dem höchsten Berg der Insel. Zwei Kilometer breit ist der Krater. Geübte Wanderer können in wenigen Stunden den Rand einmal umwandern oder auch mit einem Fremdenführer direkt durch das Innere des Vulkankraters laufen.
Mich zieht es weiter auf der schildkrötenförmigen Insel zum Gebiet nahe des Ortes Capelo. Hier steht ein Leuchtturm der über eine mondäne, mit schwarzem Lavasand bedeckte Vulkanlandschaft ragt. Es ist die Gegend des Vulkans Capellinhos. Noch gar nicht lange her ist der letzte Ausbruch der von 1957 bis 58 dauerte. Der Ausbruch begann mit der gewaltigen Explosion unter der Meeresoberfläche in der Nähe der Capellinhos-Inselchen. Der Leuchtturm und die Überreste einiger Häuser, die bei dem Vulkanausbruch zerstört wurden, betonen heute noch die Dramatik dieser auf den Azoren einzigartigen Landschaft.

Paolo und die azorianische Lebensart

Auf der Insel Horta treffe ich den Reiseführer Paolo. Vor 22 Jahren kam er als junger Mann langhaarig und bärtig aus Madeira auf die Insel und heiratete seine heutige Frau. Heute sieht er aus wie ein Einheimischer, kurzhaarig und ohne Bart. Ein völlig Fremder war er aber nicht. Er hat auf der Insel fünf Cousins. Paolo erzählt, wie er sich sein Leben auf Horta über die Jahre selbst aufgebaut hat. Handwerklich geschickt hat er sich sein Haus an einem der schönsten Orte auf der Westseite der Insel gebaut, etwas abseits von seinen. Nachbarn. Das Grundstück hat er für vergleichsweise kleines Geld erworben und dann mit seiner Hände Arbeit sein 120 Quadratmeter großes Anwesen erbaut. Die Menschen auf der Insel, so erzählt Paolo, helfen sich gegenseitig, sind bescheiden und haben auf dem Land ein preiswertes und gutes Leben, weil sie von dem Erzeugnissen der Landwirtschaft existieren. Immer wieder betont der Wahl-Azore. Er ist zufrieden und führt ein einfaches, aber genussvolles und ruhiges Leben auf der Insel Faial. Das ist aber nicht selbstverständlich, dafür muss man sein Verhalten anpassen lacht Paolo. Hier kennt jeder jeden und wenn er etwas erzählt dann weiß es sofort die ganze Nachbarschaft und die Familie seiner Frau. Vielleicht ist das auch der Grund, dass er das abseits wohnt, lacht der lebendige Reiseleiter, Baumeister und Lebemann.Und eine Affäre könnte er sich schon gar nicht leisten das wäre am nächsten Tag sofort auf der ganzen Insel bekannt, fügt er grinsend hinzu . Hier hat jeder mehrere Berufe, sonst wäre es auch schwierig zu überleben. Auf den Azoren ist das Durchschnittseinkommen deutlich höher, als beispielsweise auf Madeira oder dem portugiesischen Festland. Das liegt nicht zuletzt an europäischen Subventionen, die hier auf die Inselgruppe fließen. Über viele Stunden lausche ich Paolo, der authentisch seine Lebensgeschichte und die Lebensweise der Menschen auf der Insel Faial vermittelt. Paolos Geschichte ist ein klassisches Beispiel, wie das Leben der Menschen auf den Azoren funktioniert und wie die Menschen hier hin gekommen sind. Hier ist jeder willkommen, solange er sich friedlich und tolerant zeigt, erklärt Paolo. Denn Toleranz und Miteinander bilden die Basis des Zusammenlebens auf den Inseln mitten im Atlantik.

Sao Jorge und Graciosa

Wie schade, denke ich bei mir dass ich die Insel Sao Jorge nicht gesehen habe, die als die Insel des Käses gilt und sich durch die geologische Besonderheit der sogenannten Fajas, das sind schmale an der Küste entlang laufen der Strand-Streifen, auszeichnet. Aber das Wetter und der Wind machen dem Reisenden dieser Inselgruppe schnell einen Strich durch die Rechnung.
Und so ist es kaum verwunderlich, dass ich noch einen weiteren Tag auf der Insel Faial verbringe und nicht zur nächsten Insel Graciosa aufbreche.

Die Insel Graciosa, die zweitkleinste der Azoren ist gekennzeichnet von pittoresken Plätzen historischen Häusern aber auch geologisch interessant durch ihre heißen Quellen. Die Küstenlinie ist rau und zerklüftet. zum Baden bieten sich natürliche Lavabecken an, die an der westlichen Hauptbucht liegen. Eine Besonderheit der Insel nahe der Hauptstadt Praia, sind die roten Windmühlen. Vielleicht werde ich all dies bei meiner nächsten Reise auf die Azoren erleben.

Pico – die jüngste Azoreninsel

Ich mache mich auf zur Insel Pico, die nahe der Insel Faial liegt und mit einer 30-minütigen Fährverbindung zu erreichen ist.
Diese Insel ist nun die zweitgrößte der Azoren und sie ist Teil der zentralen Gruppe. Auf etwa 447 Quadratkilometern erstreckt sich eine Hochebene mit kleinen Vulkankegeln und Kratern, auf der größere Rinderherden gehalten werden. Trotz seiner Größe leben auf Pico nur 14000 Menschen, die aber gerne zurückgezogen unter sich bleiben, erzählt mir mein heutiger Reiseleiter Louis Manoel, der selbst von der Insel stammt. Pico ist mit 250.000 Jahren die jüngste Azoreninsel und das erkennt man auch gut wenn man die von Lava geprägte Oberfläche des Eilands betrachtet.
Auch Pico treffe ich auf zahlreiche der berühmten Windmühlen, die sich durch ihre rote Bemalung am Kopf auszeichnen.
Hier blühte in der Vergangenheit der Walfang auf. Und obschon diese Art des Jagens heute verboten ist, finden sich noch allerorts Relikte und auch ein Museum in dem die Geschichte des Walfangs dargestellt wird im Ort Lajes do Pico, dem wohl größten ehemaligen Walfängerdorf auf der Insel.

Rund um den Walfang: Witwen-Ausguck

Mein Reiseleiter erklärt mir, warum manche Häuser auf der Insel so seltsam gebaut sind. Denn oberhalb des Daches ist nicht selten ein kleiner Ausguck zu sehen. Früher standen hier die Frauen und blickten auf das Meer um ihre Männer vom Walfang zurückkehren zu sehen. Leider passierte es recht häufig dass die Männer auf dem Meer blieben und so wartete manche Frau vergeblich auf ihren Mann. Daher trägt dieser Ausguck die Bezeichnung Witwen-Ausguck.
Heute, wo es den Walfang auf den Azoren nicht mehr gibt, wird an zahlreichen Orten das Whale Watching angeboten für Reisende. Seriöse Anbieter schauen von Land aus auf das Meer und lotsen dann ihre Bootsführer per Handy oder Funk zu den entsprechenden Stellen. Dabei benutzen die Lotsen durchaus die alten Wachtürme
Pico ist auch gekennzeichnet durch den Weinbau. Die zahlreichen, durch Lavasteine errichteten kleinen Mäuerchen, die ich links und rechts der Straße auf meinem Weg sehe sind überwuchert von Weinreben, aus denen sich herrlicher, meist roter Wein ergibt. Ein anderes Produkt der Landwirtschaft ist der Käse von Pico, der sich durch seinen milden Geschmack auszeichnet.


Ich ignoriere geflissentlich die angebotenen Souvenirs aus Walzähnen im Ort Lajes do Pico, die es eigentlich gar nicht mehr geben darf aufgrund internationaler Bestimmungen.
Lieber begebe ich mich weiter auf meinem Weg über die Insel, auf dem ich grüne botanische Gärten mit reicher Flora passiere, um zum Ort Cachorro zu gelangen, an dem die Naturgewalten wahrlich sichtbar sind und wie nirgends sonst ein gewaltiges Schauspiel der Natur bieten.
Die allerorts zu findenden, aus schwarzen Lavasteinen gebauten Häuser mit ihren roten Schlagläden, die sich klein und gedrungen in die Landschaft ducken, sind aus demselben Material, wie der raue Stein der Lava, der hier in Cachorro besonders gut zu erkennen und sogar zu begehen ist. Das Wasser des Atlantiks knallt wild und wütend gegen die Küste und bahnt sich seinen Weg unter mir in die Windungen der Bucht. Es donnert, rauscht und zischt die weiße Gischt, dass man glaubt, Zerberus der Höllenhund habe seine Hand persönlich im Spiel. Und wer genau hinschaut, sieht auch die Umrandung eines Hundes aus Lava geformt direkt am Ufer. Es ist der sogenannte Cachorro-Kopf des zu Stein geworden und auf den Ozean blickenden Hundes.
Dieser schaurig-schöne Ort ist ein wahres Ziel für Reisende, die das Naturschauspiel der Wassergewalt lieben.

An Bord

Santa Maria – beim nächsten Mal
Schon wieder fällt eine Insel aus. Santa Maria, die älteste Azoreninsel mit nur 97 Quadratkilometer und 5500 Einwohnern geht wegen Seegangs an uns vorbei. Wie schade, denn ich hätte gerne das berühmte Kunstgewerbe und die Töpfer waren dieses als Sonneninsel bekannten Eilands bestaunt. Die Insel wurde an Maria Himmelfahrt 1439 durch den Seefahrer Gonzalo Velho Cabral entdeckt und zu Ehren der Maria benannt.

Terceira – Abstieg in einen erloschenen Vulkan

Unser Schiff nimmt Kurs auf die Insel Terceira, die mit 400 Quadratkilometern eine der größeren in der Zentralgruppe der Azoren ist.
Hier lohnt es sich, inseleinwärts zu fahren und in die bis zu 545 m hohen Berge zu gelangen. Ich erreiche den Vulkanschlot Algar do Carvao.
Er liegt am Rand der Caldeira de Guilherme Moniz. Der Vulkan ist längst erloschen und kann heute besucht werden wie eine Höhle. Wann habe ich schon einmal den Gelegenheit mich in das Innere eines Vulkans zu begeben? Die 200 Stufen hinab bis zum Vulkansee sind glitschig, auf dem Weg sehe ich Stalagmiten und Stalakgtiten und ein Blick nach oben in den erkalteten Lavakamin ist einzigartiger Ausblick, der seinesgleichen sucht. Der 15 Meter tiefe See im Inneren des Vulkans liegt etwa 90 Meter unter der Erde und birgt kristallklares Wasser.
Und noch einmal möchte ich mir ein besonderes Schauspiel der Natur zwischen Wassergewalt und rauer Lavalandschaft gönnen. Am Ort Biscoitos erlebe ich an einem Naturschwimmbad mitten in den Lavaformen die sagenhafte Brandung, die an die Küste donnert und deren weiße Gischt hoch an die Klippen spritzt. Wie gut, dass ich diese Azoreninsel noch erlebt habe.

So blicke ich zurück auf die letzten Tage meiner erlebnisreichen Kreuzfahrt durch die Inselgruppe mitten im Atlantik und erkenne: Vorhersagen kann man hier gar nichts. Diese Reise ist eine Tour mit hohem Erlebnis- und Überraschungsscharakter.
Denn selbst wenn das schöne Wetter von den Azoren kommt, wie es gemeinhin heißt, bedeutet dies keinesfalls, dass das gute Wetter auch immer auf den Azoren vorherrscht. Das Gegenteil ist oft der Fall. Wind und Wetter kennzeichnen diese Inseln mit einem besonderen Erlebnischarakter für Weltenbummler.

Kurz notiert:

Wie kommt man hin?
Einzelne Azoreninseln kann man sehr gut per Flugzeug von Deutschland aus meist mit Umsteigen über Portugal erreichen.

Möchte man sich aber das Erlebnis mehrere Azoren-Inseln gönnen, dann empfiehlt es sich das Schiff zu nehmen.
Wer Expeditionscharakter und wenig Massenbetrieb auf einem Kreuzfahrtschiff liebt, für den bietet sich die MS Hamburg als kleines Schiff an.
Die MS Hamburg fährt die Inseln zwar nicht regelmäßig an, aber zu Beginn des Jahres 2023 findet eine Osterkreuzfahrt von den Azoren nach Hamburg statt vom 6.-18.4.2023 mit voraussichtlich fünf Azoren-Inseln.
Buchbar ist die Reise mit der MS Hamburg über den Bremer Anbieter Plantours Kreuzfahrten.
www.planetours-partner.de

Mehr über alle Azoreninseln im Detail gibt es auf www.azoren.eu oder auf dem Portal www.visitazores.com

Diese Reise wurde realisiert mit freundlicher Unterstützung von Plantours Kreuzfahrten.

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Philip Duckwitz

Autor Kurzvorstellung:

Der „Journeylist“ Philip Duckwitz arbeitet als freier Journalist und Autor in Remscheid, vormals in Köln. Auf seinen Reisen um den Erdball, die er am liebsten in wenig bekannte Länder und Regionen unternimmt, öffnet er seinen Lesern Türen zu unerschlossenen Blickwinkeln. Bekanntes neu entdecken und Neues bekannt zu geben, unter dieser Prämisse reist der Journeylist auf der Suche nach den Schätzen dieser Welt und berichtet darüber, um seine Leser für einen einzigartigen Urlaub in der Ferne zu begeistern.

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