Aktiver Wanderherbst in Oberstdorf

Oberstdorf bietet ein 200 Kilometer langes Wandernetz. Foto: Tourismus Oberstdorf/ Michael Monschau

Wenn sich der Sommer dem Ende zuneigt, heißt es wieder auf in die Berge, denn es ist Wanderzeit. Die wildromantischen Täler und malerischen Alpengipfel rund um OBERSTDORF locken besonders in den goldenen Herbstmonaten und machen die südlichste Gemeinde Deutschlands zur idealen Destination für Wanderurlaube. Während die Herbstsonne das bunte Laub am Wegesrand in leuchtende Farben taucht, bietet ein über 200 Kilometer langes Wandernetz auf drei Höhenlagen eine Vielfalt an Tour-Möglichkeiten für jede Kondition und jeden Geschmack. Entspannte Familienausflüge führen entlang der Oberstdorfer Gebirgsbäche während bei Tagestouren über ursprüngliche Tobelwege Schwindelfreiheit und Kondition gefragt sind.

Text: Uschi Liebl PR
Redigiert von Gerhard Fuhrmann

Wanderspaß für Groß und Klein: Die Vier-Flüsse-Tour entlang der drei Gebirgsbäche der Gemeinde und zu deren Zusammenschluss am Iller-Ursprung ist mit ihrer Länge von fünf Kilometern und kaum zu überwindenden Höhenmetern bestens für Familien geeignet.

Oberstdorf bietet ein 200 Kilometer langes Wandernetz. Foto: Tourismus Oberstdorf/ Michael Monschau

Die Rundwanderung beginnt entlang der wilden Trettach und führt abseits hoch frequentierter Wanderwege bis zum Ursprung der Iller. Hier vereinen sich die Oberstdorf umschließenden Gebirgsbäche zum mächtigsten Strom des Oberallgäus. Nach dem Überqueren des Flusses geht es entlang der Breitach bis zur gleichnamigen Brücke, wonach die sanft vor sich hin fließende Stillach zum angenehmen Begleiter auf dem Rückweg wird.

Eine kleine Zeitreise zurück in die Zeit der Bergbauern bietet die panoramareiche und vielseitige Wanderung hinauf zum historischen Bergbauerndorf Gerstruben. Die kurzweilige Tour führt idyllisch über den Jägerstandweg in Richtung Trettachtal, wo der Aufstieg entlang des naturnahen Rautweges durch die dichten Schutzwälder des Kegelkopfes hinauf nach Gerstruben beginnt. Unter Denkmalschutz stehend, bieten die malerisch gelegenen, von der Sonne verbrannten und bis zu 500 Jahre alten Holzhäuser ein eindrucksvolles Szenario. Der anschließende Abstieg wird abenteuerlich, denn er erfolgt über den Hölltobel entlang des imposanten Wasserfalls – der naturnahe Bergpfad erfordert dabei Trittsicherheit. Wer schwindelfrei ist, kann hier über die luftig hängende Aussichtskanzel einen tiefen Einblick ins Innere der Klamm erhaschen.

Was fürs Auge: Herbststimmung am Freibergsee. Foto: Tourismus Oberstdorf /Michael Monschau.

Wer die Herausforderung sucht, der macht sich von Oberstdorf aus auf ins Traufbachtal. Knapp vor der Spielmannsau geht es zuerst tief hinein in eine beindruckende Schlucht, bevor der steile, schroffe Aufstieg über den wilden und ursprünglichen Tobelweg beginnt. Angekommen im erhöhten Traufbachtal folgen Wanderer dem Traufbach tiefer in das abgelegene Seitental, wobei mit jedem Meter der Ausblick auf das Talende mit seinen hohen Wasserfällen, der Westwand des Fürschießers und der alles überragenden Krottenspitze beeindruckender wird. Hoch oben auf dem Grat führt eine sehr anspruchsvolle Hüttenverbindung von der Kemptner Hütte zum Prinz-Luitpold-Haus in Hindelang. Auf den letzten Metern zur Alpe geht erneut steil bergauf, doch dann belohnt eine faszinierende Talkulisse in beinahe ungestörter Bergeinsamkeit.

Wandern in der Oktobersonne rund um Oberstdorf. Foto: Tourismus Oberstdorf/Michael Monschau

Unter www.oberstdorf.de/alpininfo finden Wanderer alle relevanten Informationen zur Vorbereitung ihrer Ausflüge, vom Wetter und dem aktuellen Zustand der Wanderwege bis hin zur „Tourensuche“-Funktion.

Infos:
www.oberstdorf.de
www.liebl-pr.de
www.allgaeu.de
www.bayern.by

 

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