Die vielen Inseln der Südsee zu entdecken, klappt am besten per Schiff. Je nach Route sieht man so innerhalb weniger Tage die berühmten Strände von Bora Bora, spaziert durch die quirlige Landeshauptstadt Papeete, und lernt beim Besuch einer Perlenfarm alles über die bekannte schwarze Tahiti-Perle.

Intensives Indigo-Blau, sattes Lianen-Grün und leuchtendes Türkis: Mit dieser Farbpalette lässt sich die Südsee wohl am besten beschreiben. Französisch-Polynesien ist ein Sehnsuchtsziel inmitten des Pazifiks, das sich am besten mit dem Schiff bereisen lässt. Denn nur so sieht man die herrlich lebendigen Farben der Natur aus den besten Perspektiven – von Land und zu Wasser. Der Kreuzfahrt-Anbieter Paul Gauguin Cruises, eine Marke der französischen Luxus-Reederei Ponant, bringt einem aber nicht nur spektakuläre Szenerien näher, sondern auch die lokale Kultur.
Südsee-Flair: Ukulele-Klänge und Blüten-Duft
So gibt es ein halbes Dutzend junger Polynesier an Bord, die charmanterweise Gauguines und Gauguins genannt werden – nach dem Namensgeber des Schiffes, dem französischen Maler Paul Gauguin. Die tahitianischen Gastgeber laden Passagiere etwa zu Ukulele-Workshops ein, vermitteln den Basis-Wortschatz ihrer Landessprache, bringen einem das Fertigen von Schmuck aus Muscheln bei, oder geben Tipps zum Binden eines Sarongs.
Auf einer Kreuzfahrt mit Paul Gauguin Cruises geht es generell um ein tiefes Verständnis von Brauchtum und ein herzliches Miteinander von Touristen und Einheimischen. Schulklassen kommen immer wieder mal an Bord, um das Schiff zu entdecken, lokale Tanzgruppen zeigen ihr Können bei Abend-Shows und ortskundige Lektoren informieren die Gäste über heutige Gepflogenheiten und historische Zusammenhänge.

Herzliche Crew, persönlicher Service
Die familiär-entspannte Atmosphäre der Crew überträgt sich wie von selbst auf die maximal 340 Passagiere. Die Mitarbeiter sprechen einen mit Namen an, merken sich den Lieblings-Sitzplatz, Getränke-Wünsche und mögliche Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Man kommt als Gast und geht als Freund. Was bei vielen Reise-Anbietern oft versprochen wird, wird auf der Paul Gauguin auch tatsächlich eingelöst.
Dieses Verständnis einer gelebten Gastfreundschaft und einem kulturellen Austausch setzt sich bei den Landausflügen fort. Auf den abgelegenen Marquesas-Inseln etwa demonstrieren Einheimische am Hafen die Herstellung von Stoffen aus Rindenbast (Tapa genannt) und dem hautpflegenden Monoi-Öl, das mit Kokosnussöl und der Landespflanze Tiare von Hand gefertigt wird. Auch beim Entstehen von kunstvollen Blumenkränzen kann man live zusehen. Sie sind nicht nur Teil der traditionellen Tracht, sondern symbolisieren zugleich Respekt und Liebe.

Foto: Mike Badstübner

Foto: Mike Badstübner

Foto: Mike Badstübner
Auf den Spuren von Paul Gauguin in der Südsee
Sich in Französisch-Polynesien zu vergucken, fällt aber auch unfassbar leicht. Da gibt es je nach Route die weltberühmte Insel Bora Bora zu entdecken, die mit einer maledivisch-schönen Strand- und Meeres-Qualität begeistert, aber so viel weniger stark besucht ist. Aber auch sehr kleine, nur spärlich bewohnte Südsee-Eilands mit nur einer Straße und einem Supermarkt wie etwa Fakarava und Rangiroa sind Halte-Stopps.
Und dann ist da noch Hiva Oa. Die Marquesas-Insel wird nur auf den längeren Südsee-Routen der Reederei angefahren, weil sie über 1.000 Kilometer weit von Tahiti entfernt liegt, wo sich der Heimathafen der Paul Gauguin nebst dem internationalen Airport des Landes befindet. Bekanntheit erlangte Hiva Oa durch den Pariser Maler Paul Gauguin, der dort seine letzten Lebensjahre verbrachte. Passend zum Spirit dieser Kreuzfahrt voller Leichtigkeit und Lebensfreude, wird man in das dort errichtete Museum nicht in großen Reisebussen chauffiert, sondern in Privatfahrzeugen von Einheimischen, geschmückt mit Palmenblättern und Blüten.

Live-Musik und Tanzdarbietungen am Pooldeck
Auch beim Verlassen jeder Insel geht es auf der Paul Gauguin festlich zu. Am Pooldeck wird zu Live-Musik und Champagner das Auslaufen des Schiffes zelebriert. Wechselnde Solo-Künstler, ein Pianist und eine mehrköpfige Band sind Teil des Entertainment-Teams an Bord. Für gute Stimmung sorgen zudem die Gauguins und Gauguines als feste Crewmitglieder mit traditionellen Gesangs- und Tanzeinlagen. Magische Momente, die in Verbindung mit der besonderen polynesischen Szenerie unvergesslich bleiben.

So geht es einem auch mit der hohen Qualität des Essens. Drei Restaurants servieren Gerichte unterschiedlicher Landesküchen auf Top-Niveau: polynesisch, international und französisch. Zudem gibt es einen täglichen Afternoon Tea, begleitet von Pianoklängen, kreative Themenbuffets zum Lunch und eine umfangreiche Liste an inkludierten, gut gemixten Cocktails. Kostenfreie Weintastings, Beach Days an Privatstränden mit Floating-Bars und BBQ sowie eine eigene Marina an Bord für Schwimm- und Schnorchel-Stopps sind weitere Annehmlichkeiten des Schiffes.
Wer mit Paul Gauguin Cruises in der Südsee unterwegs ist, macht keine klassische Kreuzfahrt. Sondern eine Reise mit französischem Esprit und polynesischer Seele. Denn zwischen Perlenfarmen, Tiki-Statuen und Muschelschmuck-Workshops entsteht das, was das Herz nachhaltig erfreut: eine Verbindung zum Land und zu den Menschen.

Mehr Informationen zu den nächsten Routen mit Paul Gauguin Cruises sind hier zu finden.



