Tropischer Regenwald, prächtige Kolonialbauten und der weltberühmte Panama-Kanal: Highlights besitzt die Pazifik-Metropole Panama City viele. Doch es gibt nur ein Boutique-Hotel im historischen Viertel Casco Viejo, das mit seinen acht Zimmern das Flair eines Privatpalastes besitzt – zu Besuch im Amarla.

Auf den ersten Blick kann Panama City etwas irritieren. Da sind einerseits grüne Parkanlagen, hübsch angelegte Strand-Promenaden und das glitzernde Meer. Andererseits zieren das Stadtbild auch baufällige Häuser und betongraue Wolkenkratzer. Panama City bietet Kontraste, doch genau diese machen die Metropole so interessant. Ein Ort inmitten des hübschen Altstadtkerns Casco Viejo (UNESCO Welterbe), der die panamaische Kultur genauso zelebriert wie die südamerikanische Gastfreundschaft, ist das Amarla Boutique Hotel.


Acht Zimmer, jedes individuell designt
Eine wuchtige Tür aus dunklem Holz, die sich in eine schneeweiße Fassade mit goldenem Palmen-Emblem schmiegt, führt in den Eingangsbereich des historischen Anwesens. Hohe Decken, schmiedeeisernes Dekor und handverlesenes Mobiliar zeichnen das Amarla als ein Hotel aus mit Sinn für Stil. Jedes der acht klimatisierten Zimmer ist individuell designt mit einem harmonischen Dreiklang aus lokalen Materialien, gedeckten Tönen und moderner Ästhetik.
Zu den Annehmlichkeiten zählt ein Jacuzzi auf der Dachterrasse und auf den Zimmern unter anderem Seiden-Morgenmäntel, ein Signature-Raum-Duft sowie eine hochwertige Kaffee-Ecke auf Barista-Niveau mit Geisha-Bohnen – eine der exklusivsten und seltensten Arabica-Varietäten der Welt.

Kulinarik mit feurigen Aromen
Auch morgens beim Frühstück mit frisch zubereiteten À la carte-Speisen, kann man den erlesenen Kaffee bestellen. Gespeist wird in einem Wintergarten mit charmantem Kolonial-Flair und exotischen Palmen und einem plätschernden Brunnen. Der Raum wurde, wie auch der Rest des Gebäudes aus dem 17. Jahrhundert erst vor wenigen Jahren aufwendig restauriert. Angrenzend daran, nur ein paar Schritte entfernt, befindet sich das Hotel-Restaurant Kandela.
Der panamaische Name bedeutet „Flamme“ – und genau darum geht es hier: um Feuer als Ursprung allen Geschmacks. Getreu dem Motto „From Farm to Fire“ verbindet die Küche lokal-typische Gerichte mit moderner, internationaler Raffinesse. Regionaler Fisch, Meeresfrüchte, tropische Früchte, Wurzelgemüse – so gut wie alles wird über offener Flamme zubereitet, was den Gerichten eine rauchige Tiefe verleiht. Kein Wunder, dass Panama City von der UNESCO 2017 zur „Kreativen Stadt der Gastronomie“ ernannt wurde. Tipp: Den besten Platz mit Sicht auf die offene Show-Küche hat man am Bartresen.


Ausflugstipps für Panama City: Folklore, Dschungel und Kanal
Vom Casco Viejo aus erreicht man in rund 20 Minuten mit dem Taxi die Isla Perico an der Südspitze der Stadt. Ein lebhafter Ort mit vielen Restaurants, Bars und Geschäften, in dem sich auch die kultige Erlebnis-Gastronomie Sabroso befindet. Die perfekte Anlaufstelle für jeden, der beim Essen Entertainment möchte. Gäste erwarten panamaische und lateinamerikanische Speisen, kombiniert mit Showelementen wie folkloristischen Tänzen und Livemusik inklusive ausgelassener Party-Atmosphäre. Spätestens nach dem Hauptgang sitzt niemand mehr und ein Moderator samt DJ verbreiten ausgelassene Stimmung.

Neben Genuss und Kultur bietet Panama City auch eine atemberaubend schöne Natur. Etwa 15 Kilometer entfernt vom Stadtzentrum liegt der berühmte Panama-Kanal, wo Container- und Kreuzfahrt-Schiffe dank technischer Meisterleistung vom Atlantik in den Pazifik gelangen. Ein Besucherzentrum zeigt mittels Ausstellung und Kinofilm eindrücklich die Entstehung dieser Ingenieurskunst – sehenswert!
Nicht weniger spannend ist das Erkunden einer Teilpassage des Panama-Kanals per Boot. Diese Möglichkeit bietet das Gamboa Rainforest Reserve an, das man vom Besucherzentrum aus in einer knappen halbe Stunde mit dem Auto erreichbar ist. Die rund 1,5-stündige Tour auf dem Wasserweg gewährt Einblicke in die lokale Flora und Fauna inklusive Affen-Beobachtung. Weiteres Highlight vor Ort: eine Fahrt mit der Aerial Tram, eine offene kleine Seilbahn, die durch die Baumkronen des südamerikanischen Regenwalds surrt. Endstation ist ein Oberservation Tower, von dem man herrliche Ausblicke auf den Panama-Kanal und die Landschaft hat.

Panama City ist eine Stadt, die viele erst auf den zweiten Blick begeistert. Morgens Containerschiffe beobachten, mittags im Dschungel Faultiere und Affen aus nächster Nähe sehen, und abends den Sonnenuntergang bestaunen bei einem Drink auf einer der vielen Rooftop-Bars im Stadtzentrum ist so abwechslungsreich wie einzigartig.



