Der Brenninger

DER BRENNINGER | GANS BLÖD GELAUFEN

Brenninger weiß: Im Golf-Metier beginnt nun die gefährlichste Zeit des Jahres. Fürs Federvieh. Nicht etwa, dass Enten und Gänse in diesen Tagen unentwegt von Golfbällen getroffen würden. Nein, viel schlimmer: sie landen in massenhafter Menge auf den Tellern der Golfer(innen). Als kulinarischer Höhepunkt der letzten Saison-Turniere.

DER BRENNINGER | WENN SCHNEE-MASOCHISTEN SICH EINEN WEISSEN SCHUSS SETZEN

Georg halte es bald nicht mehr aus, erzählte er letzten Sonntag auf der Terrasse der Jaga-Hütte, die er und seine Clique in wunderbarster Altweiber-Indian Summer-Herbst-Stimmung mit dem Mountainbike zwanzig Minuten zuvor erreicht hatten. „Sooooo viel Arbeit“, jammerte er, ein freiberuflicher Autogutachter, so dass es sich zeitlich einfach noch nicht ausgegangen sei, um auf irgendeinem der Gletscher die ersten Ski-Schwünge 2018/19 zu ziehen. Wo doch die letzten Kurven der vergangenen Saison schon derart lange her waren, dass er es eigentlich gar nicht mehr ausrechnen konnte! (Er konnte dann aber doch. Rund 100 Tage waren es.) Und in den nächsten beiden Wochen gehe bei ihm auch noch nichts.

DER BRENNINGER | FREMDGEHEN FÜR EIN BIRDIE

//////// Der Brenninger war wieder mal am Verzweifeln. Das dritte Loch hintereinander mit nichts als Pech!, Pech!!, Pech!!! Ein Golf-Desaster nach dem anderen:

An der dritten Spielbahn rollte der Ball in Zeitlupe ins Wasser statt im Trockenen zu verbleiben.

Auf dem vierten Fairway geriet seine Kugel um garantiert nur 5 Millimeter zu nahe an einen Baum, worauf hin der Ball von einem Ast ins Aus katapultiert wurde.